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Bericht für den 12. Januar 2010 Gold & Gesellschaft: Die politisch korrekte CDU Wir stehen vor einer Zeitenwende: Der faustische
Pakt zwischen der Politik und den Alchemisten unseres Finanz-Systems hat nicht
das sprichwörtliche Gold für die Masse aus dem Nichts erschaffen, sondern ist
gerade dabei, die Menschen als Tribut für sein Tun in der Hölle schmoren zu
lassen. Überall brechen derzeit die Dämme. Die sozialen
Sicherungs-Systeme können nur mit exponentiell steigenden neuen Zahlern
finanziert werden. Wo wir doch auf Grund der Geburten-Statistik wissen, dass
die neuen Zahler exponentiell abnehmen. Sie können nur noch mit staatlichen Zuzahlungen,
die wiederum über neue Staatsschulden finanziert werden, den Schein eines
Sicherungs-Systems wahren. Das Geld für die Staatschulden kommt aus den elektronischen
Druck-Maschinen unserer Zentralbanken. Oder unsere Ersparnisse, liegen sie nun auf Konten,
in Lebensversicherungen oder sonstigen Papier-Anlageformen. Auch hier gibt es
nur ein Versprechen auf Zahlungen in der Zukunft. Der Schuldner kann jedoch
seine fälligen Zahlungen nur noch dadurch begleichen, in dem er laufend neue
Gläubiger, sprich Einzahler, findet. Und diese Gattung ist ja bekanntermaßen
eine aussterbende Spezies. Klassische Schneeball-Systeme oder Ponzi Schemes, die solange gut
laufen, bis sie in ihrer Expansion an ihre natürliche Grenze stoßen: Nämlich
der Anzahl der zur Aufrechterhaltung des Systems dringend erforderlichen neuen
Zahler. Mit Gold, einem transparenten Wertespeicher-System
wäre das nicht passiert. Nun versuchen ausgerechnet diejenigen, die uns
diese Entwicklung eingebrockt haben, mit verschiedenen Sorten von Nebel-Kerzen Ablenkungs-Manöver
zu inszenieren. Denn keiner soll das Ausmaß der wirklichen Situation erkennen
dürfen. Das scheint auch zu gelingen. Oder vielleicht doch nicht? Wundern Sie sich nicht auch, dass eine Vielzahl
dieser Nebel-Kerzen, nachdem sich der Rauch verzogen hat, nichts zurücklässt
als die wirkliche Situation. Da haben wir die angebliche Klima-Katastrophe, die
Grippe-Pandemie und die sozial gerechte Gesellschaft -- und alles das fällt jetzt
innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen. Wir sehen mit Thilo Sarrazin und der Entscheidung
des Schweizer Volkes zum Thema Minarett-Verbot, dass
diese Ablenkung jetzt nicht mehr länger zieht. Und glauben tut man den
Politikern schon lange nicht mehr. Deshalb ist es befremdlich, wenn Angela Merkel die
CDU auf diese, auf dem absteigenden Ast befindlichen Themen einstimmen möchte. Der SPIEGEL schreibt in seiner Print-Ausgabe
unter dem Titel Kampf
der Kulturen, wie Merkel aus der auf katholischen Wurzeln fußenden
CDU eine politisch korrekte Partei stricken möchte. Einige Zitate aus dem SPIEGEL dazu: Das
Umweltministerium führt Norbert Röttgen, der gerne ein deutscher Al Gore werden
würde. ... Er sei linker und ökologischer geworden, outete
sich Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust vorige
Woche. Liberaler, weiblicher und ostdeutscher, so stellt sich das Adenauer-Haus
die neue CDU vor. Und der neue CDU-Generalsekretär Gröhe outet sich auch als fremde Religionen-Versteher: Er erzählt, wie er eine Moschee besuchte und vom
Gemeindevorstand einen Koran geschenkt bekam; er habe
sich revanchiert mit einer Bibel. Nach Aussage der neuen Familien-Ministerin sei es
wichtig, homosexuelle Partnerschaften zu fördern.
Da braucht man sich ja nicht zu wundern, dass keine neuen Beitrags-Zahler heranwachsen. Der SPIEGEL schreibt über diese neue Form der Political Correctness: Nun verbieten sich
Ausfälle gegen den Islam, weil man dessen Anhänger gewinnen will. Das Gleiche
gilt für Hartz-IV-Empfänger, denen man nicht mehr
Arbeitsverweigerung unterstellen darf, seit die Union ihr Herz für
Benachteiligte entdeckt hat. Nur die Wähler der CDU scheinen diesen Trend nicht
ganz folgen zu wollen: Bei der Bundestagswahl verlor die Union 1,1 Millionen
Wähler an die FDP und noch in etwa die gleiche Anzahl an die Gruppe der
Nichtwähler. Wunsch-Vorstellungen – auch gerne als
veröffentlichte Meinung publizistisch proklamiert – entsprechen eben
nicht der Realität, wie sie sich in der Reaktion der Menschen niederschlägt. Dabei lahmen die frischen Pferde, mit denen Merkel
in Zukunft die Rennen um die Wählergunst bestreiten möchte, ja jetzt schon. Und
vor lauter Mitleid über den erbarmungslosen Zustand der Themen Klimakatastrophe,
Sozialstaat, schützenswerte Minderheiten und religiöse Nathan der Weise
Wunschvorstellungen bleibt eigentlich für jene nur noch der Gnadenschuss. Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten Nach den
kräftigen Preisanstiegen der beiden letzten Handels-Tage lag heute eine
Reaktion des Gold-Kartells in der Luft. Zu sehr standen deren Trader bei der Verteidigung der täglichen Zwei-Prozentmarke
unter Druck. Auch das
US-Öl macht derzeit Probleme. Mit fast $83 pro Barrel ist das schwarze Gold
nicht mehr weit von der Marke von $100 entfernt. Wie will die Weltwirtschaft da
wieder Fuß fassen, wenn ein hoher Ölpreis eine Erholung im Keim erstickt. Der
Verbraucher spürt dies an den hohen Benzin-Preisen an der Zapfsäule, die auch
nicht mehr als 10 bis 15 Cent von ihrem Höchststand im Sommer 2008 entfernt
sind. Im
asiatischen Markt heute früh sah es noch nach einer Fortsetzung der positiven Preis-Entwicklung
beim Gold aus: Gold trat in einen Korridor zwischen
$1.150 und $1.155 ein. Diese Entwicklung bestätigte sich auch im Londoner
Vormittags-Handel. Mit $1.152,75 (EUR 794,84) zum A.M. Fix verlor Gold auf
24-Stundenbasis fünf Dollar. Im
Nachmittags-Handel kam etwas Druck auf, die den
Gold-Preis mit Beginn des Handels an der COMEX unter die Marke von $1.145
trieb. Zum P.M. Fix konnte sich Gold aber wieder auf $1.151,25 (EUR 793,15) stabilisieren. Das ist lediglich ein Rückgang von zwei
Dollar im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix. Zwei
Stunden vor Schluss des Handels wurde Gold aus dem Nichts bis auf die Marke von
$1.125 gedrückt. Zum Schluss der COMEX konnte sich Gold nur leicht auf
$1.128,00 erholen. Im Tagesvergleich hat Gold damit $23 verloren. Diese
Drückung ging paradoxerweise mit keiner Dollar-Hebung einher. Außerdem wurden neben Gold nicht nur Silber, sondern auch das
üblicherweise vom Gold-Kartell verschonte Edelmetall Platin kräftig nach unten
gedrückt. Auch US-Öl hat es erwischt: Minus zwei Dollar. Durch die
Presse kursieren Nachrichten, dass China seine Wirtschaft wieder an den US-Dollar
binden will. Das heißt, dass China auch weiterhin US-Treasuries
aufkaufen wird. Die Renditen der 10-jährigen Papiere sanken heute seit langem
Stillstand auf 3,7 Prozent. Der
US-Dollar veränderte sich heute nicht. Steckt
China also hinter der heutigen Aktion? Wichtige Marktdaten im Überblick
Über Ziemanns Gold News Ziemanns
Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com
täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
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