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Bericht für den 1. April 2010 Gold & Gesellschaft: Gabriels solares Vermächtnis Wo Sigmar Gabriel, abgewählter Bundesumwelt-Minister und das
letzte Aufgebot der SPD auftritt, hinterlässt er Probleme, polemisiert und
spaltet und will sich nun als fremde Religionen-Versteher
neuen Wählerschichten öffnen. Die
Verwüstungen, die Gabriel in Deutschland betreibt, lassen sich am besten aus
seinen Aktionen der Vergangenheit ableiten. Beispiel: Die Förderung der
Solarenergie, oder konkret der Photovoltaik. Ein Bericht
des SPIEGEL vom 9. Oktober 2009 unter dem Titel Gabriels Solarpolitik hinterlässt
Milliarden-Schuldenberg listet die Erblast auf, die uns die
angebliche Umweltpolitik Gabriels hinterlassen hat. Der SPIEGEL fasst diese
Politik wie folgt zusammen: Die Große Koalition ist abgewählt, doch die Bürger tragen an
einer teuren Erblast: Die Solaranlagen, die unter Umweltminister Gabriel
installiert wurden, verursachen langfristige Kosten von 27 Milliarden Euro.
Dabei ist der Nutzen minimal – die Sonne trägt fast nichts zur
Solarerzeugung bei. Deutschland
ist Solarweltmeister, die Ökobranche schafft Hunderttausende von
Arbeitsplätzen, und den Bürger kostet das fast alles nichts. Der
ökologisch-industrielle Komplex betreibt eine gute Verdummungs-Strategie in
Deutschland. Denn der
Solarweltmeister heißt inzwischen China und die Job-Effekte der
Öko-Subventionen sind höchstens minimal – Andere würden sagen nicht
vorhanden. Zuerst entstanden wirklich Arbeitsplätze in Deutschland, aber
inzwischen fördern die Subventionen den Aufbau einer neuen chinesischen
Exportindustrie. Das Ergebnis: Der deutsche Stromkunde subventioniert den Aufbau einer neuen
Industriesparte in China. Diese
Subvention schlägt mit insgesamt mit 27 Milliarden Euro, umgerechnet auf rund
1.000 Euro pro Stromkunde bei einer dreiköpfigen Familie zu Buche. Andere
Quellen beziffern diese Kosten wegen der die letzten sechs Monate sprunghaft
gestiegenen Anzahl neuer Photovoltaik-Anlagen auf 50 Milliarden Euro und mehr. Der
Grund: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
ermöglicht es jedem Betreiber einer solchen Anlage, pro eingespeister
Kilowattstunde 43 Cent in Rechnung zu stellen. Das ist fünfmal soviel, wie
konventioneller Strom an der Energiebörse kostet. Mit
anderen Worten: Eine Solaranlage, die heute installiert wird, verursacht auch
noch in 20 Jahren Kosten. Auf den Verbraucher kommen gigantische Solarschulden
zu. Der Grund
sind die massivst ausgebauten Kapazitäten –
Photovoltaik-Anlagen haben allein im Jahr 2008 eine zusätzliche Kapazität von
2.000 Megawatt implementiert. Aber trotz der gigantischen Subventionen trägt
die Sonne mit gerade einmal ein Prozent so gut wie gar nichts zur gesamten
Stromproduktion bei. Zum Vergleich: Strom aus Windkraft deckt mehr als sechs
Prozent des deutschen Strombedarfs. Dieser
Gabrielsche Schildbürger-Streich hätte vielleicht noch in einem Land im Süden
Europas oder in Afrika Sinn gemacht, wo die Sonne kräftiger und oftmals
unbehindert von Wolken scheint. Deutschland ist hier definitiv das verkehrte
Versuchskaninchen. Zumal
sich Hausbesitzer, die in diese Technik aus Gutgläubigkeit und Staatsvertrauen
investieren und sich über 15 Jahre und mehr hoch verschulden müssen, mit der
zugesagten Einspeisevergütung nur einen geringen Profit über die Zeit erzielen können.
Schuld-Sklaventum und wirtschaftliche Unkenntnis im Doppelpack –
Privatpersonen werden zu Unternehmern und Risikoträgern gemacht, die keinerlei
Ahnung von unternehmerischem Handeln haben. Die Große Koalition in Aktion. Dabei
stellte Gabriel nicht nur in der Vergangenheit eine Gefahr dar. Auch für die
Gegenwart und die Zukunft sind die Thesen dieses drittklassigen Politikers
durchaus gefährlich. Noch nie
hat ein deutscher Nachkriegs-Politiker so viel wirtschaftliches Unheil für die
Stromkunden, so viel Hetze gegen den Mittelstand als angebliche
Steuerhinterziehungs-Asoziale und so eine große Vereinnahmungs-Aktion des
Eroberungs-Islamismus als neue Wählerschicht betrieben, wie Sigmar
Gabriel. Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten Am
Karfreitag ist der Goldhandel an der LBMA in London und der COMEX geschlossen.
Deshalb wird es am Freitag keinen Bericht von mir geben. Am Montag
ist der Handel in London ebenfalls geschlossen, aber die COMEX handelt. Für
diesen Tag wird es Ziemanns GoldNews geben. Alle
Edelmetalle und Rohstoffe stehen unter einem starken Preisdruck, bedingt durch
die Währungsmanipulationen der Zentralbanken. Lässt dieser Druck nach, denn
können wir fast durchgängig kräftige Preisanstiege beobachten. Heute war
wieder einmal so ein Tag. Der für die Wirtschaft und den Verbraucher wichtigste
Rohstoff Öl ist heute weiter kräftig auf knapp $85 gestiegen. Auch die lange
auf einen Erfolg wartenden Freunde von Silber können sich (endlich) freuen: Ein
erneuter Anstieg um 40 Cent trieb das weiße Metall auf fast $18. Im Wholesale-Markt ist Silber in größeren Mengen (1.000 Oz
Barren) derzeit physisch gar nicht mehr zu bekommen. Dieser Markt bleibt also
explosiv. Für den
privaten Anleger sind Silber-Barren sowieso wegen des Mehrwertsteueraufschlags
von 19 Prozent tabu. Größerer Mengen an Silber-Unzen Münzen (100 Stück und
mehr) mit einem Mehrwertsteuer-Satz von 7 Prozent kommen hier den Investor
günstiger. Die bekannten Silbermünzen-Hersteller aus Österreich, Kanada, den
USA und Mexiko liefern die Silber-Münzen in Röhrchen abgefüllt in
500er-Packungen. Für den Investor sind diese Packungsgrößen noch einigermaßen
handhabbar. So kann man sich auch einen Silberschatz zu Hause aufbauen. Sollte
ein großer Rohstoff-Fond bei Silber auf Lieferung beharren, dann kann es hier
jederzeit zu einem Ausbruch kommen. Allerdings haben solche illiquiden Märkte
wie bei Silber auch das Problem, dass sich das very big money dafür nicht richtig
begeistern kann. Man kann einfach nicht für $50 Millionen und höher Silber an
einem Tag physisch kaufen und verkaufen. Das ist
bei Platin anders, das schon längst den Status eines Industriemetalls verloren
hat und als westliches Elitenmetall in Konkurrenz zum Gold auftritt. Metalle,
die industriell kaum verbraucht werden, genießen eben bei Investoren eher den
Status als Geld. Das dumme für den Investor ist, dass physisches Platin nur in
Größen von 1kg beziehungsweise 5kg ohne kräftige Aufschläge zu erwerben ist.
Das ist eigentlich unverständlich, da die Verarbeitung von Platin nicht viel
aufwendiger ist als die von Gold. Ein weiterer Nachteil bleibt jedoch: Die
Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Weiterhin
toll performt auch Palladium, das heute $12 auf $490
zulegen konnte. Die
Versteigerungen von lang laufenden US-Treasury Notes
in einer Woche stehen wegen des erneuten Anstiegs der Realzinsen der
10-jährigen Notes auf 3,9 Prozent unter einem schlechten Stern. Gold war
heute früh im asiatischen Handel unverändert. Mit Eröffnung des Londoner
Vormittags-Handels ging es dann plötzlich um fünf Dollar aufwärts. Der A.M. Fix
um 11:30 Uhr MEZ mit $1.116,00 (EUR 826,79) bestätigte diese Entwicklung. Im Vorfeld
des New Yorker COMEX Handels tat sich am Nachmittag wenig. Die Anfangs-Drückung
in New York fiel spartanisch aus, und so stieg das gelbe Metall plötzlich um
zehn Dollar. Der P.M. Fix mit $1.123,50 (EUR 832,65) bestätigte diese
Preisbewegung. Ein
Ausbruchsversuch wurde dann jedoch bei $1.128 gestoppt. In den verbliebenen
Handels-Stunden ging es dann wieder leicht abwärts. Mit $1.125,00 und damit um
elf Dollar stärker als gestern geht Gold in die Osterfeiertage. Der
US-Dollar (USDX) gab leicht (- 0,2 Punkte) auf 80,8 nach. Wichtige Marktdaten im Überblick
Über Ziemanns Gold News Ziemanns
Gold News, bislang unter Walter Eichelburgs hartgeld.com
täglich publiziert, werden seit Ende August 2009 unter bullionaer.de
veröffentlicht. ©
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