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Bericht für den 3. Januar 2011 Wochenstart ohne London Das neue Jahr startet
erneut ohne den Edelmetall-Handel an der LBMA beziehungsweise der LPPM in
London. Deshalb waren die Kurse zum Vormittag und zum frühen Nachmittag wenig
aussagekräftig. Erst mit Eröffnung der New Yorker COMEX kam etwas Bewegung in
den Markt – allerdings auch nicht zu viel. Gold startete das neue
Jahr im asiatischen Handel mit Abschlägen um die fünf Dollar. In der
Handelszeit, wo normalerweise der Handel in London begann, konnte sich Gold bei
dünnem Handel wieder etwas stabilisieren. Die Kursentwicklung war zudem stark
von dem schwankenden US-Dollarindex geprägt, der am Vormittag zulegen konnte, dann aber zum späten Nachmittag ein Großteil seiner
Gewinne wieder abgeben musste. Während des COMEX-Handels schwankte Gold um die Marke von $1.420 und
beendete den Handel mit $1.422,10 (EUR 1.063,62). Erneut konnte sich Euro-Gold
wieder oberhalb der Marke von EUR 1.060 stabilisieren, nachdem es zum Londoner
A.M. Fix am 31. Dezember auf EUR 1.055 gedrückt wurde. Der US-Dollarindex
(USDX) legte gegenüber letztem Freitag mit 0,1 Punkten nur marginal auf 79,1
Punkte zu. Die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes verharrten bei einem
Realzins-Niveau von 3,3 Prozent. Der von mir ermittelte Quotient aus beiden
Parametern stieg um 0,1 Punkte auf 24,0 an. Die Aktien-Märkte
haussierten weltweit, mit einem Zuwachs von einem Prozent beim DAX auf knapp
7.000 Punkte. Auch der Dow Jones Industrial Average
war kurz vor 20:00 Uhr MEZ mit über einen Prozent im Plus. Bloomberg machte für
diese Kursentwicklung die positive Entwicklung der US-Wirtschaft verantwortlich:
Wer es glaubt, wird selig. Nach einem Bericht von zerohedge.com hat die FED das
Tempo, mit dem Liquidität in die Märkte gepumpt wird, von zehn Milliarden
US-Dollar pro Woche auf 25 Milliarden US-Dollar pro Woche mehr als verdoppelt. Kein
Wunder, dass dieses frische Geld in die Asset-Märkte
fließt und die Aktienmarkt-Blase weiter aufbläht. Mit diesem Gelddruck-Tempo
ist kurzfristig zumindest auch keine deflationäre Entwicklung bei den
Anlageklassen wie Rohstoff, aber auch Edelmetalle zu erwarten. Wichtige Marktdaten im Überblick
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