Bericht für den 24. August 2009

 

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Zur Zeit werden alle sogenannten Steueroasen von den Hochsteuer-Ländern zur Aufgabe gezwungen. Oder zum Verrat ihrer Kunden-Daten. Was ist denn aus dem sprichwörtlichen Vertrauens-Verhältnis zwischen dem Kunden und seiner Bank geworden ? Anscheinend ist dieses nur noch eine Worthülse. Was mit Lehman-Zertifikaten begonnen hat, wird jetzt mit der Übermittlung von Konten-Daten aus dem Ausland vollendet.

Steuer-Wettbewerb zwischen den Ländern ist eigentlich in einer marktwirtschaftlich gestalteten Weltwirtschaft ein Anreiz, die Steuersätze in den Hochsteuerländern wie Deutschland, Frankreich und Italien verträglich zu halten. Wenn diese Länder mit Höchststeuersätzen aufwarten, dann wandern Investoren in andere Staaten ab und das jeweilige Land verliert sein komplettes Steueraufkommen. Bei internationalen und stark verflochtenen Konzernen sehen wir ja auch, dass der Steuerwettbewerb funktioniert. Nicht ohne Grund sind die Ertrags-Steuern für Körperschaften wie GmbHs und Aktiengesellschaften inzwischen relativ niedrig.

Anders sieht das bei den persönlichen Ertrags-Steuern wie der Einkommen-Steuer aus. Hier greift der Hochsteuer-Staat rigoros zu. Während den ca 10.000 Einkommens-Millionären in Deutschland die Option offen steht, ihren Wohlsitz beispielsweise in die Schweiz zu verlegen um dort ihr Einkommen zu versteuern, steht für den Mittelstand diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.

Nun lassen sich Viele Steuersparmodelle von findigen Investment-Beratern und Bankern aufschwatzen. Seien es nun Immobilien-Modelle, Schiff-Beteiligungen oder andere ähnlich gestrickte Modelle. Bei allen geht es darum, mit wenig Eigenkapital viel Geld der Banken (Fremdkapital) aufzunehmen und die Zinsen für den Kredit nebst Abschreibungen auf das gekaufte Objekt als Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Die gesparte Steuer kassieren dabei zum grössten Teil der Investment-Berater als Provision und die Bank als laufende Zins-Zahlungen.

Das Risiko des Investments trägt voll und ganz der Steuer-Sparer. Risiken sind, dass die Finanzverwaltung das Modell nicht anerkennt und die Ausgaben nicht steuermindernd geltend gemacht werden können. Oder die angesetzen Einnahmen kommen nicht und die Verluste müssen durch weitere Nachschüsse ausgeglichen werden.

Auch sein (versteuertes) Geld in die Schweiz, Liechtenstein oder Österreich zu parken, wird zunehmens schwieriger. Hier erpresst der Hochsteuerstaat seine vielfach kleineren Nachbarn, damit diese ihre Kundendaten aushändigen. Da kann man gleich sein Geld in Deutschland lassen. Der Hochsteuer-Staat schließt offensichtlich nun noch die letzten Lücken für den Einzelnen, der am weltweiten Steuerwettbewerb teilnehmen möchte.

Dabei ist die Lösung doch relativ einfach: Man investiert sein Geld in Gold. Prompt wird das Investment anonym, d.h. nicht durch Kontenabfragen der Finanz-Verwaltung oder Sozialämter ermittelbar, steht in keinem Grundbuch und ist damit praktisch auch nicht besteuerbar. Erträge aus dem Verkauf von Gold sind auch steuerfrei, solange zwischen Ankauf und Verkauf mindestens ein Jahr liegt. Und Gold kann durch die Regierungen nebst Notenbanken nicht wie Papiergeld inflationiert werden. Inflation (= Geldmengen-Ausweitung) ist eine heimliche Enteignung der Besitzer von Papiergeld: Indem man die Geldmenge mit frisch gedrucktem Geld verwässert, nimmt die Kaufkraft jeder Einheit des Papiergeldes ab.

Und man begibt sich mit einem Investment in Gold nicht in Konflikt mit den Steuergesetzen seines Landes.

Die Regierungen riskieren mit ihren Aktionen der letzten Monate, die letzten Investoren vom Papiergeld in das Gold zu treiben. Steuerspar-Modelle sind nicht mehr attraktiv, die Steueroasen verpetzen ihre Kunden an die Hochsteuer-Staaten und selbst die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland wird immer unattraktiver.

Politiker in Deutschland: Kapiert das ! Wenn Ihr die Investoren durch Hochsteuersätze und weitere Repression massenweise aus Papierwerten drängt, dann wird der Run auf Gold Euer Papiergeld-System nebst Staatsanleihen zertrampeln.

 

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

 

Der heutige Handelstag verlief anfangs sehr ruhig. Gold schwankte im frühen asiatischen Handel um den Endstand des Handels am letzten Freitag in New York. Auch mit Beginn des Londoner Handels kam keine so rechte Stimmung auf. Der A.M. Fix kam fast punktgenau auf dem Freitags-Schlusskurs in New York mit $953,75 (EUR 667,01) zustande. Im Vergleich zum A.M. Fix des letzten Freitags konnte Gold jedoch $12 zulegen.

Am Nachmittag versuchte Gold einen Ausbruchsversuch in Richtung der Marke von $960. Dieser wurde jedoch durch das Gold-Kartell pariert und Gold fiel wieder auf sein heutiges Niveau zurück. Zu groß ist die Angst innerhalb des Kartells, dass ein Überschreiten der Marke von $960 einen erneuten Test von Gold $1.000 hervor beschwören würde.

Während des frühen Handels an der COMEX setzte Gold dann seine langweilige Verfassung vom Vormittag fort. Erst der nahende P.M. Fix ließ Gold um $2 abrutschen. Der P.M. Fix mit $951,50 (EUR 663,85) bestätigte dieses Bild. Im Vergleich zum Freitags P.M. Fix verlor Gold einen Dollar.

Der Gold-Preis verharrte während der restlichen Stunden des Handels an der COMEX auf diesem Niveau. Kurz vor Schluss des Handels wurde Gold aber plötzlich bis auf $940 gedrückt. Die Spuren des Gold-Kartells sind hier klar zu sehen: Ein plötzlicher Einbruch des Gold-Preises um mehr als $10 innerhalb von Minuten ohne externe Ereignisse und kurz vor einem wichtigen Schlusskurs. Heute hat man wieder einmal zu „Plan B“ gegriffen, nachdem die Anzahl der spekulativen Longs im Future-Handel zur zweiten Hälfte der letzten Woche vermutlich stark zugenommen hat. Gold ging mit $942 aus dem Handel an der COMEX.

Im folgenden Access Handel blieb es dagegen auf diesem gedrückten Niveau ruhig.

Der US-Dollar verharrte auf dem Niveau des letzten Freitags bei 78,2. Die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes nahmen heute auf 3,5 Prozent ab. Der von mir ermittelte Quotient aus beiden Werten ist heute auf 22,3 gestiegen (Freitag: 21,7). An der Dollar / Staatsanleihen Front ist es zur Zeit relativ ruhig.

Das Gold-Kartell konnte uns heute wieder einmal mit einer gekonnten Aktion kurz vor Handels-Schluss überraschen. Aber inzwischen berichten wohl nur noch die direkt vom Kartell bezahlten Kommentatoren von anderen Gründen für die Preis-Manipulation. Die Investoren freut es: Es gibt weiterhin billig Gold zu kaufen.

Die Daten des COT-Reports der letzten Woche sind im nachfolgenden Special Report #1 erläutert.

 

Special Report #1

Wie ließt und interpretiert man die Daten von der New Yorker COMEX

 

Anmerkung: Ein Tages-Kommentar kann immer nur eine begrenzte Menge an Information vermitteln. Ansonsten wird er unübersichtlich. Auf der anderen Seite gibt es viele Informationen, die im Internet abrufbar sind. Leider ist es für den interessierten Leser schwierig oder fast unmöglich, die dort veröffentlichten Zahlenwerke zu verstehen. Geschweige denn die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Ich möchte mit zeitweise erscheinenden Special Reports den Versuch starten, den interessierten Leser zu ermöglichen, das Zahlenwerk selbst richtig zu interpretieren.

 

Die Funktionsweise der New Yorker COMEX ist unter http://www.bullionaer.de/shop/shop_content.php/coID/14/product/Der-Goldmarkt kurz beschrieben.

 

Die Daten der verschiedenen Future-Kontrakte auf Gold (oder Silver) sind unter http://www.nymex.com/gol_fut_csf.aspx aktuell abrufbar. Die Tabelle sieht dann in etwa folgendermaßen aus (Anmerkung: ich habe nur die wichtigsten Spalten und die frühen Kontrakte dargestellt):

 

Contract

Most Recent Settle

Open Interest

Estimated Volume

Aug 2009

953,20

829

74

Sep 2009

949,70

739

52

Oct 2009

954,70

23.744

2.451

Dec 2009

956,40

268.040

15.781

Feb 2010

958,60

22.095

1.412

Apr 2010

960,20

20.106

611

 

Die erste Spalte erfasst die einzelnen aktiven Future-Kontrakte mit ihrem Ablaufdatum. Der Aug 2009 Kontrakt läuft Ende August 2009 aus, während der Dec 2009 Kontrakt Ende Dezember 2009 ausläuft.

 

Die Spalte Most Recent Settle zeigt den letzten Handels-Preis für den jeweiligen Kontrakt an. Wenn man die Spalte Last Updated analysiert, dann erhält man einen Eindruck, wann das letzte Geschäft innerhalb dieses Kontraktes durchgeführt worden ist.

 

Die Spalte Open Interest zeigt an, wie viel Future-Kontrakte für den jeweiligen Kontrakt noch ausstehend sind. Ein Gold Kontrakt umfasst 100 Unzen, während ein Silber-Kontrakt 5.000 Unzen umfasst. Diese Spalte wird nur einmal am Tag kurz nach Schluss des Handels an der COMEX (19:30 Uhr MEZ) auf den neusten Stand gebracht. Mehr dazu weiter unten.

 

Estimated Volume ist ein Indikator für die Anzahl der bisher gehandelten Future-Kontrakte. Da es sowohl vor der Session an der COMEX (14:20 Uhr MEZ) als auch nach der Session (19:30 Uhr MEZ) Handels-Aktivitäten gibt, ändert sich die Zahl bereits vor 14:20 Uhr bzw nach 19:30 Uhr. Diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen.

 

Bei der Analyse der Zahlen fällt folgendes auf:

 

  • Der Preis eines Future-Kontraktes steigt mit dem Ablauf-Datum. D.h. ein früher ablaufender Kontrakt ist im Allgemeinen billiger als ein später auslaufender Kontrakt. Diese Situation ist normal und bezeichnet man als Contango.
    Ist ein früher auslaufender Kontrakt teurer als ein später auslaufender, dann spricht man von Backwardation. Backwardation darf bei Gold eigentlich nicht auftreten und zeigt an, dass sich der Markt für sofort lieferbares Gold (Spot-Preis) im Angebots-Defizit befindet. Ein Zusammenbrechen der Gold-Preisdrückung durch den Verkauf einer übermäßigen Menge an Future-Kontrakten durch die Gold-Kartell Banken ist zu erwarten.
  • Ein Großteil der offenen Kontrakte liegt im Liefermonat Dezember 2009. Es gibt sogenannte große und kleine Liefermonate. Im Vorfeld eines auslaufenden großen Liefermonats (z.B. Ende Dezember 2009) ist im Allgemeinen mit heftigen Handels-Aktivitäten zu rechnen. Entweder die Parteien wollen ihre Positionen auf einen späteren Kontrakt überrollen, d.h. die verkaufen ihre Dezember 2009 Kontrakte und kaufen sich eine entsprechende Zahl von beispielsweise April 2010 Kontrakten. Oder die Parteien streben eine Lieferung an: In diesem Fall müssen sie den vereinbarten Preis zahlen und erhalten von der Gegenpartei 100 oz Goldbarren.
  • Je kleiner und je später der Kontrakt, desto weniger Handelsaktivitäten werden beobachtet. Bei dem June 2014 Kontrakt mit lediglich 119 offenen Positionen kann es tagelang zu keinerlei Handels-Aktivitäten kommen.

 

Leider archiviert die COMEX die Daten der vorherigen Trading Sessions nicht (bzw macht sie zumindestens nicht für den Leser der Webseite verfügbar). Deshalb muss man sich die Zahlen am Ende des Handels notieren. Oder wenn man einen Eindruck bekommen möchte, an welchen Zeitpunkten besonders viel Handels-Aktivität zu beobachten war, muss man quasi den ganzen Tag die Tabelle kontinuierlich abrufen.

 

Durch Addieren der Open Interest Zahlen aller Future-Kontrakte erhält man die Summe der offenen Kontrakte.

 

Die Zahlen zu den offenen Positionen (Open Interest) werden am Ende der COMEX (gegen 19:30 Uhr MEZ) auf den neusten Stand gebracht. Hier liegt jedoch eine Tücke: Die reporteten Daten zum Ende der Session am Tag X zeigen in Wirklichkeit die offenen Positionen (Open Interest) am Ende der Session am Tag X-1 an.

 

Beispiel:

Am Freitag Abend werden insgesamt 371.771 offene Positionen reportet. Diese Zahl bezieht sich aber auf die Anzahl der offenen Positionen am Ende des Handels vom Donnerstag. Die am Donnerstag reporteten Zahlen von 374.225 Positionen beziehen sich auf die offenen Kontrakte am Mittwoch. Die am Mittwoch reporteten Zahlen von 373.810 beziehen sich auf das Ende der Handels-Session vom Dienstag.

Am Samstag Abend erhält man dann schließlich die Zahlen für den Freitag: 398.607 Kontrakte.

Wer es nicht glaubt, kann die Zahlen der offenen Kontrakte aus dem Freitag Abend erscheinenden CFTC Commitment of Traders (COT) Report http://www.cftc.gov/dea/futures/deacmxlf.htm vergleichen. Im COT-Report werden die Zahlen für den Dienstag von der Aufsichtsbehörde für die Wertpapier-Märkte (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht.

 

Der COT-Report ist eine zweite Informations-Quelle, die allerdings erst am Ende der Woche die Zahlen vom Dienstag wiedergibt. Die wichtigsten Felder sind:

 

  • OPEN INTEREST: Die Summe aller offenen Kontrakte zum Ende des Handels am Dienstag. Am 18. August 2009 waren 373.810 Kontrakte ausstehend. Ein Rückgang gegenüber dem COT-Report der Vorwoche von 11.192.

 

  • NON-COMMERCIAL LONG: Die Markt-Teilnehmer, die Gold kaufen wollen (Long) mit eher spekulativen Absichten werden hier erfasst. Im COT-Bericht hält diese Gruppe 203.467 Kontrakte und hat gegenüber der letzten Woche 8.522 Kontrakte aufgelöst. Achtung: Ein Kontrakt kann nicht nur durch Verkauf, sondern auch durch Lieferung aufgelöst werden. Am Ende eines großen Liefermonats kommt es deshalb zu einem Einbruch dieser Zahl, ohne dass diese Markt-Teilnehmer den Markt verlassen wollen.

 

  • NON-COMMERCIAL SHORT: Die Markt-Teilnehmer, die Gold verkaufen wollen und auf sinkende Preise setzen. Im COT-Bericht hält diese Gruppe 25.937 Kontrakte und ist gegenüber der Vorwoche 4.034 neue Kontrakte eingegangen.

 

  • NON-COMMERCIAL SPREADING: Die jeweiligen Non-Commercials halten zum Teil verschiedene Long- und Short-Kontrakte. Beispielsweise wenn Gold kurzfristig eher sinken wird, hält der Teilnehmer Short-Positionen für früh auslaufende Kontrakte, während bei einem langfristig steigenden Goldpreis der gleiche Teilnehmer Long-Positionen für spät auslaufende Kontrakte hält. Manchmal dient das aber nur der Absicherung der eigenen Position: Hat der Teilnehmer z.B. 10.000 Kontrakte Dec 2009 Gold eingekauft und erwartet einen Preis-Rutsch, dann kann er sich als Absicherung (Hedge) 10.000 Short-Kontrakte des Oct 2009 hinzukaufen. Dann kann er bei einem kurzfristig einbrechenden Gold-Preis seine Short-Positionen (mit Gewinn) auflösen, ohne seine Long-Positionen (mit Verlust) verkaufen zu müssen. Bei jedem Teilnehmer werden die Long mit den Short-Positionen saldiert. Die Differenz wird als Long oder Short Position reportet. Die saldierten Kontrakte, d.h. die sich gegenseitig aufhebenden Long- und Short-Kontrakte werden unter Spreading verbucht.

 

  • COMMERCIAL LONG / SHORT: Hier finden wir die Marktteilnehmer, die keine spekulativen Absichten haben. Also beispielsweise Minenbetreiber, die ihre Gold-Förderung vorwärtsverkaufen wollen, um sich einen bestimmten Preis zu sichern. Aber auch Gold-Nachfrager, die in der Zukunft Gold benötigen. Leider befinden sich heute in dieser Kategorie die großen Gold-Kartell Banken wie JP Morgan, HSBC und Deutsche Bank, die kein Interesse an dem Gold selbst haben. Sondern die Short-Positionen nur halten, um einen Anstieg des Gold-Preis zu verhindern. Für die Commercials werden keine Spreading Positionen ausgewiesen. D.h. die reporteten Zahlen sind Brutto-Werte.

 

  • NONREPORTABLE POSITIONS: Einzelinvestoren und kleinere Händler werden in dieser Kategorie erfasst. Praktisch jede Privatperson kann sich eine Trading-Firma aussuchen und Future-Positionen in Gold eingehen.

 

Saldiert man alle Positionen, dann ist die Summe aller Long-Positionen gleich der Summe aller Short-Positionen (unter Berücksichtigung der Spreading-Positionen).

 

Trading im Future-Markt ist eigentlich nicht kompliziert: Man geht eine (oder mehrere) Long-Positionen ein, wenn man auf einen steigenden Goldpreis setzt. Oder man geht eine (oder mehrere) Short-Positionen ein, wenn man einen sinkenden Goldpreis erwartet. Kritisch ist jedoch der Zeitpunkt, wenn der Kontrakt zur Lieferung ansteht. Dann findet man ggf nur schwer einen Käufer für seine Position, weil z.B. viele Andere auch ihren Kontrakt überrollen wollen.  Im Gegensatz zu den Aktienmärkten gibt es an der COMEX keine sogenannten Market Makers. Market Makers sind Beteiligte, die stets Preisangebote für den Kauf oder den Verkauf beispielsweise von Aktien abgeben. Wenn man den Zeitpunkt verpasst, dann ist man als Long-Inhaber verpflichtet, den Kontrakt abzunehmen (d.h. das Gold zu bezahlen). Bzw als Short-Inhaber verpflichtet, den Kontrakt zu liefern (d.h. das Gold zu hinterlegen).

 

Wichtige Marktdaten im Überblick

 

Gold-Preis

heute

Vortag

Veränderung

Gold A.M. Fix (LBMA)

$953,75
(€667,01)

$941,50
(€658,30)

+ $12,25

Gold P.M. Fix (LBMA)

$951,50
(€663,85)

$952,50
(€663,58)

- $1,00

COMEX Schlusskurs

$942,00

$952,90

- $10,90

andere Marktdaten

 

US-Dollar Index (USDX)

78,2

78,2

unverändert

Renditen 10-jährige Treasuries

3,5 %

3,6 %

- 0,1 %

Quotient aus USDX und Renditen

22,3

21,7

+ 0,6

 

Über Ziemanns Gold News

Ziemanns Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de veröffentlicht.
Er ist erreichbar unter: ziemann@bullionaer.de

 

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