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Bericht für den 28. Februar 2011 Wutbürger – die neuen
nützlichen Idioten Ich kann sie nicht mehr
hören – diese verwöhnten, alternden und großbürgerlichen und in aller
Ehre ergrauten Demonstranten, die den Widerstand gegen das Bahnhofs-Projekt
STUTTGART-21 tragen. Oder die neuapostolische Gemeinde der Gralhüter der
Wissenschaft, die bei Karl-Theodor von Guttenberg laut haltet den Dieb schreit. Ahnt doch der
einigermaßen noch des Denkens Fähige in diesem Land, dass es den einen
lediglich um die Qualität ihrer Wohnlage an den Steilhängen der Stuttgarter
Innenstadt geht. Und den anderen um die gesellschaftliche Anerkennung einer
pseudo-wissenschaftlichen Bildung, die man im wirklichen Beruf sowieso wie den
Mantel an der Garderobe abzugeben habe. Beide Ereignisse haben
die neusprachlichen Wutbürger und Plagiats-Ankläger auf den Plan gerufen, die
sich selbst dazu berufen fühlen, das Ende der Demokratie beschwören zu wollen. Ich kann sie nicht mehr
hören – diese Themen: Das ist wohl das Ergebnis nicht endend wollender
Diskussionen auf allen Kanälen unserer ach so freien Medien-Landschaft. In Wirklichkeit werden
während dieses Nachrichten-Sturms Fakten geschaffen, die nicht nur die
Brot-und-Spiele Gesellschaft mangels intellektueller Fähigkeiten ausblendet.
Sondern auch die sogenannten Gebildeten echauffieren sich bis zum Herzkasper
über die in diesen Themen angeblich schlummernde Ungerechtigkeit. Dabei sind die
Zusammenhänge doch so klar, dass sie jeder einigermaßen klar Denkende erfassen
müsste: Der angebliche Guttenberg-Skandal fällt zusammen mit zwei wirklichen
Skandalen: Dass nämlich der Bundesbank-Präsident Axel Weber sein Amt zur
Verfügung stellen musste, weil die EU-Kommission im Allgemeinen und die
Bundesregierung im Besonderen keine stabile Geld-Politik wie in der
Vergangenheit mehr dulden will, sondern die Notenbanken nur noch zu
Hilfswilligen der Politik der Zerstörung von Geldvermögen degradieren möchte.
Der zweite Skandal: Ein Merkel-Unterwürfiger par excellence wird still und
heimlich als neuer Bundesbank-Präsident installiert. Wo sind die Wutbürger,
die gegen diese offensichtliche Ausplünderung des deutschen Volkes auf die
Straße gehen. Welche Dekane protestieren gegen die ungesetzlich durchgeführte
Plagiatisierung unseres Geldes, das durch die Gelddruck-Maschinen unserer
Notenbanker und Politiker ohne Fußnoten tagtäglich dupliziert wird. Hat der
Arbeiter A, der Angestellte B oder der Selbstständige C sein Geld noch durch
harte Arbeit zusammengespart, da kommt plötzlich die Notenbank her und erzeugt
aus dem Nichts eine legal gültige Kopie – die Brandstifter sitzen an ganz
anderer Stelle als wir auf den ersten Blick vermuten. Müssen unsere
Wissenschaftler ihre akademischen Titel nicht schon deshalb zurückgeben, weil
sie diesen offensichtlichen Betrug weder gemerkt noch öffentlich gebrandmarkt
haben? Was ist der Wert dieser sogenannten Wissenschafter, die solche
offensichtlichen Zusammenhänge einfach nicht erfassen können. Sie können durchaus
– aber sie wollen es einfach nicht. Denn der sogenannte Wutbürger ist
auch keine bessere Spezies als die neue RTL2-Gesellschaft. Bei der letzteren
könnte man zumindest den fehlenden Intellekt Schuld mildernd geltend machen.
Wahrscheinlich trügt das Bauchgefühl dieser Bürger weniger, als die
intellektuelle Ignoranz der neuen nützlichen Idioten unserer Gesellschaft. Es gibt nicht von der
Hand zu weisende Informationen, nach denen die Plagiats-Kampagne gegen
Guttenberg von Angela Merkel selbst ausging. Die einen sehen die Ursache in der
hohen Popularität dieses Politikers gegenüber unserer selbsternannten
Revolutionärin, welcher ihr als Bundeskanzler-Nachfolger gefährlich werden
könnte. Insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Niederlagen der Union
in den Wahlen des Jahres 2011. Die anderen, zu denen
auch ich mich zähle, sehen hier eine gezielte Ablenkungs-Politik der
Bundesregierung. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Guttenberg gezielt als Opfer
ausgewählt wurde, weil nur dieser Politiker eine solch massive Kampagne mehrere
Wochen in Folge aushalten könnte. Die beobachtete Solidarisierung mit
Guttenberg ist aber nichts Neues. Nur ein starker Angegriffener kann eine
solche Kampagne über längere Sicht auch durchstehen. So beispielsweise die
Kritik von Angela Merkel, höchstdekorierte Preisträgerin der zionistischen
Bnai Brith Logen-Organisation, die vor einigen Jahren Papst Benedikt XVI
wegen der Rehabilitierung von Richard Williamson scharf kritisiert hatte. Nun
leidet die katholische Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sowieso
schon daran, dass praktisch alle christlichen Grundsätze über Bord geworfen
wurden. Denn die Äußerungen und Taten der Führung in Rom scheinen mehr darauf
hinzudeuten, dass man die Welt-Religion im Sinne freimaurerischer Vorstellungen
entwickeln möchte, anstatt christliche Dogmen weiter zu verfolgen. Da kam die
Merkelsche Kritik gerade zu rechten Stelle, um die katholischen Schäfchen
wieder hinter ihrem Papst zu scharen. Dass der sich genauso wie sein Vorgänger
immer mehr zum Islam-Versteher und Protagonisten entwickelte, dies wird an
dieser Stelle schnell ausgeblendet. Wutbürger und
Plagiats-Ankläger – das sind heute die wirklichen nützlichen Idioten (im
Sinne Lenis). Vielleicht sollten wir
uns nur einfach öfters den von Klaus Lage vor gut 25 Jahren gesungenen Refrain
zum Lied Monopoly zu Gemüte führen: Wir sind nur
die Randfiguren in einem schlechten Spiel – und die in der Schlossallee
verlangen viel zu viel. Never Stop Thinking. Gold startete die neue
Woche mit positiven Impulsen. Schon mit Beginn des asiatischen Handels legte
das gelbe Metall um bis zu fünf Dollar zu. Kurse oberhalb von $1.415 scheinen
aber noch nicht am Markt durchsetzbar zu sein. So bewegte sich Gold den ganzen
Tag zwischen dem Freitags-Schlusskurs bei $1.410 und den erwähnten $1.415. Man kann den ganzen Tag
zusammenfassend resümieren: Ruhiger Handel beim Gold ohne nennenswerte Preisausschläge
nach oben oder nach unten. Der A.M. Fix kam mit $1.409,75 (€1.019,19) noch am
unteren Ende dieses Korridors zustande, der P.M. Fix mit $1.411,00 (EUR
1.020,02) ebenfalls. Und auch der COMEX Schlusskurs orientierte sich an der
heutigen Unterkante. Anscheinend möchte man wegen der derzeitigen Lage einen
weiteren Goldpreis-Anstieg zumindest verhindern. Der Euro legte heute um
ein drittel Prozent gegenüber dem US-Dollar zu. Die alte Weisheit, dass die
Investoren bei Unruhen auf der Welt eher in den US-Dollar flüchten als in
andere Währungen, scheint inzwischen keine Gültigkeit mehr zu besitzen. Die Renditen der
10-jährigen Treasury Notes verharrten mit 3,4 Prozent unverändert. Silber
konnte im Tagesverlauf erneut mit einem Plus von über 40 Cent an seine
Rekord-Notierung anschließen. Letzte Woche haben wir bei diesem Metall eine
rasante Achterbahn-Fahrt miterleben dürfen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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