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Bericht für den 4. Januar 2010 Gold & Gesellschaft: Ethnische Risikokategorien Der fehlgeschlagene Anschlag auf ein
U.S.-Passagierflugzeug hat eines erreicht. Oder wie böse Zungen behaupteten,
sollte eines erreichen: Unser Politiker-Hühnerhaufen flattert wieder einmal
vollkommen ungeordnet umher. Waren vor einigen Wochen die sogenannten
Nacktscanner noch inopportun, weil man die Intimsphäre und den Datenschutz von
Flugpassagieren verletzt sah, so vollziehen unsere Politiker koordiniert einen
Imagewandel um 180 Grad. Plötzlich ist dieser Apparat politischer Mainstream und ein Hoffnungsträger für die Sicherheit des
Flugverkehrs. In Wirklichkeit versucht unser
Politiker-Hühnerhaufen nur den Political Correctness Fettnapf der ethnischen Risikogruppen-Bewertung
geschickt zu umschiffen. Dafür werden dann schnell Ängste wie
Strahlenbelastung, Intimsphäre und Datenschutz auf dem heiligen Altar der
multikulturellen Gesellschaft geopfert. Denn bei der ersten Gruppe geht es um geschützte
Minderheiten, die von unseren Ausländer-Gutmenschen lautstark gegen jede
Verdächtigung in Schutz genommen werden. Natürlich wohnt dieser Schlag von
Gutmenschen selbst in Siedlungen ohne hohen Ausländeranteil und erzieht seinen
Nachwuchs standesgemäß in Privat-Schulen, wo man mit der zu verteidigenden
Gruppe nicht in Berührung zu kommen braucht. Distanz war schon immer ein
geeignetes Mittel, um sich eine objektive Meinung zu bilden, müssen sich diese
Moral-Apostel zu ihrer Verteidigung wohl denken. Auf der Strecke bleiben dann wieder einmal die
normalen Bürger, die nun unter General-Verdacht gestellt werden. Man will den Eindruck von Diskriminierung vermeiden,
schreibt die WELT AM SONNTAG in ihrem gestrigen Bericht unter dem Titel Intelligenz statt
Nacktscanner. Aber es bleibt eine Tatsache, dass nicht jeder muslimische
Mann ein potentieller Attentäter ist, dass aber fast alle Flugzeugattentäter in
letzter Zeit junge muslimische Männer waren und nicht alte Damen aus Bayern,
wird der Anti-Terror Experte Leonard Cole zitiert. Erschwerend kommt hinzu, dass die gefühlte
Sicherheit nicht der realen Sicherheits-Lage entspricht. Es gab Realtests von Bundespolizisten, bei
denen Beamte versucht haben, mit Waffen durch die Sicherheitsschleusen zu
kommen. Leider gab es teilweise eine Erfolgbilanz von 30 Prozent
– zu Lasten der Sicherheit, wird Konrad Freiberg von der
Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einem heutigen Bericht des SPIEGELs zitiert. Leider? Falsch – gut das dies jetzt an die
Öffentlichkeit kommt. Denn uns wird ein Sicherheits-Paket präsentiert, wo gar
keine Sicherheit drin ist. Selbst Russisches Roulette bietet da eine höhere
Überlebens-Chance. Und weiter wird in dem SPIEGEL-Bericht
unter dem Titel Experten
bezweifeln Nutzen der Nacktscanner hinterfragt, ob der Attentäter
mit seiner Minibombe überhaupt in dem Nacktscanner entdeckt werden konnte. Auf
dem Flughafen Amsterdam Schiphol sind diese Geräte bereits installiert, und mit
einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist der Attentäter auch mit einem solchen
Gerät durchleuchtet worden. Das technische Konzept des Nacktscanners hat sich
also schon beim ersten Ernstfall als unzureichend herausgestellt. Wie gefühlte
Sicherheit doch lügen kann. Dabei müssen die Politiker nur in die von ihnen
unter Verschluss gehaltenen Statistiken über ethnische Risikogruppen schauen.
Dort steht es eindeutig, dass ein Profiling der
Passagiere in ethnische Risikokategorien viel hilfreicher sein wird, als
jegliche auch noch so gut ausgefeilte Technik. Man kennt doch inzwischen die
Methoden, wie Drogenschmuggler ihre Ware im Körper verstecken. Will man dann
alle Passagiere mit Magnetspin-Tomographen auch
innerlich vermessen? Die WELT AM SONNTAG sieht hier die israelischen
Methoden als durchaus geeignet an. Tel Aviv ist der sicherste Flughafen der
Welt und die El Al eine der sichersten Fluglinien der Welt. Obwohl bei beiden
Objekten Hass- und Attentats-Potential wohl am größten ist. Von der Menge der
zur Verfügung stehenden Attentäter einmal ganz abgesehen. Was macht Israel richtig? Anderswo, so der
israelische Sicherheits-Experte Ron Rafi, suche man mit
technischen Hilfsmitteln nach der Bombe; die Israelis suchen nach dem
Bombenleger. Menschen machen Fehler, sie verhalten sich unter Stress anders.
Angst und Nervosität kann man den Menschen ansehen. Man müsse nur wissen, wie. Der Attentäter auf das besagte Flugzeug war
anscheinend so nervös, dass er den Sprengsatz nicht richtig zünden konnte. Bei
einer gezielten Befragung wäre dies wohl aufgefallen. Und weiter heißt es in dem Bericht: Während die meisten
jüdischen Israelis gar nicht wissen, dass eine Sicherheitsbefragung länger als
drei Minuten dauern kann, können fast alle arabischen Bürger des Landes von
stundenlangen Befragungen in separaten Räumen erzählen. Es wäre einfach dumm, nicht nach ethnischen Gruppen zu
unterscheiden. Aber hierzulande will man vorsätzlich dumm sein.
Denn man geht lieber den Weg des politisch geringsten Widerstands. Niemand
möchte Claudia Roth einen spektakulären und von Moral nur so triefenden
Auftritt im deutschen Staatsfernsehen gönnen. Oder noch einmal miterleben
müssen, dass sich Michael Friedman im Rahmen des schweizerischen
Minarettbauverbots gerade für diejenige Religionsgruppe am meisten einzusetzen
wagt, die den Staat seiner Religionsväter am liebsten von der Landkarte tilgen
will. Und so muss sich wohl in einem Jahr das 70-jährige
Ehepaar aus dem Schwarzwald, das drei Kinder groß gezogen hat und mit dem
Gesetz höchstens im Rahmen einer Geschwindigkeits-Übertretung in Konflikt
gekommen ist, einer Intim-Durchleuchtung seines Körpers gefallen lassen.
Während die wahren Attentäter inzwischen Methoden gefunden haben dürften, das
ganze vermeintliche Sicherheitssystem auf andere Art und Weise auszuhebeln. So geht die Menschen-Würde, die eine Demokratie für
seine Bürger zu verteidigen glaubt, an dem Political Correctness Diktat des Verbots eines ethnischen Profilings mit dieser zugrunde.
Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten Zuerst
einmal ein Rückblick auf das Geschehen am Sylvester-Abend. Nachdem Gold zum
Londoner A.M. Fix um 11:30 Uhr MEZ den Jahresschluss-Stand von $1.104,00
erreicht hatte, wurde im Handel in New York noch versucht, mit kosmetischen
Methoden den COMEX-Schlussstand des Jahres 2009 unter
die Marke von $1.100 zu drücken. Dies
gelang auch, denn die Marktteilnehmer waren schon weitgehend auf das Geschehen
im Jahr 2010 fokussiert. Nicht jedoch die Trader des
Gold Kartells. Mit einer etwas besser als erwarteten wöchentlich
veröffentlichten Zahl zum U.S.-Arbeitsmarkt war der Vorwand für einen Angriff
auf den Goldpreis schnell gefunden. So wurde
Gold während der Handelszeit an der COMEX von $1.104 um neun Dollar auf
$1.095,20 zum Schluss der COMEX gedrückt. Der US-Dollar zeigte sich mit 77,9
(USDX) ebenso praktisch unverändert, wie die Renditen der 10-jährigen Treasuries mit 3,8 Prozent. Dem Dow Jones Industrial Average schienen diese Zahlen auch nicht zu beeindrucken:
Schon mit Beginn des Handels in New York gingen die Aktienkurse um 50 Punkte
zurück. Eine halbe Stunde vor Schluss sank der Index um weitere 75 Punkte. Heute
früh musste sich Gold im asiatischen Handel wieder langsam an das Niveau
heranarbeiten, mit dem Gold am letzten Donnerstag aus dem Londoner Markt
gegangen ist. Das gelbe Metall konnte sich wieder oberhalb der Marke von $1.100
etablieren. Mit
Beginn des Handels in London war die Marke des letzten A.M. Fixes schnell
wieder eingeholt. Gold konnte sogar leicht haussierend den A.M. Fix vom letzten
Donnerstag mit $1.113,00 (EUR 774,26) um neun Dollar übertreffen. Eine
halbe Stunde nach dem A.M. Fix setzte Gold zu einem weiteren Sprung auf die
Marke von $1.120 an. Bei $1.118 war dann allerdings erst einmal Schluss und
Gold fiel zur Eröffnung des Handels an der COMEX auf $1.115 zurück. Das neue
Jahr schaffte aber auch an der COMEX neue Kauflaune. Während die ersten 60
Minuten sich nichts zu regen schien, stieg der Goldpreis plötzlich über die
Marke von $1.120. Ein Stunde später zum P.M. Fix hatten wir Gewissheit: Mit
$1.121,50 (EUR 777,47) scheint nun auch im physischen Handel in London dieses
Preis-Niveau bezahlt zu werden. Zum Ende
des Handels an der New Yorker COMEX musste Gold allerdings wieder ein paar
Dollar abgeben und ging mit $1.117,30 aus dem Markt. Der
US-Dollar musste heute 0,4 Punkte auf 77,5 (USDX) abgeben. Die Rendite der
10-jährigen Treasury Notes verharrte bei 3,8 Prozent. Der Quotient aus dem USDX
und der Rendite gab heute leicht auf 20,4 nach und nähert sich der kritischen
Marke von 20 Punkten. Die Krise
der Staatanleihen wird wohl das beherrschende Thema für das neue Jahr werden. Wichtige Marktdaten im Überblick
Über Ziemanns Gold News Ziemanns
Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com
täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
veröffentlicht. ©
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