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Bericht für den 17. September 2010 Fiat money
has no place to go ... ... but gold. So wird der ex-FED
Chairman Alan Greenspan in einem Bericht der New York Sun vom 15. September des
Jahres unter dem Titel Greenspans Warning on Gold
zitiert. Es ist schon harter Tobak, dass genau derjenige Verantwortliche der
US-Geldpolitik, der die Märkte über Jahre hinweg mit billigen US-Dollars
geflutet hatte und damit für eine Asset-Blase nach
der anderen verantwortlich zeichnet, nun zu dem Schluss kommt, dass Papiergeld
keine Zukunft hätte. Sondern nur Gold. Verantwortlich für die
Entwicklung sei der moderne Sozial-Staat, der einfach zu seiner Finanzierung
ein monetäres Betrugssystem wie das heutige benötige: He wrote that
he had always harbored a nostalgia for the gold standards
inherent price stability. But he confesses that hes long since
acquiesced in the fact that the
gold standard does not readily accommodate
the widely accepted current view of the appropriate
functions of government
— in particular the need for government
to provide a social safety net. Der ewige
Sozial-Politiker, eine Symbiose aus dem degenerierten Typus des Gutmenschen
verbunden mit einem verlogenen Samariter-Image, bringt nicht mehr zustande, als
die Anzahl der Bedürftigen zu Lasten der Leistungsträger immer stärker
auszuweiten. Ob das nun ein die-Rente-ist-sicher Blüm
oder unser Merkelscher Politzwerg von der Leyen ist - alle müssen ihr
Betrugswerk hinter einer beliebig vom Staat manipulierbaren Währung verstecken. Zurück zu den aktuellen
Problemen. Die scheinen doch nicht nur im Dollar-Raum zu liegen, sondern zumindest
in gleicher Größenordnung in der Staaten der Euro-Vertragsländer. Bloomberg
berichtet: The euro weakened from
a five-week high against the yen. Speculation
Ireland and Portugal will need
outside assistance to fund deficits fueled concern that Europes
sovereign-debt crisis still
has the potential to derail
the global economic recovery. Dabei haben die Iren bislang tapfer gekämpft, mit
depressionsartigen Ausgabekürzungen und Steuererhöhungen, um den Untergang
ihres Finanzsystems zu verhindern. Sie haben sich positiv von Staaten wie
Griechenland abgehoben, die überheblich die Geberländer beschimpft und zu
Hilfszahlungen erpresst haben. Wenn das nicht geholfen hat, wurde die altbekannte
Nazi-Keule herausgeholt. Aber das durften wir ja bereits im Fall Sarrazin
erleben. Selbst eine Kommissarin der EU-Kommission scheint diese Keule - nun gegen
Frankreich herauszuholen. Allerdings war das wohl eher ein Rohrkrepierer, so
dass selbst die EU-hörigsten Kräfte wie unsere Bundeskanzlerin den Vergleich
monierten. Gold stieg heute mit dem zuerst fallenden US-Dollar
kräftig an. Im asiatischen Handel war von dieser Bewegung allerdings noch
nichts zu spüren gewesen. Erst im Vorfeld des Londoner Vormittags-Handel ging
es aufwärts: Die Marke von $1.280 fiel dabei relativ schnell. Der A.M. Fix um
11:30 Uhr MEZ kam mit $1.281,50 (EUR 975,49) um zehn Dollar höher als gestern
zur gleichen Zeit zustande. Auch Euro-Gold konnte einige Euros zulegen. Mit Beginn des COMEX-Handels
ging es auf dem Niveau von $1.280 aber wieder abwärts. Wir kennen dieses
Verhalten am Freitag Nachmittag bereits: Die Wochenends-Goldpreisdrückung.
Dabei ist diese Drückung so sinnlos wie ein Kropf: Denn jedes Wochenende muss
man den gleichen Aufwand betreiben – letztendlich kann man den
Goldpreis-Anstieg von einer zur nächsten Woche damit nicht regulieren. Der wegen der Krise im Euro-Raum wieder steigende
US-Dollar machte es dem Kartell einfach, den Goldpreis im Laufe des Nachmittags
weiter zu drücken. Der P.M. Fix kam dann bereits über sieben Dollar niedriger
zustande als der A.M. Fix: $1.274,00 (EUE 975,05). Trotzdem ein leichtes Plus
im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix. Interessant ist immer wieder die
Beobachtung der Zahlen in Euro: Trotz eines intra-day
Rückgangs um mehr als sieben Dollar verharrte Euro-Gold auf der Stelle. Und der
Anstieg von Euro-Gold zum gestrigen P.M. Fix war mit drei Euros höher als in
US-Dollar gemessen. Also kein Grund für Trübsalblasen. Zum Ende des Handels an der New Yorker COMEX konnte
sich Gold wieder leicht auf $1.276,00 befestigen – ein Tagesplus von vier
Dollar. Der US-Dollarindex (USDX) legte heute 0,2 Punkte
auf 81,4 zu. Dafür stiegen aber die Real-Renditen der 10-jährigen Treasury
Notes um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent an. Wichtige Marktdaten im Überblick
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