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Bericht für den 12. Oktober 2010 Mr. Gold Kartell – was kommt
als nächstes? Alle warten derzeit auf
die Goldpreis-Korrektur: Entweder die Markttaktiker sind short
oder man will noch einmal relativ preisgünstig einkaufen. Nur einer mimt den
Spielverderber: Der Goldpreis selber. Egal welche
Abwärtsbewegungen beim Gold auf auftreten mögen – sie werden relativ
schnell wieder durch zusätzliche Nachfrage ausgeglichen. Der heutige Verlauf war
dafür symptomatisch: Das gelbe Metall wurde zwar im Londoner Vormittags-Handel
auf bis zu $1.340 gedrückt, konnte sich im Laufe des Tages jedoch auf $1.346,50
zum COMEX-Schluss wieder befestigen. Die Marke von 970 Euro
hielt. Ansonsten wurde viel
versucht – aber der Effekt auf den Markt durch die schon fast hilflosen
Aktionen des Gold Kartells kommen nicht richtig zum Tragen. Gut – der
heutige Goldpreis tendierte praktisch den ganzen Tag im negativen Terrain, aber
richtige Verkaufsstimmung wollte wie während der letzten zwei Wochen nicht
aufkommen wollen. Der A.M. Fix lag mit
$1.343,50 (EUR 972,85) um fünf Dollar niedriger als gestern. Zum Londoner
Nachmittags-Fix mit $1.348,50 (EUR 975,62) waren die
Verluste dann schon wesentlich geschrumpft. Und auch um 19:30 Uhr MEZ zum COMEX-Schluss betrug mit $1.346,50 der Rückgang lediglich
knapp acht Dollar. Das mag zwar hoch sein, in der Realität der letzten Tage ist
ein solcher Rückschlag jedoch Peanuts. Der gegenüber dem Euro
leicht nachgebende US-Dollar verstärkte die Preis-Entwicklung nach unten in
Euro gerechnet noch etwas. Aber die Grenze von EUR 970 konnte erfolgreich
verteidigt werden. Und die war im Prinzip die Border-Line
am oberen Ende der letzten zwei Wochen. Wenn sich das Gold Kartell derzeit um
eine Rettung seines US-Papierdollars bemüht, dann ohne wesentlichen Erfolg. Wichtige Marktdaten im Überblick
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