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Bericht für den 9. März 2011 Bei Gold nichts Neues Der Goldpreis setzte
heute früh im asiatischen Handel zuerst einmal seine gestern begonnene
Konsolidierung fort. Gold wurde auf bis zu $1.425 gedrückt, bevor es
schließlich wieder bergauf geht. Dieser Anstieg erfolgte
kurz nach Eröffnung des Londoner Vormittags-Handels. Nach einer guten Stunde
stand der Preis des gelben Metalls oberhalb der Marke von $1.430. Der A.M. Fix
kam mit $1.431,50 (EUR 1.031,34) etwas oberhalb dieses Niveaus zustande. Im
24-Stundenvergleich ein Rückgang um vier Dollar – dem aber ein Anstieg um
einen Euro gegenüberstand. Mit Beginn des Handels
an der New Yorker COMEX konnte Gold auf $1.435 zulegen und hielt diesen Stand
für die folgenden 60 Minuten. Dann ging es aber wieder mit dem nahenden P.M Fix
knapp fünf Dollar nach unten: $1.431,00 (€1.028,39) lautete die Notierung zum
Schluss des Londoner Handels – ein Anstieg um fünf Dollar, aber nur noch
um einen Euro. Erneut konnte sich Gold
nach diesem kleinen Rückschlag wieder erholen, bis erneut die Marke von $1.425
getestet wurde. Wieder hielt diese Marke, so dass im Anschluss Gold wieder auf
den Stand des P.M. Fixes gestiegen ist. Aber das Gold-Kartell
versuchte es 90 Minuten vor Schluss des COMEX-Handels
erneut, die Marke von $1.425 zu erreichen. Das wollte aber wieder nicht gelingen
und Gold schloss mit $1.429,50 um drei Dollar höher als am gestrigen Tag zur
selben Zeit. Der US-Dollarindex
(USDX) veränderte sich mit einem Plus von 0,2 Punkten nur leicht auf 76,7. Die
Renditen der 10-jährigen Treasury Notes verharrten mit 3,5 Prozent auf dem
Niveau des gestrigen Tages. Der Quotient aus dem USDX und den Real-Renditen
blieb erneut mit 21,9 Punkten unverändert. Silber konnte sich wie
Gold heute leicht erholen. Im Gegensatz dazu gaben die beiden PGM-Metalle Platin und Palladium zum Teil kräftig nach. Der US-Finanzminister
Tim Geithner hat am Dienstag überraschend erst einmal
die EZB-Führung in Frankfurt besucht und ist im Anschluss nach Berlin zu einem
Treffen mit dem Bundesfinanz-Minister Wolfgang Schäuble geflogen. Die
US-Regierung scheint wohl wieder Druck auf die Europäer im Allgemeinen und die
Deutschen im Besonderen machen zu wollen, um das Finanzsystem durch verstärkte
Rettungs-Anstrengungen im Euro-Raum zu retten. Wenn das Imperium befiehlt,
müssen die Befehlsempfänger, sitzen sie nun in Brüssel, Frankfurt oder Berlin
wohl folgen. Wir werden es die nächsten Tage wohl sehen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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