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Bericht für den 25. Oktober 2010 G20-Treffen ohne Ergebnis Nun kennen wir den Grund
der Goldpreis-Drückung der letzten Woche: Das G20-Treffen hat wieder einmal
keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielt. Außer dass die Vereinigten Staaten ihre
Politik des schwachen Dollars fortsetzen werden. Die Aussage dagegen, dass die
Nationen gemeinsam keinen Währungs-Krieg anzetteln wollen, klingt da nur wie
eine inhaltslose Phrase der anwesenden Finanzminister. Bei dem G20-Treffen
wurde beschlossen, dass die sogenannten Emerging
Countries wie beispielsweise China einen größeren Anteil am IWF erhalten sollen.
Das heißt auch diese Länder werden nun neben den USA, Japan und Deutschland die
größte Last an den vielen Rettungsprogrammen des internationalen Währungsfonds
zu tragen haben. Denn das Gewicht einer Nation im IWF steigt mit dessen
finanziellen Beiträgen in den gemeinsamen Währungs-Topf. Das Gold Kartell ist im
Rückblick auf den Freitags-Handel immer noch den Beweis schuldig geblieben, ob es überhaupt noch um nennenswerte physische Goldmengen
verfügen kann, um den Preis des gelben Metalls signifikant drücken zu können. Denn
die Aktionen der letzten Woche waren entweder Währungs-Kurs indiziert oder basierten
auf reinen Derivate-Transaktionen. Am Freitag konnte
die Derivate-Drückung vom Donnerstag nämlich nicht fortgesetzt
werden. Nachdem man im Vorfeld des Londoner Vormittags-Handel Gold noch auf
$1.315 drücken konnte, befestigte sich das
Preis-Niveau im Laufe des Tages und zum Schluss der COMEX war Gold dann
praktisch unverändert. Am Montag kam es dann zu
einer kräftigen Erholung, bei der sich Gold im
asiatischen Markt um über zwanzig Dollar auf knapp $1.350 befestigen konnte.
Dieser Spike war dann aber zuviel des guten und das gelbe Metall pendelte sich
im Londoner Vormittags-Handel auf $1.345 ein. Das war dann auch mit $1.345,00
(EUR 957,64) der Stand des Londoner A.M. Fix: Ein Tageszuwachs von $26. Am frühen
Nachmittags-Handel bis zur Eröffnung der COMEX hielt dieses Niveau. Dann meinte
das Gold Kartell anscheinend, dass der heutige Preisanstieg doch zu exzessiv
gewesen sei und drückte Gold in den ersten beiden Handelsstunden auf bis zu
$1.335. Der P.M. Fix mit $1.337,50 (EUR 954,61) fiel in das letzte zeitliche
Drittel dieser Drückung. In der letzten halben
Stunde des Handels an der New Yorker COMEX konnte sich Gold wieder von der
$1.335er-Marke lösen und schloss den Tag mit $1.338,30 um $14 höher als am
Freitag. Bei den Weißen
Edelmetallen konnte insbesondere Palladium glänzen, das mit einem mächtigen
Tagesgewinn die Marke von $600 überschritt. Der US-Dollar Index
(USDX) gab 0,4 Punkte auf 77,0 nach, so dass nur ein Teil der heutigen
Dollar-Gewinne beim Gold den Euro-Goldbesitzern zu Gute
kam. Wichtige Marktdaten im Überblick
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