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Bericht für den 8. Oktober 2010 Langweilige Wiederholungen Nach dem Kalender kann
man seine Uhr stellen – wann nämlich Preisdrückungen mit hoher
Wahrscheinlichkeit den Gold-Markt treffen werden. Ein heißer Kandidat ist immer
wieder die monatliche Verkündung der US-Arbeitsmarktzahlen. Diese waren wirklich
schlechter als erwartet, wie ich gestern bereits prognostiziert hatte. Und die
gestrige Drückung schien im Zusammenhang mit den heute um 14:30 Uhr MEZ
verkündeten Zahlen zu stehen. Übrigens war Bloomberg in seiner
Nachrichtenübersicht relativ spät mit der Meldung in die Öffentlichkeit
gegangen, dass erneut knapp 100.000 Jobs im Vergleich zum Vormonat verloren
gingen. Und da die Zahlen für die beiden Vormonate nach unten revidiert wurden,
sah der heutige Rückgang nicht ganz so schlecht aus. CNBC war übrigens der
erste Nachrichten-Kanal, der kurz nach 14:30 Uhr eine Banner-Nachricht auf
seiner Webseite zeigte. Danach kam es zu erratischen Ausschlägen beim Gold
– letztlich blieb das gelbe Metall jedoch klarer Sieger. Die kräftige Drückung
vom Donnerstag, gepaart mit der Drückung im Vorfeld der Zahlen ging heute
Nachmittag gründlich schief. Das zeigte sich an den
heutigen Preismarken: Während sich der A.M. Fix mit $1.330,50 (EUR 956,58) im
Vergleich zum gestrigen New Yorker Schlusskurs noch im roten Bereich befand,
sah es zum Londoner Nachmittags-Fixing mit $1.341,50 (EUR 961,99) schon
wesentlich besser aus. Bis zum COMEX-Schluss hat sich Gold sogar wieder an die Marke von
$1.344,00 heranarbeiten können. Auch Euro-Gold konnte mit gut 965 Euro
nachziehen. Der Anstieg war also nicht nur im US-Dollarraum zu beobachten. Bei den weißen
Edelmetallen konnte sich Silber von seinem gestrigen herben Verlust unter die
Marke von $22,50 wieder auf über $23 befestigen. Der US-Dollarindex
(USDX) sank heute leicht um 0,1 Punkte auf 77,4. Die Renditen der 10-jährigen
Treasury Notes sanken weiter unter die Marke von 2,4 Prozent, blieben aber bei
Rundung auf eine Nachkomma-Stelle bei 2,4 Prozent unverändert gegenüber dem Donnerstag. Im Westen nichts Neues
– so lautete das Fazit des heutigen Marktgeschehens. Wichtige Marktdaten im Überblick
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