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Bericht für den 11. Juni 2010 Gold & Gesellschaft: Holländische Hoffnung Während
sich in Deutschland die Union als einzige Partei, die historisch rechtsliberale
Bevölkerungs-Schichten angesprochen hat, derzeit als vierte sozialistische
Partei neu positioniert, gibt es mit Geert Wilders in den Niederlanden eine
wirkliche rechtsliberale Alternative. Natürlich
wird dieser Geert Wilders in den Medien als fremdenfeindlich diskreditiert. Seine
Aussagen zur Einwanderung und zum Bauverbot für neue Moscheen machen ihn zum
Haupt-Anschlagsziel der stark vor allen mit radikalen Islamisten
überfremdeten holländischen Bevölkerung. Das geht so weit, dass er ohne
dauernden Personenschutz wohl schon längst einem Attentat zum Opfer gefallen
wäre. Aber das
kennen wir ja bereits in unserer politisch korrekten Gesellschaft: Diejenigen,
die als Minderheiten eingestuft werden, haben nicht nur grenzenlose Rede- und
Handlungsfreiheit. Nein, sie können auch die allgemein gültigen Regeln des
Zusammenlebens mit Füßen treten. Werden
sie dann auch noch gewalttätig, ist bereits schon sicher, dass sie durch eine
politisch korrekt agierende Justiz mit Samt-Handschuhen angefasst werden. Dieses Freedom-of-Speech Gebot gilt natürlich nicht für die von
den Gutmenschen als politisch inkorrekt angefeindeten Individuen, die auf die
Fehlentwicklungen in der Gesellschaft aufmerksam machen. So ist Geert Wilders
wohl das am meisten angefeindete Individuum der Niederlande. Interessanterweise
engagiert sich die niederländische Jugend stark für Wilders. Das wird dann zwar
von der linksliberalen Süddeutschen Zeitung als Radikalisierung der Jugend und
tiefen Spaltung der heranwachsenden Generation diffamiert – in
Wirklichkeit möchte die Jugend die Abkehr von der immer radikaler werdenden
islamischen Gesellschaft, die sich nicht nur vom Gesellschafts-Leben
verabschiedet, sondern zunehmens gewalttätig wird.
Denn die täglichen Konflikte werden in Schule, Freizeit und Universität
sichtbar und nicht in den Wohnvierteln der Eltern, wo man gerne unter sich lebt.
Auch am Arbeitsplatz treten für die Alten die täglichen Probleme nicht
besonders in Erscheinung. Wenn man
schon die Argumente in der Öffentlichkeit nicht totschweigen kann, dann
versucht man es eben damit, die Ansichten als Spinnereien einer nicht mehrheitsfähigen
Randgruppe abzutun. Zum Beispiel mit der Methode der veröffentlichten Meinung: Die Meinungsforscher sahen die Wilders-Partei
für die Freiheit (PVV) noch kurz vor der Wahl abgeschlagen auf dem vierten
Platz. In Wirklichkeit konnte seine Partei die Anzahl der errungenen Mandate
mit einem Zuwachs von 15 auf 24 Parlaments-Sitze mehr als verdoppeln. Die eher
der deutschen CDU entsprechende Partei des Christdemokraten (CDA) des Europa-Elitisten Jan Peter Balkenende
verlor fast die Hälfte ihrer Mandate und ist inzwischen nun schwächer als die
Partei von Geert Wilders. Balkenende zog daraufhin
die Konsequenzen und hat sein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung
gestellt. Ich denke
wir würden in Deutschland eine ähnliche Abstrafung der von Angela Merkel zu
einer neuen sozialistischen Block-Partei umgeformten Union sehen – aber
es gibt in Deutschland eben keine politische Alternative, wie sie die Niederlande
mit Wilders offerieren. Die FDP
hat sich zwar als wirtschaftliches Auffangbecken für vergrätzte Unions-Wähler
präsentiert, ist aber in anderen Bereichen immer noch linksliberal eingestellt.
Der Dilettantismus, mit der sich diese Partei eine Position nach der anderen
von der CDU/CSU abhandeln lässt, führt derzeit zu einer Massenflucht ihrer
bisherigen Wählerschaft. So verspielt die Westerwellesche Spaßpartei ihren
Vertrauens-Vorschuss auch durch den Hubschrauber-Politikstil ihres
Vorsitzenden: Aus dem Ausland einfliegen, dann kurz die politische Landschaft
in Deutschland aufmischen und dann schnell wieder auf den nächsten
Auslands-Trip ausweichen. Leider,
denn die Probleme mit Political Correctness,
Überfremdung der Gesellschaft und dem zur Dekadenz ausufernden Gutmenschentum sind in Deutschland genauso präsent wie in
Holland. Wenn man die Entwicklung der Niederlande auf Deutschland hochrechnen
würde, dann könnte eine solche Bewegung 15 bis 20 Prozent der Stimmen
einfangen. Thilo Sarrazin wäre eine geeignete Führungspersönlichkeit, ist aber
in der SPD gebunden. Mit Blick
auf die Entwicklung in den Niederlanden besteht wohl auch für die Deutschen
noch Hoffnung. Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten Die Europäer mühen sich wirklich ab, den
Goldpreis unter Kontrolle zu halten. Aber deren Methode ist sehr mühselig und
kostet vor allen Dingen viel Zentralbank-Gold. Auch heute hat man sich wieder
auf die beiden Londoner Fixings konzentriert. Mit $1.220,50 (EUR 1.007,18) zum A.M. Fix und
$1.220,00 (EUR 1.006,93) zum P.M. Fix konnte man den
sich abzeichnenden Goldpreis-Anstieg noch aufhalten. Der gestrige starke Anstieg des Euros kehrte
sich heute wieder in einen leichten Verfall um. Mit dem nach dem P.M. Fix
wieder steigenden Goldpreis in US-Dollar stiegt Gold dann wieder gegen 21:00
Uhr MEZ auf 1.017 Euro an. Das sind zwar weniger als die 1.050 Euros, die wir
am Anfang der Woche gesehen haben – aber die Marke von 1.000 Euro pro
Feinunze scheint zu halten. Silber entwickelte sich heute gut und konnte
erneut die Marke von $18 hinter sich lassen. Die Aktienmärkte standen am Nachmittag unter
Druck, nachdem die Verkäufe in den USA um 1,2 Prozent
rückläufig waren. Dabei hatte der Markt noch einen Anstieg um 0,2 Prozent
erwartet. Der US-Aktienmarkt nahm diese schlechte Botschaft trotzdem relativ
gelassen hin. Nicht weil die Nachricht nicht schlecht ist – sondern weil
das PPT unbedingt die mühevoll erkämpfte 10.000er-Marke beim Dow Jones
Aktienindex über die Woche retten möchte. Der US-Dollarindex legt heute um 0,4 Punkte
auf 87,5 zu, während die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes wieder um 0,1 Prozent-Punkte
fielen. Wichtige Marktdaten im Überblick
Über Ziemanns Gold News Ziemanns
Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com
täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
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