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Bericht für den 22. Dezember 2010 Letzte Hoffnung - China Dass es um einen
Großteil der Euro-Staaten nicht besonders gut bestellt ist, das lässt sich
trotz gemeinschaftlicher Durchhalte-Propaganda nicht mehr verbergen. Aber nun
erreichen die Rettungssummen so astronomische Beträge, dass man selbst
Frankreich und Deutschland nicht mehr zutraut, diese Summe schultern zu können.
Auch die unverschämten Halbwahrheiten unseres Bundes-Wirtschaftsministers, der
sich schon als der neue FDP-Interimsvorsitzende sieht, können das nicht
kaschieren. Die erste Idee, das
relativ schwach verschuldete Russland mit in den Euro-Raum einzubinden, um das
Aufschuldungs-Potential noch einmal kräftig erhöhen zu können, sind erst einmal
im Sand verlaufen. Nun bietet sich plötzlich
China als Retter in der Not für die unter Druck stehenden PIIGS-Staaten
an. China weiss natürlich auch, dass ein Euro-Crash
mit einer einhergehenden Einführung nationaler Währungen die Globalisierung um
mindestens 20 Jahre zurückwerfen würde. Denn neben den Vereinigten Staaten ist
die EU ein Hauptabsatz-Markt für den alltäglichen Konsum-Schrott, mit dem wir aus
China verwöhnt werden. Und selbst wenn dann
trotzdem das Weltfinanz-System überleben würde, käme es zu extremen
Exporteinbrüchen der chinesischen Wirtschaft. Die dann in den Arbeitsmarkt
entlassenen Arbeiter sind potentielle Aufrührer gegen die kommunistische
Regierung. Beim Gold tat sich heute
– nichts. Es kehrt vorweihnachtliche Ruhe ein. Der A.M. Fix um 11:30 Uhr
MEZ war mit $1.389,00 (EUR 1.056,68) um nur drei Dollar höher als noch am
Vortag. Der P.M. Fix stand heute
vier Dollar höher mit $1.387,00 (EUR 1.059,91) als gestern. Dafür war Gold zum
Ende des New Yorker COMEX-Handels mit $1.387,00 um
einen Dollar schwächer. Auch der US-Dollar
veränderte sich heute gegenüber den anderen Währungen praktisch nicht. Mit 80,8
steht der US-Dollarindex (USDX) um 0,1 Punkte höher als gestern. Der Verfall
der Real-Renditen der 10-jährigen Treasury Notes konnte heute gestoppt werden. Wichtige Marktdaten im Überblick
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