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Bericht für den 3. Februar 2012 Der Drückungs-Onkel mit der Maske des Märchen-Onkels Bloomberg meldete heute nach Verkündung der Zahlen
vom US-Arbeitsmarkt: The U.S. jobless rate unexpectedly fell in January to the lowest in three
years as payrolls climbed more than
forecast. Volltreffer – in meinem gestrigen Bericht
schrieb ich nämlich: Da will man uns wohl morgen den Bären vom besser-als-erwartet laufenden US-Arbeitsmarkt präsentieren. Dass man diese Nachricht als Maske für eine massive
Goldpreis-Drückung zum Wochenende verwenden wollte, das dürfte inzwischen auch
denjenigen Analysten klargeworden sein, die bislang nicht an ein Gold-Kartell glauben
wollten. Den US-Arbeitsmarkt Märchen-Onkel braucht der
Gefärbte, um sich für seine Wiederwahl als der Aufschwungs-Präsident
präsentieren zu können. Dass er dafür dieses Haushaltsjahr weit über 1.000
Milliarden US-Dollar neue Schulden aufnehmen muss, die größtenteils aus der
FED-Druckerpresse kommen, das nimmt wohl keiner zur Kenntnis. Da fälscht man Monat für Monat immer frecher die
Arbeitsmarkt-Zahlen, indem man immer mehr Bürger aus der Gruppe der
arbeitsfähigen Bevölkerung herausnimmt. Natürlich diejenigen, die einfach
keinen Job mehr finden und dann laut Statistik angeblich aufgeben und einfach
nicht mehr zur arbeitswilligen Bevölkerung gezählt werden, werden statistisch
eliminiert. Während die US-Bevölkerung weiter steigt, nimmt die Gruppe der
Arbeitsfähigen immer weiter ab. Aber diese Nachricht war nur ein Ablenkungs-Angriff,
um die Absicht der Goldpreis-Drücker zu verschleiern.
In deren Augen sei das gelbe Metall seit Anfang des Jahres zu stark gestiegen und
deshalb sei eine Drückung notwendig. Immer noch gilt die Weisheit: Price action makes market commentary – die
Medien-Leithammel von Bloomberg und CNBC verkünden die Nachricht des schwachen
Goldes wegen der starken US-Wirtschaft nur zu gerne im Interesse ihrer
Auftrag-Geber. Und schon springt die versammelte Kaste der Analysten,
angeblichen Investoren und sonst wie Zurückgebliebenen auf diesen Nachrichten-Zug
auf. Der unangenehme Teil dieser Nachricht war
allerdings, dass die Real-Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 0,2
Prozentpunkte auf 2,0 Prozent stiegen. Da der US-Dollarindex (USDX) mit 79,0
unverändert war, sank der von mir ermittelte Quotient aus beiden Parametern um
kräftige 4,4 Punkte mit 39,5 unter die Marke von 40. Der US-Dollar, der bislang
vor Kraft kaum laufen konnte, kann diesen Einbruch locker wegstecken. Gold startete den heutigen Tag im asiatischen Markt
praktisch unverändert. Im Londoner Vormittags-Handel ging es dann aber weiter
bergauf und der A.M. Fix kam mit $1.759,50 (EUR 1.335,48) um $12 höher als noch
am Vortag zustande. Dann ging es aber im frühen Nachmittags-Handel
bergab – die Marktteilnehmer kennen das Spiel des Gold-Kartells zu
solchen Tagen nur zu gut und sind übervorsichtig. Mit Eröffnung des New Yorker COMEX-Handels
stieg Gold erst einmal wieder auf $1.760 an, bis der Preis dann plötzlich um
zehn Dollar nach unten durchsackte. Bei $1.750 ging es dann kurz vor dem P.M.
Fix bis zu $1.735 nach unten. Der P.M. Fix mit $1.734,00 (EUR 1.324,57)
überraschte dann nicht – wir sind auf 24-Stundenbasis nun $17 niedriger. Der Draghi hat wohl hier
auch mit physischem Gold nachgeholfen – tendierte das Euro-Gold doch in
Richtung seines bisherigen historischen Höchststandes. In den verbleibenden Stunden des COMEX-Handels wurde diese Marke zum P.M. Fix nicht weiter
nach unten durchbrochen und Gold schloss bei $1.737,90. Aha – das Gold-Kartell hat wohl für die
nächste Woche Größeres vor: Denn nachdem Gold zum COMEX-Schluss
auf $1.737,90 (EUR 1.321,67) um $19 gefallen ist, drückte man im späten Access
Handel Gold um weitere zehn Dollar nach unten. Der Drückungs-Onkel hat sich nun
vollständig demaskiert. Kommen zum Wochenende auf Walter Eichelburgs
Webseite hartgeld.com wieder die ersten Gold-Zitterer
zu Wort. Wir haben sie schon vermisst. Wichtige Marktdaten im Überblick
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