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Bericht für den 15. Februar 2010 Gold & Gesellschaft: Der Zweck und die Mittel Was ist
eigentlich aus den vielen Kampagnen der Angela Merkel geworden: Beispiel Klimaschutz: Das
Thema ist seit der Manipulation von Daten durch den Weltklima-Rat praktisch tot.
Wir befinden uns jetzt in der Phase, wo die Piranhas --- sorry,
ich meine natürlich die Klimawissenschafter --- aus Futtermangel über die
eigene Spezies herfallen. Die grünen Hunde kläffen noch, während die
Politiker-Karawane weiter zieht. Beispiel europäische Integration: Die EU
und ihre Führungsspitze wird zunehmens als eine nicht
rechtstaatlich legitimierte Diktatur gesehen, die mit völlig unsinnigen
Verboten wie beispielsweise bei der Glühlampe ihre Völker drangsaliert. Der
Euro ist nach nur elf Jahren quasi schon Geschichte und eine Währungs-Reform
steht unmittelbar bevor. Nur noch Angela hält die EU-Flagge hoch. Beispiel Sozial-Staat: Das
System hat immer mehr Bedürftige geschaffen. Der wegen des
Bevölkerungs-Schwunds erwünschte Zuzug anderer Bevölkerungs-Gruppen hat zu
einem überproportionalen Zuwachs der Sozial-Kosten geführt. Anstatt die
Sozial-Kassen mit neuen und jungen Mitbürgern zu füllen, hat Deutschland
weltweit die Sozial-Schmarotzer angezogen. Laissez-faire
führt inzwischen schon dazu, dass Bürger mit schlechtbezahlten Jobs diese
schmeißen, um vom Sozial-Staat leben zu können. Hier muss sich Merkel selbst
von dem Ober-Betroffenheits-Politiker Michael Sommer verteidigen lassen. Angela
Merkel hat auf der ganzen Linie versagt. In einer
Entscheidungs-Schlacht versucht sie derzeit, ihr politisches Überleben zu
sichern. Nachdem sie die Westerwelle-Partei monatelang wie einen Bullen am
Nasenring vorgeführt hatte, merken deren Vertreter,
dass ihnen mehr als die Hälfte der bei der letzten Bundestags-Wahl zugelaufenen
Wähler wieder abhanden zu kommen scheinen. Kein Wunder, wenn man sich mit allen
Forderungen bislang nicht hat durchsetzen können. Die FDP
muss jetzt agieren, denn sonst droht ihr der Total-Absturz. Es gibt in
Deutschland keinen Platz für fünf linke Parteien, die darum kämpfen, wer
sozialste im ganzen Land sei. Es gibt
meines Erachtens sogar ein Wähler-Potential von 20 bis 30 Prozent, das nur
darauf wartet, dass sich ein Robin Hood etabliert, der mit unkonventionellen
Maßnahmen gegen die staatlichen Räuber-Banden vorgeht. Warum sollte die FDP
hier nicht mit klaren Worten und vor allen Dingen Taten Populismus gegen den
Sozialstaat machen. Oder gegen den Euro, gegen Griechenland- und andere PIGS-Bailouts; und die EU-Diktatur generell. Das würde zwar
die System-Medien zu Hass-Tiraden ermuntern und alle Gutmenschen in der
Republik würden sich über soviel Gemeinheit echauffieren – aber
irgendwann würden die vor lauter Keiferei auch einmal heiser werden. Der Zweck
heiligt manchmal auch unkonventionelle
Mittel. Und seit
der Minarett-Initiative in der Schweiz wissen wir ja, dass die öffentliche
Meinung auch konträr zu der veröffentlichten Meinung sein kann. Nur Mut also. Merkel
weiß, dass ihre Totenglocken bereits läuten. Sie setzt deshalb nach einem
heutigen Bericht des SPIEGEL auf ein Bündnis mit den Grünen.
Dazu bringt sie derzeit ihren Hofstaat in Stellung: Norbert Röttgen ätzt gegen
die Kern-Energie. Und auf Ronald Profalla und den
fremde Religionen-Versteher Hermann Gröhe kann sie sich auch verlassen. Alle diese Herren sind
zwar politische Leichtgewichte und völlig profillos – wissen aber, dass
ihr politisches Schicksal mit Angela Merkel eng verknüpft ist. Das macht sie
unberechenbar und gefährlich. Es ist
wichtig zu verstehen, dass es hier weder um politische Prinzipien, noch um
Interessens-Politik im Sinne Deutschlands geht. Auch für Merkel gilt: Der Zweck
(der Machterhalt) heiligt alle Mittel (Linksverschiebung der Union, weitere
Ausplünderung des deutschen Steuer-Zahlers, Umwelt-Diktatur). Die
Argumente gegen die Bundespopulistin liegen auf der Strasse und warten förmlich
darauf, von jemandem aufgesammelt zu werden. Beispiel
Griechenland: Das Land hat nach einem heutigen Bericht von Bloomberg zwar über Währungs-Swap Geschäfte kurzfristig seine Schulden-Misere
verschönern können. Dafür aber die Probleme nicht nur in die Zukunft
verschoben, sondern sogar noch langfristig größeren Schaden angerichtet. Die
Rettung von Griechenland wird wohl mit dreistelligen Milliarden-Beträgen enden. Die WELT
AM SONNTAG lieferte gestern die Steilvorlagen, wie man
das politisch ausnutzen könnte. So geht nicht nur ein Grieche wesentlich früher
in Rente als ein Deutscher. Sondern er erhält dann noch 94 Prozent seines
Durchschnittsgehalts, während ein deutscher Rentner nur auf 41 Prozent kommt.
Hiermit ließe sich sogar noch im Interesse der deutschen Rentner pro
Sozial-Staat argumentieren. Griechenland sterben zu lassen, anstatt lebensverlängernde Maßnahmen
einzuleiten – das allein wäre schon eine eigene Kampagne
wert. Warum sollte man da auch Rücksicht auf ein Auseinanderbrechen der
Währungs-Union nehmen? Der Stabilitäts-Pakt ist sowieso praktisch tot. Und die
Gelder, die unsere Sparer über deutsche Banken und Versicherungen dorthin
verliehen haben, sind längst schon verkonsumiert und werden
sowieso niemals mehr zurück kommen. Wieso sollte Deutschland nicht
einmal, umgekehrt als bislang, die Nehmer-Staaten mit einem Austritt aus der
Euro-Zone zur Disziplin erpressen? Haben das
die FDP-Politiker inzwischen verstanden? Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten Die
anhaltende Euro-Schwäche hat trotz eines Feiertags in den Vereinigten Staaten
zu einem neuen historischen Höchststand von Gold in Euro geführt: EUR 807,21
zum heutigen A.M. Fix und EUR 808,07 zum P.M. Fix. Damit wurde das bislang
geltende Maximum von EUR 805,46 am 3. Dezember 2009 zum damaligen P.M. Fix
gerissen. Gold
konnte am heutigen Tag die Marke von $1.100 trotz des festen US-Dollars
erreichen. Wegen der fehlenden Handels-Aktivität in New York ist die
Preisentwicklung jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der A.M.
Fix zum Londoner Vormittags-Handel kam knapp unter der Marke von $1.100 mit
$1.099,50 (EUR 807,21) zustande. Das sind $21 mehr als
noch am letzten Freitag zur selben Zeit. Der P.M.
Fix um 16:00 Uhr MEZ beendete bis auf den schwachen elektronischen Handel den
heutigen Tag mit $1.098,25 (EUR 808,07). Wieder
einmal lagen die vielen angeblichen Gold-Experten falsch. Diese haben nämlich
einen weiteren Rückgang des Gold-Preises erwartet. Bestimmte Kreise
prognostizierten sogar mittelfristig einen Rückgang auf $500. Dabei wurde der
Goldpreis-Anstieg in US-Dollar durch den schwachen Euro im Allgemeinen und der
Situation in Griechenland im Besonderen noch begrenzt. Unter normalen
Bedingungen ständen wir $30 bis $50 höher als derzeit. Wichtige Marktdaten im Überblick
Über Ziemanns Gold News Ziemanns
Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com
täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
veröffentlicht. ©
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