|
Bericht für den 22. Februar 2011 Der Euro frisst seine Kinder Nun schließt sich auch
Hans-Werner Sinn, der medienagile Professor des Münchener Ifo-Instituts, dessen
Zahlen gerne von der Politik als Beweis für den angeblichen Aufschwung im Lande
herangezogen werden, der Reihe der Euro-Kritiker an. In seiner Kolumne in der
Wirtschaftwoche zeigt er unter dem Titel Deutschland drohen neue Belastungen auf, welche
Unsummen Deutschland bereits zwecks Rettung der europäischen
Gemeinschafts-Währung aufgebracht hat: ·
220 Milliarden Euro aus
der Griechenland-Rettung plus den Euro-Rettungsfond nebst den indirekt von
Deutschland durch unseren Anteil am IWF zu tragende Verpflichtungen ·
weitere 147,4 Milliarden
Euro aus der vor kurzem beschlossenen Verdopplung des Euro-Rettungsfonds ·
326 Milliarden Euro aus
Nettoforderungen der Deutschen Bundesbank an die EZB beziehungsweise andere
europäische Notenbanken Summa summarum 693,4
Milliarden Euro. Was heißt das konkret
für eine vierköpfige Familie: Diese wird mit zusätzlichen Schulden in Höhe von
33.870 Euro belastet. Nicht für die Verbesserung der Infrastruktur in
Deutschland wie renovierte Schulen, instandgesetzte Straßen, eine
zukunftsfähige Breitbandversorgung oder die Erhöhung der Sicherheit. Nein,
diese Gelder bezahlen wir für das Überleben der sozialen Errungenschaften in
Griechenland, für die Banken in Irland, die Stabilisierung des
Immobilien-Marktes in Spanien. Damit reiht sich
Hans-Werner Sinn nahtlos in die Reihe der ehemaligen Protagonisten des Euros
ein, die sich nun vom Saulus zum Paulus gewandelt zu haben scheinen:
Ex-Bundespräsident Horst Köhler, Ex-Industrielobbyist Hans-Olaf Henkel und
natürlich auch Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber. Oder gilt hier nur die Devise
– die Ratten verlassen das sinkende Schiff, und bevor die Offiziers-Crew
des Merkel-Regimes mit ihrer Titanic in den kalten Fluten versinkt, möchte man
lieber rechtzeitig die Rettungs-Boote besteigen. Deutschland pumpt sich
derzeit mit soviel neuen Verpflichtungen, Schulden und verdeckten Zahlungen voll,
dass der in der Zukunft anstehende Crash das Land wirtschaftlich pulverisieren
wird. Dass Deutschland nun selbst zum Subprime-Land geworden ist, hat wohl
zuerst Horst Köhler erkannt, danach Hans-Olaf Henkel. Und Axel Weber hat seinen
zwecklosen Widerstand inzwischen auch aufgeben und flüchtet. Nun mahnt selbst
der von Politik und Wirtschaft gepamperte Sinn vor
einem Ende mit Schrecken. Allen diese Herren
verstehen, was uns eher früher als später erwarten wird. Da verzichtet man
lieber auf die Vorzüge des Amtes und auf das Prestige und konzentriert sich in
seinem Früh-Pensionärs-Dasein wohl auf die eigene Daseinssicherung. Das
Hauptproblem scheint wohl die uneinsichtige Haltung der Bundeskanzlerin zu
sein, die auf jeden Fall nicht als diejenige in die Geschichte eingehen möchte,
welche die europäische Union zu Grabe tragen wird. Was ist denn das Endziel
von Merkel und ihrem in Hamburg öffentlichkeitswirksam inthronisierten Bilderberger-Frischling Olaf Scholz: Vielleicht der
öko-kommunistische Gefängnisplanet, der durch Massenverarmung des deutschen
Volkes die Bürger hinter die rote Fahne der internationalen Solidarität und
sozialen Gerechtigkeit scharen will, um damit dem verlogenen freimaurerischen
Ideal einer gemeinsamen Welt des Humanismus huldigen zu können. Natürlich nur
innerhalb des Regelwerks der selbsternannten Welt-Regierenden: Zerstörung des
Lebensstandards, Einschränkung der Lebensmittel-Versorgung, Geburten-Kontrolle,
Zersetzung der nationalen Identität eines Volkes durch gezielte Untermischung
mit fremden Kulturen, Religionen und Rassen, Verbot aller Freuden im Leben
durch Hinweis auf die Gefährdung der Existenzgrundlagen der Menschheit (Ökowahn).
Und so weiter, und so weiter. Aber es gibt auch
Gegenbewegungen, welche die Durchführung dieses Vorhabens im zunehmenden Maße
gefährden: Da sei an erster Stelle die aufgeflogene Klimalüge erwähnt, welche
den Forderungen der Öko-Faschisten nach einer durch strenge Gesetzgebung
geplanten Versklavung der Bürger erst einmal einen Riegel davorschiebt. Oder
auch der zunehmende Widerstand gegen eine multikulturelle Gesellschaft, bei der
die eigene Bevölkerung in immer größerem Maße zum gejagten Opfer der
importierten Kultur-Bereicherer Religionen wird. Der
Druck in diesem Dampf-Kessel ist schon gewaltig gestiegen und wird derzeit nur
durch unsere gleichgeschaltete Medien-Maschinerie unterdrückt. Was hat unser
Papiergeld-System aus uns gemacht? Viele um ihre Existenz kämpfende Arbeiter
und Angestellte mit monatlichen Zinsknecht-Zahlungen für das Eigenheim, das
geleaste Fahrzeug und diverse Konsumenten-Kredite. Und viele Bürger, die tagtäglich
staatliche Leistungen beziehen und von ihnen abhängig sind. Wie viele glauben
blauäugig noch daran, dass ihre Riester-Rente oder Lebensversicherung sie im
Alter noch versorgen kann. Es gibt schon viele Sklaven und Betrogene –
und es sah vor kurzem noch so aus, als wenn es immer mehr würden. Der Super-GAU für unsere Weltpolitiker wäre der Zusammenbruch
dieses Papiergeld-Regimes. Damit würden praktisch von einem Tag auf den
nächsten die finanziellen Grundlagen für sämtliche oben beschriebene staatliche
Willkür-Maßnahmen gegen das eigene Volk in sich zusammenfallen. Verstehen Sie deshalb,
warum der Euro mit allen Mitteln verteidigt werden muss. Das heutige Geschehen an
den Edelmetall-Märkten kann man unter der Überschrift zusammenfassen: Das
Gold-Kartell kämpft wie ein Löwe gegen das Unvermeidbare - den explosiven
Anstieg von Gold, Silber & Co. Heute explodierte insbesondere der Ölpreis
(WTI) – er stieg von $86 pro Barrel auf bis zu $94 an, bevor er wieder
leicht auf $91,50 fiel. Und selbst die Währungs-Spielereien mit dem gegen den
US-Dollar fallenden Euro bei gleichzeitig steigendem Yen ließen den Ölpreis
fast unbehelligt. Dafür musste der Dow Jones
Aktienindex schwer bluten – minus 175 Punkte um 19:30 Uhr MEZ. Ebenfalls
in der Schuss-Linie die durch Kreditgeld-Entzug sensiblen weißen Edelmetalle
Silber (minus 100 Cent / 3,0 Prozent), Platin (minus $63 / 3,4 Prozent) und
Palladium (minus $51 / 6,0 Prozent). Mit einem Tagesverlust von $5,80 oder 0,4
Prozent blieb Gold erwartungsgemäß verschont von diesem Kursrutsch. Trotzdem konnte sich
Gold mit einem Kurs von $1.401,00 (EUR 1.023,37) zum Londoner P.M. Fix sowie
$1.400,80 (EUR 1.023,85) zum COMEX-Schluss knapp
oberhalb der Marke von $1.400 halten. Der heutige Angriff
begann schon früh im asiatischen Handel, wo Gold bereits auf $1.400 gedrückt
wurde. Mit Eröffnung des Londoner Vormittags-Handels setzte sich diese
Abwärts-Bewegung fort – gleichzeitig stieg der US-Dollar kräftig gegen
den Euro – und erreichte mit $1.394,50 (EUR 1.024,84) seinen heutigen
Tiefpunkt. Dass es im Anschluss mit
dem Goldpreis wieder nach oben ging, ist dem wieder nachgebenden US-Dollar zu
verdanken. Mit Beginn des Handels an der New Yorker COMEX konnte sich Gold
wieder oberhalb der Marke von $1.400 festsetzen. Zwar hatte in den ersten
Handels-Minuten das gelbe Metall praktisch seine gesamten Dollar-Verluste
wieder wettmachen können, dann verursachte der P.M. Fix einen kleinen
Rückdämpfer. Im Anschluss stieg Gold wieder auf über $1.406 auf praktisch
unverändertes Niveau an, wurde zwei Stunden vor COMEX-Handelsende
aber plötzlich um zehn Dollar unter die $1.400er-Marke gedrückt. Das
Gold-Kartell wirft derzeit alles in die Schlacht. Von diesem Schock konnte
sich Gold nur langsam erholen und verteidigte schließlich erfolgreich die Marke
von $1.400. Palladium, der Star der
letzten Wochen und Monate kam mit einem Tagesverlust von 6,0 Prozent schwer
unter die Räder. Silber gab 100 Cent ab, kam aber mit einem Tagesverlust von
3,0 Prozent noch relativ gut weg. Die Investoren stürzten
sich heute auf die US-Staatspapiere, die mit einem Realzinssatz von 3,5 Prozent
für die 10-jährigen Treasuries 0,2 Prozent-Punkte
abgegeben haben. Wichtige Marktdaten im Überblick
©
Copyright Dr. Neugebauer Handels-Consulting 2009-2011 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||