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Bericht für den 8. September 2010 Schlacht ums Öl verloren? Aufmerksame Beobachter haben seit spätestens
gestern feststellen müssen, dass mit dem Fall der hart verteidigten Gold-Linie
bei $1.250 bereits die nächste Abwehrfront bei $1.261 steht. Denn diese Marke
ist bedeutsam, weil dort der historische Höchststand des Goldes von Mitte des
Jahres liegt. Gestern
konnte sich Gold bis auf $1.260 hocharbeiten, heute waren es bereits $1.264.
Jedoch konnte zum entscheidenden Londoner P.M. Fix die Marke von $1.261 des 28.
Juni 2010 nicht erreicht werden. Vielmehr war der heutige P.M. Fix knapp zwei
Dollar niedriger als noch vor 24 Stunden. Die
Entscheidung muss demnächst in der einen oder anderen Richtung fallen. Kann die
Marke von $1.261 nicht nachhaltig überwunden werden, dann droht ein Rückschlag.
Fiele dagegen auch diese Stellung, dann wird es zu einem kräftigen Preisanstieg
kommen. Beim
US-Öl scheint man dagegen die Schlacht verloren zu haben: Öl
stieg heute um über einen US-Dollar auf einen Kurs jenseits der Marke von $75
an. Zum
heutigen Geschehen an den Goldmärkten: Gold startete
den heutigen Tag bereits im frühen asiatischen Handel mit positivem Vorzeichen.
Die Marke von $1.260 wurde zwar kurzzeitig touchiert, aber nicht nachhaltig
durchstoßen. An dieser Entwicklung änderte sich auch im Londoner
Vormittags-Handel nichts. Der A.M. Fix kam mit $1.258,00 (EUR 991,72) zustande. Zum
frühen Nachmittag nahm Gold dann erneut einen Anlauf zu neuen Höchstständen: Mit Beginn des Handels an der New Yorker COMEX stieg das
gelbe Metall auf bis zu $1.264 an, wurde dann jedoch wieder gedrückt und konnte
sich erst beim Stand von $1.254 wieder erholen. Der P.M.
Fix mit $1.255,00 (EUR 985,01) kam erneut nahe des Tages-Tiefstands zustande.
Ein Hinweis darauf, dass die Preisdrücker nicht vor dem Einsatz größerer Mengen
physischen Goldes zurückschrecken. Im
Anschluss gab es erneut zwei Versuche, die Marke von
$1.261 zu überwinden – aber diesmal hielt die Abwehrfront des Gold
Kartells. Zum Schluss des Handels an der COMEX konnte sich Gold auf einen Stand
von $1.256,50 einpendeln. Das war ein leichter aber nicht signifikanter
Tagesverlust. Silber
konnte heute endlich zum Londoner Fix mit $20,02 die zwanzig Dollar Marke überwinden. Ein Plus von 37 Cent oder
knapp zwei Prozent. Diese Marke konnte zwar zum Ende des COMEX-Handels
nicht gehalten werden, aber der kleine Bruder von Gold
hat damit seine Stärke unter Beweis stellen können. Beim
US-Dollar und den Treasuries tat sich heute nicht
viel. Der von mir ermittelte Quotient aus dem USDX und den Realrenditen der
10-jährigen Papiere verharrte unverändert bei 31,7. Wichtige Marktdaten im Überblick
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