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Bericht für den 10. November 2010 Unruhe im Vorfeld des G20-Gipfels Die gestrige
Breitband-Drückung entpuppte sich heute nicht als eine Eintags-Fliege.
Allerdings bestand weiterhin kräftige Nachfrage, so dass die gestrige Aktion im
selben Rahmen nicht fortgesetzt werden konnte. Derzeit geht es um die
Frage: Gold oberhalb von $1.400 oder unterhalb. Dagegen war die Marke von 1.000
Euro zu keinem Zeitpunkt in Gefahr: Das gelbe Metall hielt sich im Tagesverlauf
in einem Korridor zwischen $1.012 und $1.020 auf. Gold beendete den
gestrigen Access Handel in New York bei $1.393. Im frühen asiatischen Handel
ging es dann aber wieder bergauf, wobei die Marke von
$1.400 wieder erreicht werden konnte. Mit Beginn des Londoner
Vormittags-Handels stieg Gold dann wieder kräftig bis auf $1.410 an, bröckelte
aber im Anschluss zunehmens ab. Um 11:30 Uhr MEZ stand
Gold zum A.M. Fix bei $1.402,00 (EUR 1.016,38) um $14
niedriger als noch vor 24 Stunden. Im frühen Nachmittag
hielt der Goldpreis dieses Niveau und auch die erste Stunde des Handels an der
COMEX verlief eher positiv: Gold konnte bis auf $1.407
steigen. Im Vorfeld des P.M. Fixes ging es dann aber wieder plötzlich nach
unten – der nächste Versuch des Gold Kartells, den
Preis wieder unter Kontrolle zu bringen. Mit $1.390,50 (EUR 1.016,22) konnte
man erneut einen kräftigen Schaden anrichten: Im 24-Stundenvergleich verlor
Gold über $30. Nach Ende des Londoner
Handels wurde dann noch einige Male versucht, den Preis nachhaltig unter die
Marke von $1.390 zu drücken. Dies gelang jedoch nicht, und in der Folge stieg
Gold dann wieder in Richtung der Marke von $1.400. In den Schluss-Minuten
des Handels an der COMEX kam es erneut zu einem Show Down, welchen allerdings
diesmal nicht das Gold Kartell für sich entscheiden konnte. Der Schluss-Stand
lag mit $1.401 (EUR 1.017,28) zwar zehn Dollar niedriger als gestern zur
gleichen Zeit – aber leicht oberhalb von $1.400. Wahrscheinlich möchte
man im Rahmen des morgen beginnenden G20-Gipfels in Seoul den Finanz-Märkten
Stabilität vorspielen. Aber die Gegensätze der unterschiedlichen Parteien sind
so gravierend, dass wohl erneut nichts Konkretes herauskommen wird. Bislang
haben sich alle G20-Gipfel als reine Debattier-Runden herausgestellt. Damit
überhaupt irgendwas der internationalen Presse vorgelegt werden kann, feilen
die Parteien derzeit an dem Schluss-Kommuniques. Der US-Dollarindex
(USDX) konnte marginal um 0,1 Punkte auf 77,6 zulegen. Die 10-jährigen US-Treasuries waren heute unverändert. Bis auf Platin
konnten alle Edelmetalle im Vergleich zu den gestrigen New Yorker Schlusskursen
zulegen. Die Bäume wachsen für
Gold, Silber und Co nicht in den Himmel. Wer einen ungehinderten Durchmarsch in
Richtung $30 Silber und $1.450 Gold erwartet hatte, wurde erst einmal enttäuscht.
Das macht jedoch nichts – kommt es letztlich doch nur auf die Fortsetzung
des weiterhin positiven Trends der Edelmetalle an. Und dort gibt es wegen der
massiven Gelddruck-Arien der Zentralbanken weltweit eigentlich keine
begründeten Zweifel. Natürlich krauchen derzeit dieselben mahnenden
Systempresse-Ratten aus ihren Löchern, die eine Gold-Blase sehen. Aber die
haben schon bei Gold $500, Gold $600 und bei den folgenden Marken vor einer
solchen Blase gewarnt. Wichtige Marktdaten im Überblick
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