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Bericht für den 27. Dezember 2010 Deutsche Anachronismen Der Bund nimmt 300 Millionen weniger Lkw-Maut ein,
berichtete die WELT heute lapidar. Anstatt geplanter 4,5 Milliarden Euro
Einnahmen werden es dieses Jahr nun 300 Millionen weniger sein. Das ist ein
Rückgang um 6,7 Prozent – also keine zu vernachlässigende Größe. Der sogenannte Mautschaden summiere sich zusammen mit dem
Krisenjahr 2009 auf mindestens eine Milliarde Euro, das die Mindereinnahmen
2009 bei 685 Millionen Euro lagen, resümiert das Blatt. Hören wir nicht
permanent von den sogenannten Verkehrswegeplanern, dass insbesondere der
LKW-Transitverkehr durch Deutschland starke Zuwachsraten zu verzeichnen habe.
Und dass der Anteil der Strasse am Gesamtgüterverkehr der Bundesrepublik
Deutschland von Jahr zu Jahr zunehme – sich also Verkehr zu Lasten der
Schiene auf die Straße verlagere. Also müsste sich schon bei
gleichbleibendem nationalen Gütertransport eine Zunahme des LKW-Verkehrs
und damit der Mauteinnahmen ergeben. Tut es allerdings nicht.
Ergo muss der nationale Güterverkehr abnehmen. Oder gibt es andere Erklärungen
dafür – beispielsweise: Es fahren immer mehr LKW auf unseren Autobahnen,
ohne die Maut zu entrichten. Und wie passt diese
Nachricht eigentlich zu der propagandistisch verbreiteten These des deutschen XXL-Aufschwungs. Läuft dieser Aufschwung nun für eine
Industrienation wie Deutschland vollkommen waren- und damit transportlos
ab. Oder hat sich ein neuer Industrie-Zweig entwickelt, der von allen unbemerkt
das Bruttoinlands-Produkt heimlich anfeuert. Die
Photovoltaik-Anlagen, die seit Wochen größtenteils schneebedeckt in den
Dornröschenschlaf gefallen sind – nach Aussage eines Wissenden mit
Rückgängen um die 95 Prozent bei der Stromproduktion – können es wohl
nicht gewesen sein. Was macht derzeit unsere
Klima-Sekte, die uns schon seit Jahren vorbetet, dass die globale Erwärmung
unvermeidlich und unumkehrbar sei. Sie versteift sich einfach in der Aussage,
dass die derzeitige Wettersituation ein Ausdruck der laufenden Klima-Erwärmung
sei und mit ihren Thesen nicht im Widerspruch stehe. Das alles sind
Anachronismen: Wie der Grünen-Politiker, der nicht Fahrrad fährt, sondern mit
einem 30 Liter verbrauchenden Hummer durch die Gegend braust. Oder unserem
Obermoralisten Michel Friedman, der stets politisch-korrekt seinen Gegenpart
genüsslich das Fell über die Ohren zieht. Dabei sich selbst aber den Konsum
harter Drogen und osteuropäischer Damen des horizontalen Gewerbes zugesteht. Es sind immer diese
Widersprüche, auch wenn sie klein und unbedeutsam erscheinen mögen, die unseren
Verstand schärfen müssten. Damit lässt sich auch eine komplexe Thematik als
Lügengebilde interessierter Eliten entlarven. Wir können nämlich nicht alle
Sachzusammenhänge umfangreich bewerten und damit beurteilen. Aber in den
Naturwissenschaften reicht es aus, ein Negativ-Beispiel zu finden, um eine
ganze These zu Fall zu bringen. Und dann ist es das Problem des Verfassers
dieser These, umfangreich zu belegen, dass die Wahl eines solchen
Gegenbeispiels eben nicht angebracht sei. Gelingt diese Form der Beweisumkehr
nicht, dann ist die These einfach widerlegt und fristet ihr weiteres Schicksal
höchstens im Papierkorb. Wichtige Marktdaten im Überblick
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