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Bericht für den 2. November 2010 EZB kauft irische Staatsanleihen Die Rettung für die in
den letzten Tagen stark gesunkenen irischen Staatsanleihen: LONDON (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am
Dienstag nach Aussage einer mit der Lage vertrauten Person irische
Staatsanleihen gekauft, nachdem die Spreads zwischen
irischen und deutschen Staatsanleihen sich auf Rekordwerte ausgeweitet hatten.
"Gestern war die EZB wegen des Urlaubstages nicht aktiv geworden, aber
heute war sie am Markt", sagte die Person. Auf der anderen Seite:
Der Euro hat heute gegenüber dem US-Dollar um einen Prozent zugelegt. Und
Euro-Gold wurde heute um 0,7 Prozent gedrückt. Zum Londoner P.M. Fix betrug der
Rückgang auf 24-Stundenbasis sogar fast 1,2 Prozent. Die Euro-Golddrückung
begann um 12:00 Uhr MEZ bei einem Stand von 972 Euro und erreichte ihren
Höhepunkt gegen 16:00 Uhr mit 963 Euro. Das war natürlich kein
Zufall. Die EZB muss wieder einmal den Euro retten und in diesem Rahmen musste
dann auch Gold gedrückt werden. Da die Aktion zwischen dem Londoner A.M. und
P.M. Fix stand fand, ist zu vermuten, dass physisches Notenbank-Gold im Spiel
war. Im Vergleich zum
Euro-Goldpreis ging es in US-Dollar gerechnet sehr gesittet zu: Gold schwankte heute in einem engen Korridor zwischen $1.360
und $1.350. Wieder einmal kamen die negativen Impulse in den ersten beiden
Handelsstunden des Handels an der New Yorker COMEX. Der A.M. Fix befand sich
mit $1.358,00 (EUR 971,81) noch am oberen Ende des Korridors. Der P.M. Fix war
dann mit $1.351,00 (EUR 963,97) am unteren Ende angesiedelt. Und schließlich
beendete Gold den COMEX-Handel praktisch in der Mitte
des Korridors mit $1.335,60 (EUR 965,39). Der US-Dollarindex
(USDX) gab heute um 0,6 Punkte auf 76,7 nach. Die Aktien-Märkte sind weltweit
weiterhin in guter Stimmung – fließt doch ein Teil des permanent von den
Notenbanken geschaffenen frischen Geldes direkt in diese Anlageklasse. Den Rest
besorgt dann die FED mit ihren sogenannten Open Market Operations,
die immer häufiger permanent (POMO) durchgeführt werden. Goldman Sachs meint
übrigens, dass der US-Dollar noch viel stärker sinken müsste. Da können wir uns
auf turbulente Zeiten des Wettlaufs um die Abwertung der Papierwährungen
einstellen. Denn die vor allen Dingen asiatischen Exporteure in die Vereinigten
Staaten werden nicht kampflos ihren größten Markt hergeben wollen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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