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Bericht für den 23./24. Dezember 2010 Alle Jahre wieder Weihnachten, eine eher
besinnliche Zeit. Nicht so für unsere Propaganda-Medien, die genau zu dieser
Zeit wieder besonders aufzudrehen scheinen. Da wird – wie alle Jahre
wieder – der Konsumrausch der Bürger gefeiert. Die Leute hätten angeblich
mehr Geld im Portemonnaie oder würden ihr aus Angst um die Zukunft gespartes
Geld nun wieder mit vollen Händen ausgeben. Kann man jedoch die Vertreter
dieser Optimismus-Industrie zur Äußerung konkreter Zahlen bewegen, dann sind es nur noch mickrige zwei Prozent Zuwachs
gegenüber dem Vorjahr. Da kommt das Schneechaos
ja ganz recht: Wenn im Nachgang die Zahlen sich dann als doch nicht so gut
herausstellen sollten wie propagiert, dann war eben
das Wetter der Übertäter. Und dann hören wir noch
von dem Professor mit Islamistenbart, dass das
Wirtschaftswunder anhalten und Deutschland ein wahres Beschäftigungswunder
bevorstehe würde. Die Bezuschussung des IFO-Instituts durch seine Dienstherren
im Wirtschaftsministerium ist wohl für das Jahr 2011 gesichert. Und noch so eine
Propaganda-Salve: Neulich erschien im Handelsblatt ein Interview mit dem Banker
Friedrich von Metzler. Da sprach dieser ernsthaft von einem neuen
Wirtschaftswunder, das die nächsten fünf bis zehn Jahre anhalten werde. Dabei
maßte er sich sogar noch an, unsere vermeintliche Aufschwungsperiode mit dem
Wirtschaftswunder zu Zeiten von Ludwig Ehrhart zu vergleichen. Dachten wir
nicht auch Ende der neunziger Jahre, dass mit dem Entstehen einer High Tech Industrie
die Zeiten der Rezessionen endgültig vorbei seien. Derweil scheinen sich unsere
Vertreter des vereinigten Europas in der Zerstörung der christlichen Leitkultur
zu üben. Wieder einmal muss man das in der britischen Presse, die sicherlich
kein Sprachrohr des Vatikans ist, zu lesen bekommen. Der Londoner Telegraph
schrieb unter dem Titel European Commission criticised for omitting Christmas on EU school diary, dass die
EU Kommission einen Schulkalender mit einer Auflage von drei Millionen
verbreiten ließ, der zwar die Feiertage der Juden, Hindus, Sikhs und Muslims
listete, aber das christliche Weihnachtsfest unterschlug. Johanna Touzel,
the spokesman for the Catholic
Commission of the Bishops' Conferences of the European Community, said the absence of Christian festivals as "just astonishing".
"Christmas and Easter are important
feasts for hundreds of millions of
Christians and Europeans. It
is a strange omission. I hope it was not intentional,"
she said. Natürlich war das
beabsichtigt und nicht nur intentional. Ob dahinter nur Political Correctness, diese unsägliche
Unterordnung der Identität der Mehrheiten unter das Diktat eines angeblichen
Minderheitenschutzes steckt. Oder ob es sich dabei um freimaurerische
Strömungen innerhalb der EU Kommission handelt, die ihren Kampf gegen die
katholische Kirche auf diesem Weg zum Erfolg führen möchten – das soll
jeder selbst beurteilen Eines kann man aber
konstatieren: Die EU arbeitet bewusst gegen die Interessen des Großteil der
Bürger ihrer Mitgliedsstaaten. Entweder der angepasste, multikulturelle Mensch
wird im Sinne der EU-Kommission entstehen oder die EU als supernationales
Gebilde muss verschwinden. Ich bevorzuge das
Letztere. Zum Thema Gold: Da tat sich die beiden letzten Tage praktisch nichts. Ein
Großteil der Händler verbringt die Zeit lieber bei der Familie oder bei
Freunden. Die aktuellen Kursdaten können in nachstehender Tabelle abgelesen
werden. Allen Lesern wünsche ich
ein frohes Weihnachtsfest. Und keine – politisch korrekt formulierten
– saisonalen Grüße (Seasonal Greetings) oder fröhlichen Urlaub (Happy Holidays). Wichtige Marktdaten im Überblick
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