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Bericht für den 13. September 2010 Altersschizophrenie aus Omaha Preisfrage: Woran erkennt man unzweideutig,
dass das Gold Kartell aktiv am Gold-Markt eingreift? Am sinkenden Goldpreis,
steigenden Preisen der anderen Edelmetalle und am sinkenden Dollar-Kurs. Das
waren heute zu viele eindeutige Signale, welche den weiteren Verfall des
Goldpreises begleiteten. Aber zuerst einmal von der Propaganda-Front die
letzten Nachrichten der (noch) Überlebenden der Verteidigungs-Schlacht um unser
Finanzsystem. Bloomberg: Buffett ruled out a second recession in the U.S. and said businesses owned by his Berkshire Hathaway Inc.
are growing. I am a huge bull on this
country, Buffett,
Berkshires chief executive officer, said today in remarks
to the Montana Economic Development Summit. We will not have
a double-dip recession at
all. I see our businesses coming back almost across the
board. Wie bitte: Das Orakel aus Omaha/Nebraska,
so wie Buffett liebevoll auch genannt wird, schließt
eine Rezession in den Vereinigten Staaten aus. Dagegen deuteten alle Indizien
– selbst schon die bis zur Unkenntlichkeit schön gerechneten Statistiken
– bereits darauf hin. Vielleicht möchte er uns erneut genau das Gegenteil
von dem erzählen, was er gerade so lässig vor der Presse ausplaudert. Oder
handelt es sich bereits um eine besonders schlimme Form der gespaltenen
Persönlichkeits-Krankheit? Wahrscheinlich: Wir erinnern uns sicherlich noch an
seine vor einigen Monaten gemachte Aussage, dass Gold eine Blase sei. Wenige
Wochen später kam dann heraus, dass Buffett seine
Goldvorräte kräftig ausgeweitet hatte. Wobei diese Form der Schizophrenie
weniger krankheitsbedingt, sondern eher eine Ausprägung des US-Regierungspropaganda-Viruses
zu sein scheint. Das konnten wir an den heutigen Kursverläufen
ablesen. Wobei mich immer noch das Gefühl ereilt, dass uns ein gravierendes
Ereignis in näherer Zukunft überraschen wird. So hat auch die WELT AM SONNTAG
ernsthaft behauptet, dass die Notenbanken weltweit
durch Käufe den Preis von Gold nach oben treiben würden. Deutschland schafft
sich nicht nur ab – anscheinend haben wir uns bei diesem Intellekt
bereits schon selbst abgeschafft. Hat man vielleicht Angst vor der deutschen
Gruppe von 100.000 bis 150.000 Goldsparer, die ihre Ersparnisse nun lieber in
Gold investieren als in die anderen Werte unserer Finanz-Industrie. Gold bewegte sich heute nur auf den ersten Blick in
geordneten Bahnen zwischen $1.242 und $1.248. Denn der US-Dollarindex (USDX)
gab heute kräftig um 0,8 Punkte auf 81,9 nach. So lautete dann heute um 21:00
Uhr MEZ die Gold-Statistik auf kitco.com: Gold
Price Change due to Weakening
of the US Dollar: +15,10 und Gold Price Change due to Predominant Selling: ./. 17,50. Auf gut Deutsch: Gold ist heute kräftig gefallen,
aber in US-Dollar gemessen hat man es praktisch nicht gemerkt. Waren das
vielleicht die Europäer, die aus Angst vor einer neuen Schulden-Krise die
Märkte mit ihren verbleibenden Gold-Reserven geflutet haben. Ein Blick auf den
Euro-Goldkurs sagt mehr als tausend Worte: A.M. Fix €970,87 ($1.243,00) und
damit zehn Euro weniger als am letzten Freitag. Oder P.M. Fix €969,41
($1.243,75) und damit zwölf Euro weniger als am Freitag. Zum COMEX-Schluss stand
Gold weit unterhalb der Marke von €970 ($1.246,00). Von den Weißen Edelmetallen profitierten alle drei
Kandidaten von dem schwachen Dollar: Silber mit $20,10 um 22 Cent im Plus, Platin mit $1.551 um elf Dollar im Plus und Super-Star
Palladium mit $531,00 um dreizehn Dollar im Plus. Die US-Treasuries
stabilisieren sich heute wieder leicht. Der von mir ermittelte Quotient aus
USDX und den Realzinsen der 10-jährigen Treasuries
gab heute leicht auf 29,3 Punkte nach. Wichtige Marktdaten im Überblick
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