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Bericht für den 17. Februar 2011 Die Angst der Notenbanken vor dem
Gold Nach einem gestern auf
der Webseite des International Trade Examiner
veröffentlichten Bericht unter dem Titel Dutch pension plans
restricted from accumulating gold hat die Niederländische
Notenbank strikte Richtlinien für öffentliche und private Pensionsfonds
erlassen. Diese dürfen ab sofort nur noch maximal drei Prozent ihres
Anlagevermögens in Gold halten. Anscheinend hat bereits
ein Pensions-Fond 15 Prozent seiner Ablagen in Gold geparkt, die er nach
Anordnung der Notenbank nun auf drei Prozent reduzieren muss. Als Begründung wird
angeführt, dass die Anlage in Edelmetalle inklusiv deren physischer
Auslieferung angeblich spekulativer Natur sei. Das ist durchaus richtig: Wer
sein Vermögen in Gold & Co anlegt, der spekuliert auf den höchst
wahrscheinlichen Fall, dass das gesamte Papiergeld-System zusammenbricht. Diese Anordnung zeigt
einmal wieder, wie selbst zweistellige Prozentsätze von Investments in Gold das
Ungleichgewicht zwischen (praktisch unbegrenzt) verfügbaren Papiergeld und
(beschränktem) physischen Gold zum Vorschein bringen können. Und man möchte ja
auch wirklich vermeiden, dass ein elitärer Kreis von zukünftigen Rentnern nach
dem System-Zusammenbruch wohlmöglich noch als Gewinner aus der Krise
hervorkommt. Aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit sollen in einem zukünftigen
kommunistischen Weltstaat alle Bürger gleichmäßig verarmt werden. Pure Angst kommt durch
diese Anordnung zum Vorschein. Leider sind ein Großteil der Bürger in solche
öffentlichen oder privaten Pensionsfonds fast unkündbar gefangen – sie
haben einfach kein freies Geld mehr, um selbstständig Gold und Silber zu
akkumulieren. Das weiss die Notenbank natürlich auch. Am Goldmarkt ging es
nach der gestrigen Pause weiter aufwärts. Bereits im frühen asiatischen Handel
konnte das gelbe Metall einige Dollar im Vergleich zum New Yorker
Markt-Schlusskurs zulegen. Allerdings stagnierte der Kurs dann während des
Londoner Vormittags-Handels. Der A.M. Fix kam mit $1.377,00 (EUR 1.014,74) um
drei Dollar höher als noch zum gestrigen Vormittags-Fixing zustande. Euro-Gold
veränderte sind aber kaum. Der eigentliche
Aufwärtsimpuls kam während der Handelszeit der COMEX zustande. Erneut wurde
zwar zum P.M. Fix versucht, die Aufwärtsentwicklung zu bremsen – der P.M.
Fix mit $1.379,00 (EUR 1.014,87) war aber trotzdem acht Dollar höher als noch
vor 24 Stunden. Aber diese Delle wurde schnell wieder ausgebügelt und Gold
setzte bis zum Ende des COMEX-Handels seinen stetigen
Aufwärtstrend fort. Zum Ende des Handels in New York (COMEX-Schlusskurs)
stand Gold mit $1.384,50 um $11 höher als gestern. Besonders erfreulich
verlief heute die Preisentwicklung beim Silber. Während zum Londoner Fixing das
Metall im Vergleich zum Vortag noch mit 16 Cent im Minus stand, kam es kurz vor
Beginn des COMEX-Handels zu einem steilen Anstieg.
Dieser trieb Silber bis um 22:30 Uhr MEZ auf $31,80, ein Tagesplus von 109
Cent. Silber konnte seinen Höchststand, den es zum Jahreswechsel mit ca $31 erreicht hat nach einem zwischenzeitlichen Einbruch
auf $26,50 Ende Januar auf eindrucksvoll überbieten. Wichtige Marktdaten im Überblick
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