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Bericht für den 2.
September 2009 Gesamtwirtschaftliches
Umfeld Michael
Grandt schrieb heute in einem Beitrag für den KOPP-Verlag: Linke Politik und rote Propaganda
offerieren einen noch spendableren Staat auf Kosten der Mittelschicht, die sich
vor Steuern und Abgaben jetzt schon nicht mehr retten kann. So vernichten die
Linken systematisch unseren Sozialstaat. In
dem Bericht analysiert er die Zusammensetzung der deutschen Gesellschaft: Es
gibt in Deutschland etwa sieben Millionen Hartz-IV-Empfänger,
3,5 Millionen Arbeitslose, rund zwei Millionen Pflegefälle und 20,4 Millionen
Rentner. Zwar haben die Rentner ein Leben lang in die Rentenkasse einbezahlt,
aber dieses Geld ist in dem Monat schon ausgegeben, indem es einbezahlt wird.
Aufgrund des Umlageverfahrens ernähren diejenigen,
die jetzt arbeiten, die Rentner von heute. Im Klartext: Rund 34 Millionen
staatlichen Geld-Tranferempfängern stehen knapp 40
Millionen Erwerbstätige gegenüber. Inzwischen
ist diese Entwicklung quasi unumkehrbar geworden. Die Politiker-Kaste erleidet
das Schicksal aus Goethes Zauberlehrling: Die Geister, die man selbst gerufen
hatte, wird man nun nicht mehr los. Die
Frage ist, ob diese Entwicklung nicht gewollt ist. Ich denke sie ist es. Prekariat ist der Name für diese Neue Unterschicht. Nicht mehr das
Proletariat, d.h. die Arbeiterschaft stellt die Unterschicht in Deutschland
dar, sondern die von den Sozial-Politikern und anderen Gutmenschen selbst
herangezogene Kaste des transferzahlungsabhängigen Prekariats.
Wie ein Drogensüchtiger verlangt es immer mehr Staats-Knete. Bleibt der
Staats-Scheck aus, dann drohen als Folgen des Entzugs soziale Unruhen. Der
Arbeiter ist zwischenzeitlich in die Mittelschicht aufgestiegen und ist damit
Transferzahlungs-Geber. Die Hochsteuerpolitik der letzten Jahrzehnte hat selbst
diese Gruppe ab einem bestimmten Qualifikations-Niveau an die Grenze des
Spitzensteuersatzes von 42 Prozent geführt. Mitte
des 19. Jahrhunderts war die Situation für die Arbeiterschaft schlecht. Man
lebte in ärmlichen Verhältnissen und die Leistungskraft wurde vielfach von den
Fabrikbesitzern ausgebeutet. Karl Marx und Friedrich Engels proklamierten mit
der Diktatur des Proletariats die Machtverschiebung von der Klassengesellschaft
zu einer klassenlosen Gesellschaft unter Führung der Arbeiterklasse. Wie wir
von den real existierenden marxistisch geführten Staaten gelernt haben, waren
nicht die Arbeiter die Diktatoren, sondern eine kleine Klasse von Funktionären
und Staatslenkern. Nachdem
diese Form der Diktatur historisch versagt hatte, brauchen die Funktionäre und
Staatslenker ein neues Modell, mit der sie ihr Volk drangsalieren können. Bekommen wir nun eine Diktatur des Prekariats ? Untersuchen
wir die Aspekte doch einmal im Detail. In der Diktatur des Proletariats waren
die Arbeiter nicht diejenigen, die die Macht ausübten. Sondern eine kleine
Kaste der Funktionäre. Die Diktatur des Prekariats
wird auch nicht die Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfänger
an die Macht bringen, sondern auch wieder eine Kaste von Funktionären, die sich
als ihre Führer aufspielen. Das ist die Stunde für Volkstribune wie Oskar
Lafontaine. Diese Kaste umfasst die verschiedenen Sozial-Politiker der
verschiedenen Parteien. Auf der einen Seite haben sie über mehrere Jahre ein
immer größer werdendes Anspruchsdenken gefördert, um damit ihre Stellung
innerhalb des Staates kontinuierlich ausbauen zu können. Die Leistungsfähigkeit
der Wirtschaft wurde mit der SPD-Regierung unter Willi Brandt in den 70er
Jahren erstmals getestet. Das Ergebnis: Massenarbeitslosigkeit. Man hat damit
das Fundament für das neue Prekariat geschaffen. Auf
der anderen Seite wird ein Verwaltungs- und Kontroll-Apparat geschaffen, der
Missbrauch erkennen und hart bestrafen soll. Im Prinzip sind das die ersten
Vorläufer einer Diktatur. Ich nenne sie im Folgenden Sozial-Diktatur. Zu
Hilfe kamen ihnen dabei die Vertreter des sozialpolitisch-industriellen
Komplexes, seien es Sozialverbände (die sich früher einmal um die Invaliden und
Gräber der Toten des Zweiten Weltkriegs gekümmert haben) oder andere Interessensvertreter.
Deren Ziel ist, ihren Machtausbau kontinuierlich voranzutreiben. Diese
Lobby-Gruppe ist inzwischen viel mächtiger als Industrie- und
Arbeitgeberverbände. Die deutsche Gewerkschafts-Bewegung ist übrigens selbst
Bestandteil des sozialpolitisch-industriellen Komplexes. Die normalen Arbeiter
und Angestellte laufen den Gewerkschaften scharenweise davon; da muss man sich
eine neue Existenzberechtigung erarbeiten. Der
sozialpolitisch-industrielle Komplex strebt wie die Diktatur des Proletariats
eine klassenlose Gesellschaft an. Deren Methode ist einfach und genial: Man verteilt
riesige Massen von Geldern von der arbeitenden Gesellschaft hin zu der nichtarbeitenden Gesellschaft. Damit die arbeitende
Gesellschaft nicht rebelliert, wird sie mit verschiedenen Repressions-Mechanismen
still gestellt: Die
erste Maßnahme ist eine gezielte Medien-Propaganda, mit der an das soziale
Gewissen jedes einzelnen appeliert wird.
Wer Widerspruch zu leisten wagt, der wird als unsozial oder herzlos von der
Gesellschaft geächtet. Um
die Transferzahlungen abzusichern, muss man die arbeitende Gesellschaft mit
Repressionen in Griff halten können. Nicht dass die auf die Idee kommen,
plötzlich nicht mehr zu zahlen. Die beste Methode ist es, den Arbeiter,
Angestellten oder Selbständigen als Schuldner zu versklaven. Stocken die
Zahlungen an die Sozial-Diktatur, dann fällt das Fallbeil des Staates schnell
auf das hart erarbeitete Eigenheim. Die Versklavung der arbeitenden
Gesellschaft ist übrigens schon stark fortgeschritten. Es gibt nur noch Wenige,
die der Sozial-Diktatur überhaupt noch Parole bieten können. Das Problem der Sozial-Diktatur ist, dass ihre Expansion am Ende
auch ihr Untergang sein wird Wie
jedes Schneeball-System lebt auch die Sozial-Diktatur von einem fortschreitenden
Anstieg ihrer Abhängigen. Aber wenn die Knete für die Versorgung der Abhängigen
nicht mehr aufgebracht werden kann, dann kollabiert das System. Der Staats-Bankrott ist die einzige Möglichkeit, die
Sozial-Diktatur zu beseitigen Wir
leben in einer lebhaften Vor-Phase dieses Staats-Bankrotts. Hier werden die
Daumen-Schrauben für die verbliebenen Transferzahlungs-Geber angezogen. Der
sozialpolitisch-industrielle Komplex treibt die Links-Verschiebung der
Gesellschaft weiter. Deren Maßnahmen sind rigoroser als die der anderen
Parteien. Damit kann noch einmal der letzte Saft aus dem Mittelstand gepresst
werden. Wie kann man sich persönlich in Sicherheit bringen
? Eine Maßnahme ist, sich persönlich unabhängig und nicht erpressbar
von der Sozial-Diktatur zu machen. D.h. Schulden möglichst schnell abbauen. Der
sozialpolitisch-industrielle Komplex wird irgendwann einmal auch auf das
Vermögen seiner Bürger zugreifen. Vertrauen Sie nicht auf die
Eigentums-Garantie des Grundgesetzes. Die Sozial-Diktatur wird trotzdem eine
Möglichkeit finden, natürlich völlig demokratisch (Demokratie ist wörtlich
gesehen ja auch nichts anderes als eine Diktatur der Mehrheit über eine
Minderheit) legitimiert, an Ihr Geld zu kommen. Versuchen Sie deshalb bis
zum Zeitpunkt des Staatsbankrottes Ihr Vermögen zugriffssicher zu gestalten.
Dazu gehört: (1) je mobiler das Vermögen ist, desto besser. Eine Immobilie kann
man beispielsweise nicht in Sicherheit bringen. Und es hilft auch nicht,
mehrere hundert Kilogramm Silber zu bunkern. Im Krisenfall muss man dann einen
Großteil zurücklassen. (2) je anonymer das Vermögen, desto größer sind die Chancen, es an
der Sozial-Diktatur vorbeizuschleusen. Alle Papier-Geldbestände bei Banken und
Versicherungen sind zur Zeit schon direkt abfragbar.
Sie können natürlich auch Geld-Scheine bunkern, aber hier besteht die Gefahr
der Entwertung durch die anziehende Inflation. Stillschweigen ist ein genauso
wichtiger Aspekt. Wenn immer mehr Bürger in Ihrem Umfeld selbst von der
Sozial-Diktatur abhängig werden, dann wird der
Sozialneid und damit auch das Denunziantentum stark ansteigen. Im Zweifelsfall
gilt: Schnauze halten. (3) Werden die Repressionen der Sozial-Diktatur unerträglich, dann
verbleibt nur noch die Flucht. Achten Sie auf das richtige Geld zum Überleben. Aktuelle
Entwicklung an den Gold-Märkten Wegen
der heutigen Preis-Entwicklung beim Gold lohnt sich ein genauerer Blick auf den
Schluss-Kurs von gestern in New York und die 2-Prozentregel des Gold-Kartells. Der
Schlusskurs gestern Abend um 23:15 Uhr MEZ war $957,20. Die 2-Prozentregel
erlaubt also einen Anstieg auf maximal $976,34. Und fast bis auf den Cent genau
wurde Gold um 17:40 Uhr MEZ an dieser Stelle an seinem Höhenflug gestoppt. Gut,
dass es freie Märkte gibt. Nachdem
gestern Gold seinen langwöchigen Korridor von EUR
660-670 verlassen hatte, stieg Gold um 17:40 Uhr bis auf EUR 685 an. Gerüchte
über eine bevorstehende große Insolvenz im Finanz-Sektor machen zur Zeit die Runde. Entweder ein großer Hedge-Fond
ist in Probleme geraten oder sogar ein großes Kredit-Institut. Dabei
hat Gold heute früh in Asien noch unterhalb des gestrigen Schlusskurses in New
York tendiert. Auch im Londoner Vormittags-Handel war Gold noch im roten
Bereich. Der A.M. Fix kam mit $955,00 (EUR 671,45) zustande. Auf 24-Stundenbasis
ein Gewinn von $5. Erst
mit Eröffnung der COMEX um 14:20 Uhr MEZ konnte sich Gold von der $955er-Marke
lösen. Gold stieg steil auf $965 an. Auf
diesem Niveau verharrte der Preis aber erstmal. Der Grund: Der P.M. Fix um
16:00 Uhr MEZ mit $964,75 (EUR 678,68). Im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix
konnte Gold sogar um $10 zulegen. Aber
es ging noch mehr. 45 Minuten nach dem P.M. Fix setzte Gold zu einer weiteren
Aufwärts-Entwicklung an, die Gold bis an die magische 2-Prozent-Grenze von $976
brachte. Ab hier kam dann eine klare Nicht Weiter
Warnung vom Gold-Kartell. Das
erstaunliche an der Entwicklung ist, dass es weder an den Aktien- noch den
Devisen-Märkten zu nennenswerten Kurs-Ausschlägen gekommen ist. Aber diese
Märkte sind auch leichter zu manipulieren, da es nur um Papiergeld-Werte geht.
Was will man vor uns verbergen ? Moment
--- da geht heute doch noch mehr. Zum Schluss des Handels an der COMEX wurde
auch die 2%-Marke des Kartells überrannt: $977. Im
Access Handel wurde sogar die Marke von $980 kurzzeitig gerissen. Ab $980
befinden wir uns in der Todeszone in Richtung Gold $1.000. Im Gold-Kartell Headquarter müssen die Strategen und Händler heute Abend
wohl noch nachsitzen. Es muss dringend neues Zentralbank-Gold her. Kann der
wirbellose Schweizer Bundesrat Merz noch dazu bewegt werden, die letzten 1.000
Tonnen des Schweizer Nationalbank-Goldes den USA zur Verfügung zu stellen. Oder
können die Gold-Lager des GLD ETFs bei der HSBC Bank
in London noch liefern. Der
Dollar ist heute leicht auf 78,4 gefallen. Den 10-jährigen Treasuries
bekam die heutige Entwicklung anscheinend gut: 3,3 Prozent. Der Quotient aus
dem USDX und den Renditen ist heute auf
23,8 (Dienstag: 23,1) gefallen. An der Dollar-Front scheint z.Zt. noch weißer Rauch aufzusteigen. Die mit ihren Gold-Geschäften nicht erfolgreiche The Gartman Letter (TGL) merkt zu der Gold-Entwicklung
der letzten Tage folgendes an:
we get the
sense that something really quite ominous is upon us and that some news
and
clearly not good news
is waiting out there on the markets periphery that
shall tend on balance to weigh heavily upon stock prices, shall weigh heavily
upon government intervention efforts; shall weigh heavily upon the global
capital markets collective psychology
we have the sense that we are at an
historic turning point for the gold market, and that that turning point was
made mid-day yesterday when the dollar began the strengthen, as commodity
prices began to weaken, and yet gold held steady as a rock. Die
Entwicklung bei Gold veranlasst mich, auf den letzten Kurs des New Yorker
Access Handels um 23:15 Uhr MEZ zu warten: $978,60. Wichtige Marktdaten
im Überblick
Über Ziemanns
Gold News Ziemanns Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com täglich publiziert, werden
seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
veröffentlicht. © Copyright Dr. Neugebauer Handels-Consulting 2009 |
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