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Bericht für den 24. November 2010 Verschnauf-Pause Der heutige Tag war
wenig spektakulär. Vielleicht wirkt da schon das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den Vereinigten Staaten vor, das
mit dem morgigen Feiertag beginnt. Am Freitag nehmen dann auch viele Bürger frei, um sich dem Christmas-Shopping zu widmen. Größere Bewegungen an den
Märkten sind deshalb nicht zu erwarten. Es sei denn, den Euro zerreißt es in
den nächsten Tagen. Gold schwankte den Tag
in einem sehr engen Korridor von lediglich zehn Dollar. Im Vergleich zum
gestrigen Schlusskurs lag dabei der Meridian etwas unterhalb des gestrigen New
Yorker Schlusskurses. Der A.M. Fix kam mit
$1.376,25 (EUR 1.033,07) zustande. Das sind zwar $15 mehr als noch vor 24
Stunden, aber im Vergleich zum gestrigen New Yorker Schlusskurs war Gold
praktisch unverändert. Zum P.M. Fix um 16:00
Uhr MEZ stand Gold mit $1.372,50 (EUR 1.025,02) etwas
unterhalb dieser Marke. Im Tagesvergleich bedeutete dies einen Rückgang von
fünf Dollar. Auch der COMEX-Schlusskurs kam leicht unterhalb der gestrigen Marke
von $1.377,40 mit $1.373,00 (EUR 1.027,92) zustande. Da sich US-Dollar und Euro
im heutigen Tagesverlauf nicht merklich bewegten, waren
auch keine neuen Rekordstände beim Euro-Gold zu verzeichnen. Den COMEX Options-Expiry Termin hat Gold schon am gestrigen Tag gut
meistern können. Üblicherweise versuchen die Optionen schreibenden Banken den
Goldpreis in eine für sie angenehme Richtung zu lenken. Das ist gestern jedoch
gründlich in die Hose gegangen. Als nächstes steht die
Lieferung für die Ende des Monats auslaufenden Future-Kontrakte
an. Halter von Long-Futures müssen sich entscheiden, ob sie ihre Positionen auf
den nächsten großen Future-Kontrakt überrollen wollen
oder ob sie auf Lieferung der 100oz-Barren bestehen. Hier kann es durchaus in
den nächsten Tagen noch zu der einen oder anderen Überraschung kommen. Aber im Prinzip sind die
globalen Probleme für die weitere Entwicklung des Goldpreises entscheidend. Silber, Platin und
Palladium konnten heute wieder im Preis nachlegen, nachdem
sie die letzten Tage entgegen der Goldpreis-Entwicklung leicht Federn lassen
mussten. Der US-Dollarindex
(USDX) war heute mit 79,7 Punkten unverändert. Dafür legten die 10-jährigen
Treasury Notes bei den Realzinsen wieder 0,1 Prozentpunkte zu und schlossen mit
2,9 Prozent. Dadurch sank der von mir ermittelte Quotient aus USDX und den
Renditen um einen ganzen Punkt auf 27,5. Wichtige Marktdaten im Überblick
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