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Bericht für den 7.
Oktober 2009 Gesamtwirtschaftliches
Umfeld Die
Debatte um die Äußerungen des ehemaligen Berliner Finanz-Senators und
Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sarrazin hat inzwischen verschiedenen Phasen
durchlaufen. In der ersten Phase war noch die Empörung groß und es sah so aus,
als wenn das Diktat der Political Correctness
erst Thilo Sarrazin politisch vernichten und dann die Debatte darüber wieder
einschlafen lassen würde. Dem war diesmal aber nicht so. Stattdessen gab es bei
spontan von Zeitungen wie DIE WELT durchgeführten Befragungen im Internet
Zustimmungs-Werte von 70 Prozent. Die Argumente von Sarrazin waren auch für
jeden plausibel und praktisch nicht zu widerlegen. Also musste man die Debatte
nun auf einer anderen Ebene weiterführen. Darf ein Bundesbank-Vorstandsmitglied
solche politischen Äußerungen eigentlich tätigen. Oder schadet das Verhalten
nicht dem Ruf der SPD. Wie bei der Kritik von Wolfgang Clemens an der
Energiepolitik von Andrea Ypsilanti im Vorfeld der
Wahlen in Hessen wurden jetzt unbekannte SPD-Größen vorgeschickt, die ein
Parteiausschluss-Verfahren forcieren sollten. Aber schon bei Wolfgang Clement
ist dieser Schuss nach hinten losgegangen. Die SPD-Granden haben derzeit andere
Probleme als Thilo Sarrazin; denn mit dem Dreigespann aus Sigmar
Gabriel, Andrea Nahles und Klaus Wowereit
versucht man derzeit, selbst Oskar Lafontaine links zu überholen. Je mehr man
über diesen Fall spricht, desto stärker und positiver scheint die Resonanz im
Blickfeld der Öffentlichkeit zu werden. Die Debatte ist den Eliten inklusiv der
sich sonst gerne selbst zensierenden öffentlich-rechtlichen Anstalten
entglitten. Für
mich stellt sich die Situation nun folgendermaßen dar: Thilo
Sarrazin hat als Implosions-Geschoss, das sich trickreich das offene Fenster (Alimentierung
der türkischen und arabischen Migranten) des Hauptquartiers
des Sozial-Staates ausgesucht hat, die Mauern des sozialpolitisch-industriellen
Komplexes zum Wanken gebracht. Die Führungs-Riege konnte sich noch rechtzeitig
im Bunker verschanzen und hofft noch darauf, dass ihr Volkssturm (Hinterbänker der gerade in einer anderen Schlacht stark
dezimierten SPD) den Angriff abwehren kann. Oder hat jemand die
Betroffenheits-Politiker, die sonst bei jeder kleinen Kritik am Sozial-Staat
das scharfe Schwert der sozialen Kälte führen, in letzter Zeit gesichtet. Und
dann wirft die FDP noch Brandbomben in das ohnehin beschädigte Gebäude --- Hartz IV soll abgeschafft werden. Damit wären dann die
Verwalter, Kontrolleure und Vollstrecker des Sozial-Faschismus ohne
Beschäftigung. Warum
kommt das Volk ihren Peinigern diesmal nicht zur Hilfe. Weil der einfache
Mensch auf der Straße intuitiv erkennt, dass etwas falsch läuft in unserem
Staate. Die Leute tun ihre Meinung offen in Internet-Foren, Abstimmungen und
persönlichen Gesprächen kund. Der Denunziations-Geheimdienst Political Correctness und die Multikulti-Polizei werden nicht mehr gefürchtet. Dabei
war diese Entwicklung vorhersehbar. Es fehlte nur der zündende Funke. Während die
Grünen Verfechter der Multikulti-Gesellschaft in gut
bezahlten Staatsjobs ein Auskommen haben und ihren Wohnsitz standesgemäß in
rein deutsche Wohlgebiete (möglichst noch außerhalb der Stadt in einer durch
Zersiedlung zerstörten Landschaft mit zwei Autos) gelegt haben, muss das gemeine
Volk Seite an Seite mit den die deutsche Kultur ablehnenden Migranten
vor allem aus arabischen Ländern und der Türkei leben. Und auch die eigenen
Kinder werden wohl behütet, trotz atheistischer Weltauffassung noch möglichst
in einem katholischen Mädchen- oder Jungen-Gymnasium von der Außenwelt
abgeschirmt. In Berlin Neukölln muss der Nachwuchs der Versuchs-Kaninchen der
Neuen Gesellschaft dagegen Qualitäten eines Straßenkämpfers entwickeln. Zu
wehrhaft darf er dabei nicht sein, denn die Migranten-Kinder
stehen ja unter Artenschutz. Thilo
Sarrazin hat diesmal sehr überlegt den Sozial-Romantikern eine Falle gestellt.
Und diese sind in ihren reflexartigen Handlungen in diese Falle getappt. Ihm
gebührt deshalb der Orden der Political Incorrectness --- möge er ihn als Auszeichnung der
weitläufigen Volksmeinung stolz tragen und seine Ideen vererben. Denn wir
brauchen noch viel mehr Sarrazins, um uns von der Knechtschaft des Sozial-Faschismus
befreien zu können. Aktuelle
Entwicklung an den Gold-Märkten Das
Gold-Kartell scheint sich mit seinen geschwächten Einheiten nun bei der Marke
von $1.050 eingebuddelt zu haben. Denn je näher sich Gold dieser Marke näherte,
desto stärker wurde der Widerstand. Der A.M. Fix kam noch mit $1.047,00 (EUR
711,42) in Steinwurf-Nähe zu deren Stellungen zustande. Aus
Insider-Gesprächen dringt schon die Befürchtung hervor, dass man nun nicht mehr
gegen Gold ankämpfen möchte. Alle Drückungs-Versuche der letzten Zeit haben nur
eines erreicht: Einen (oder mehreren) starken Händen das Gold der westlichen
Zentralbanken in die Hände zu treiben. Stattdessen
wird das letzte Aufgebot in die Schlacht geschickt: CNN Money warnt unter dem
Titel Beware the gold bubble - The run-up in price
to more than $1,000 an ounce has investors excited. But
market fundamentals point to a decline vor einer Gold-Blase. Als Experte
wird Jon Nadler von Kitco, allbekannter Anti-Gold Experte
auf der Payroll des Gold-Kartells
zitiert: Kitco analyst
Jon Nadler says gold is setting record prices amid "some of the poorest
fundamentals I've seen in the market for a long time." He suspects the
recent rise has been driven by large hedge funds and institutional investors
making momentum-driven trades. As for fears of financial collapse, "The
sky did actually fall last year -- and it was good for $1,035 gold," says
Nadler. "But that's
about where the worst ends.". Liebe
Redakteure von CNN Money. Wenn der Gold-Preis einbrechen sollte, dann nur durch
massive Eingriffe des Gold-Kartells, aber nicht weil der sowieso nicht mehr ernst
genommene Jon Nadler dies proklamiert. Die Gold-Front
rückt näher an die Notenbanken heran und man denkt ernsthaft, mit Keulen
dagegen ankämpfen zu können. Wie verzweifelt ist man inzwischen eigentlich. Aber
zumindest den Gold-Kartell Banken (JP Morgan, HSBC, Deutsche Bank) muss man
eine Möglichkeit eröffnen, ihre Short-Positionen an der COMEX ohne große
Verluste aufzulösen. Diese Banken halten nach dem letzten COT-Report
knapp 260.000 netto Short Positionen in Gold. Also 26 Millionen Unzen (836
Tonnen). Angenommen, die Positionen wurden bei einem Durchschnitts-Preis von
$1.000 eingegangen. Dann würden bei einem Gold-Preis von $1.040 bereits
unrealisierte Verluste von über 1 Milliarden Dollar für diese Banken angefallen
sein. Vielleicht werden die Notenbanken ihren Handlagern noch ein Mal unter die
Arme greifen und den Gold-Preis nahe der Marke von $1.000 treiben, damit die
Banken ihre Short-Positionen ohne große Verluste glätten können. Die
nächsten Tage werden auf alle Fälle spannend werden. Nach
dem gestrigen Schlusskurs von $1.041,80 im New Yorker Access Handel war heute
früh im asiatischen Handel nicht mehr viel Dynamik zu beobachten. Gold pendelte
um die Marke von $1.040. Erst der beginnende Handel in London verhalf Gold zu einer
weiteren Aufwärtsbewegung. Hier war aber bei $1.048 erst einmal Schluss. Die
Marke von $1.050 scheint wohl stark befestigt zu sein. Mit
dem anziehenden Dollar zum Nachmittag fiel Gold dann wieder auf die Marke von
$1.040 zurück. Gold trat während der kompletten Handelszeit an der COMEX in
einen Preis-Korridor von $1.040 bis $1.043 ein. Der P.M. Fix kam mit $1.040,50
(EUR 709,10) zustande. Im Tagesvergleich trotzdem noch ein kleiner Gewinn von
zwei Dollar. Zum
Ende des Handels an der COMEX stand Gold dann wieder an der Obergrenze des
Korridors: $1.043. Immerhin ein Gewinn von fünf Dollar. Gold
bleibt explosiv und das Gold-Kartell muss nun den Beweis antreten, dass es noch
potent genug ist, einen signifikanten Preis-Rutsch auszulösen. Wichtige Marktdaten
im Überblick
Über Ziemanns
Gold News Ziemanns Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com täglich publiziert, werden
seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
veröffentlicht. © Copyright Dr. Neugebauer Handels-Consulting 2009 |
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