|
Bericht für den 18. Januar 2011 Kontrollierte Erholung Nach den kräftigen
Kursverlusten der letzten Woche und dem gestrigen Feiertag in den Vereinigten
Staaten, war heute der erste richtige Handelstag bei Gold & Co. Die Nachricht des Tages
kam aber von den US-Pensionfonds: US public pensions face $2,500bn shortfall. US public pensions face a shortfall of $2,500bn that will
force state and local governments to sell assets and make deep cuts to services,
according to the former chairman of New Jerseys pension fund. Im Vergleich zu den
deutschen Beamten-Pensionen, für die der Staat keine
Rückstellungen gebildet hat, zahlen in den USA die Gemeinden in einen
Pensions-Fond ein. Die WELT AM SONNTAG sprach ja vor kurzen von drei Billionen
Euro Verpflichtungen, die sich der deutsche Staat mit
den Beamten-Pensionen aufgehalst hat. Aber auch in den USA steht es mit deren
System nicht viel besser. Dort beträgt bei den Kapital-Sammelstellen das
Defizit 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Renten-Bombe tickt
also an vielen Stellen – nicht nur bei der gesetzlichen
Rentenversicherung wegen der alternden Gesellschaft. Bei Gold kann man heute
von einer kontrollierten Erholung sprechen. Im asiatischen Handel ging es heute
früh aufwärts und Gold überschritt zum Beginn des Londoner Handels die Marke
von $1.370. Der A.M. Fix kam um 11:30 Uhr MEZ mit $1.373,75 (EUR 1.019,10) um
$16 höher als zu dem gestrigen Handelstag zustande. Mit Beginn des Handels
an der New Yorker COMEX versuchte Gold einen Ausbruch oberhalb der Marke von
$1.375. Hier setzte dann jedoch die kontrollierte Drückung des Gold-Kartells
ein. Man hat sich letzte Woche schließlich viel Mühe gegeben, Gold und Silber
zu drücken. Warum soll man diese Errungenschaften gleich zu Wochenbeginn wieder
abgeben wollen. Auf diesem
kontrollierten Weg schloss Gold den COMEX-Handel dann
mit $1.368,10. An der Londoner LBMA und
LPPM wurden heute nur Vormittags-Kurse gestellt. Deshalb gab es für Gold,
Platin und Palladium auch keine P.M. Fixe. Der US-Dollarindex gab
um 0,2 Punkte auf 79,0 nach. Die Real-Renditen der 10-jährigen Treasury Notes
stiegen leicht an und notierten bei 3,4 Prozent. Wichtige Marktdaten im Überblick
©
Copyright Dr. Neugebauer Handels-Consulting 2009-2011 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||