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Bericht für den 8. Februar 2012 Drücker kamen nach dem P.M. Fix Dem gestrigen kräftigen Goldpreis-Anstieg nach dem
Londoner P.M. Fix folgte heute die Drückung nach dem P.M. Fix. Im Laufe des Tages schwankte der Goldpreis um die
gestrige New Yorker Schluss-Marke von $1.745. Im asiatischen Handel wurde zwar
versucht, die Marke von $1.750 nach oben zu überwinden
– dieser erste Versuch misslang jedoch. Zwei Stunden vor Beginn des Londoner
Vormittags-Handels konnte diese Marke dann doch – zumindest kurzfristig überwunden
werden. Es erfolgte schließlich ein dritter Anlauf zum einsetzenden Londoner
Handel. Damit was eines klar: Die Marke von $1.750 wollte
das Gold-Kartell heute keinesfalls freigeben. Der A.M. Fix kann folglich mit
$1.743,00 (EUR 1.315,17) weit unterhalb der $1.750er-Marke zustande. Positiv war bis zu diesem Zeitpunkt, dass man die
gestrigen Nachmittags-Gewinne auch zum A.M. Fix bestätigen konnte – der
Tagesanstieg betrug immerhin $23. In den folgenden Stunden bis zum Beginn des New
Yorker COMEX-Handels bewegte sich das gelbe Metall
nur in einem engen Kursband. Zu COMEX-Beginn dann ein
erneuter Versuch in Richtung der $1.750er-Marke, der erneute scheiterte. In der
Folge fiel Gold auf $1.740 zurück, bis es dann zum P.M. Fix wieder anstieg: $1.746,00 (EUR 1.316,54) lautete die Notierung zum P.M.
Fix. Im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix ein Anstieg von $22. Schließlich kam es dann so, wie es sich die
Verteidiger der Marke von $1.750 zum Ziel gesetzt hatten: Der
letzte Versuch, die Marke zu nehmen, misslang und Gold brach in zwei
Abwärtsbewegungen bis auf $1.730 ein. Auch die beiden letzten Stunden des COMEX-Handels brachten da keine neuen Erkenntnisse. Das
gelbe Metall beschloss den New Yorker COMEX-Handel
mit $1.729,20 (EUR 1.302,37) und damit um $18 niedriger als am Vortag. Silber wurde wie bei solchen Drückungen üblich, mit
dem Gold nach unten gerissen. Zuletzt allerdings prozentual nicht wesentlich
stärker, wie wir es in der Vergangenheit immer wieder erleben durften. Das
deutet auf eine relative Stärke des weißen Metalls hin. Kein negatives Indiz
für den kleinen Bruder. Bemerkenswert dagegen der Anstieg von Platin um über
zehn Dollar. Der US-Dollarindex und die Real-Renditen der
10-jährigen Treasury Notes veränderten sich heute nicht. In Anbetracht der massiven Flutung der Märkte durch
Kreditgeld durch die FED und EZB ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis den
Drückern das Material ausgeht, mit dem sie derzeit die Preise von Gold, Silber
& Co unter Kontrolle halten können. Genießen wir den Überlebenskampf unseres
anti-kapitalistischen Papiergeld-Systems mit dem Politbüro der Notenbanker an
der Spitze – aus sicherer Entfernung mit physischen Edelmetallen unter
eigener Zugriffskontrolle versteht sich. Wichtige Marktdaten im Überblick
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