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Bericht für den 3. September 2010 Golddrückung gescheitert Goldkurse oberhalb der Marke von $1.250 sind dem
Gold Kartell ein Dorn im Auge. Die heute um 14:30 Uhr MEZ, also zehn Minuten
nach Eröffnung des COMEX-Handels veröffentlichten
US-Arbeitsmarktzahlen wurden als Gelegenheit verwendet, Gold um mehr als zehn
Dollar zu drücken. Erst bei $1.237 prallte der Kurs des gelben Metalls wieder
nach oben ab. Der A.M. Fix kam mit $1.252,00 (EUR 975,31)
oberhalb der Marke von $1.250 zustande. Der P.M. Fix um 16:00 Uhr war beeinflusst durch die
Goldpreisdrückung: $1.240,50 (EUR 964,02) – ein 24-Stundenrückgang von
acht Dollar. Eine halbe Stunde nach dem P.M. Fix setzte Gold
wieder zu einer Aufholjagd an, die erst bei der Marke von $1.250 gestoppt
wurde. Trotzdem hielt dieses Niveau bis zum Ende des Handels an der New Yorker
COMEX und Gold schloss bei einem Stand von $1.249,20 nur knapp unterhalb der
Marke von $1.250. Die Gold-Drückung ist sichtbar gescheitert. Das lag
sicherlich auch an dem verfallenden US-Dollarkurs, der gemeinsam mit den
Realrenditen der 10-jährigen Treasury Notes Schwäche im US-Dollarraum anzeigte.
Der von mir ermittelte Quotient aus beiden Parametern ist heute kräftig um 1,3
Punkte auf 30,4 gefallen. Das frustrierte Gold Kartell musste sich dann aber
im späten Access Handel in New York noch austoben und konnte zum Ende der
Handels Gold doch noch um wenige Dollar auf $1.246,60 drücken. Euro-Gold kam wegen der Dollarschwäche unter die
Räder und schloss unterhalb der Marke von 970 Euro. Platin und Palladium waren von der heutigen auf
Gold und Silber fokussierten Drückung nicht betroffen und stiegen parallel zu
den Aktienmärkten weiter an. Man kann erkennen, dass der Aufschwung an den Asset-Märkten rein liquiditätsgetrieben ist. Silber vollzog
eine noch kräftigere Wende als Gold, nachdem das Metall noch nach
Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten kräftig gedrückt wurde, schloss es dann
doch noch mit einem Tagesplus von 20 Cent. Gegenüber Gold hat Silber schließlich noch einen
großen Nachholbedarf. Zu den Arbeitsmarktzahlen: Diese waren im
Bloomberg-Englisch better-than-expected. Man brauchte
ja schließlich auch eine Begründung, um die Aktienmärkte wieder zu
stabilisieren. Der Betrug der Obama-Administration an
seinem Volk und den Investoren wird immer dreister. Wichtige Marktdaten im Überblick
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