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Bericht für den 10. März 2011 Otto Normalschafs Weg zur
Merkelschen Schlachtbank Auch die WELT versteht
langsam, mit welchen Methoden das Merkel-Regime seine eigene Bevölkerung wie
ein Lamm zur Schlachtbank führt. In seinem heutigen
Bericht unter dem Titel Deutsche müssen ungefragt für Eurokrise bluten schreibt
die WELT knapp zwei Wochen nach meinem Bericht Wutbürger
– die neuen nützlichen Idioten vom Tenor her dasselbe: Angela Merkels Strategie, die Menschen über die Tragweite
der Beschlüsse im Unklaren zu lassen, ist aufgegangen. Hierzulande regt man
sich über die Guttenberg-Affäre oder über die Hartz-IV-Erhöhung auf. Dass in
Brüssel Stück für Stück die Weichen für eine Transferunion gestellt werden,
dessen Hauptfinanzier Deutschland ist, es somit um Entscheidungen von
historischer Bedeutung geht, bleibt dagegen von den meisten Wählern unbemerkt. Welches
Ablenkungs-Manöver führt uns im Vorfeld des EU-Gipfels unsere Phalanx an
Berufs-Demokraten denn derzeit vor: Nach einem blöden Bahnhof, ein paar Euro
mehr oder weniger für die Sozialstaats-Abhängigen oder der Debatte um den
B-Klasse Politiker mit Drei Wetter Taft-Frisur werden wir derzeit von einer
E10-Welle überrollt. Da lässt sich richtig kontrovers drüber streiten. Und
wieder interessiert es keinen, dass der deutsche Steuerzahler einem Lamm
gleicht, das nicht merkt, dass es zur Schlachtbank geführt wird – wie der
WELT-Bericht eingangs richtig feststellt. Alternativlos wird auch
diesmal wieder das Einknicken unserer Bundeskanzlerin vor den Forderungen der
Habenichtse nach einer immer größeren Ausplünderung des deutschen Volkes sein.
Denn nach demokratischer Geflogenheit bestimmt die Mehrheit der Wölfe, welche
Schafe zukünftig verzehrt werden sollen. Die strengen Forderungen nach
Disziplin unserer Kanzlerin nebst des bösen Rollstuhl-Fahrers an die Adresse
der EU-Südstaaten sind ein genauso verlogenes wie im Vorfeld sauber geplantes
Ablenkungs-Manöver, um zumindest den Eindruck zu erwecken, man vertrete noch
deutsche Interessen. Es wäre ja noch nicht
einmal etwas dagegen einzuwenden, wenn Merkel mit diesen Ablenkungs-Tricks eine
Politik durchsetzen wolle, die im Interesse Deutschlands läge. Aber genau das
Gegenteil ist der Fall – alle Kompromisse auf EU- oder Weltebene, die
Deutschland wegen angeblicher Alternativlosigkeit eingehen muss, dienen allen
möglichen Kräften – nur nicht dem deutschen Volk. Dabei nutzt Merkel nur
ein Instrument aus, das der Demokratie als Geburtsfehler mitgegeben wurde und
nun den Menschen seine hässliche Fratze zeigt. Erik Kuehnelt-Leddihn, obwohl
ein Verfechter der Monarchie, stellt in seinem Buch Demokratie – eine Analyse
folgendes korrekt fest: Dabei drückt diese Haltung
der Sozial-Demokratie, die gerne mit der größten Hochachtung vom Menschen
spricht, volle Verachtung für den Bürger aus. Sie bedeutet, ihn für außerstande
zu halten, für sich selbst zu sorgen: weder durch Sparen noch durch eine
Privatversicherung ... Also muss der Staat (auch in Vertretung der von ihm
ungeliebten Familie) die Rolle des alles kontrollierenden Vormunds der Bürger
von der Wiege bis zur Bahre übernehmen. Diese wenigen Sätze sind
so werthaltig, dass man daran nicht nur die derzeitigen Aktionen zur Euro-Rettung
festmachen kann. Sondern auch den Sozial- und Versorgungsstaat, die
Öko-Diktatur und die Political Correctness der Denk- und Redeverbote. Leddihn: Hier sehen wir den pseudoreligiösen Charakter der Demokratie
... Sie ist eben auch Religionsersatz. Vielleicht helfen aber
alle diese Maßnahmen trotzdem nicht, das System zu stabilisieren. Die Angst vor der
großen Krise kehrt zurück, titelte die WELT einen weiteren Bericht.
PIMCO, der weltweit größte Anleger in Staatsanleihen hat angekündigt, sich von
den US-Treasuries zu verabschieden. Rechtzeitig wird vor dem EU-Gipfel durch
die Abwertung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch die Ratingagentur Moodys
Druck auf die Regierungs-Chefs aufgebaut, den Euro-Krisenschirm weiter
auszuweiten. Das war wohl auch das Ziel des Blitz-Besuchs von US-Finanzminister
Tim Geithner, dessen Kolonne ich am frühen Dienstag-Vormittag am Flughafen
Berlin-Tegel beobachten konnte. Diese sich wieder
verschärfende Situation resultierte, wie gestern bereits angedeutet, in einem
erneuten Schlag des Finanz- und Politiker-Establishments gegen deren größten
Feind: Gold. Während im asiatischen
Handel heute früh das gelbe Metall mit Preisen um die $1.430 nur leicht
nachgebend gehandelt wurde, setzte zum Londoner Vormittags-Handel bereits eine
kräftige Preis-Korrektur ein. Zum A.M. Fix war Gold dann mit Kursen von
$1.424,25 (EUR 1.029,08) bereits um weitere sechs Dollar gedrückt worden: Ein
Tagesverlust von sieben Dollar. Zum frühen Nachmittag
ging dieser Rückgang weiter, wobei kurz vor Eröffnung der New Yorker COMEX
Kurse unterhalb von $1.420 gesehen wurden. Gold konnte sich in den ersten 60
Minuten des COMEX-Handels zwar wieder oberhalb von $1.420 stabilisieren. Dann
kam aber erneut der letzte Zeit öfters beobachtete P.M. Fix-Hammer mit
$1.413,25 (EUR 1.022,09). Nun beträgt der 24-Stundenverlust bereits $18. Aber das war noch nicht
das Ende der Fahnenstange. Nach einer einstündigen Pause ging es weiter kräftig
bergab für Gold. Gegen 18:00 Uhr fiel der Kurs zeitweise sogar unter die Marke
von $1.405. Im Anschluss konnte sich
Gold auf diesem Niveau wieder um zehn Dollar stabilisieren und schloss den
COMEX-Handel mit $1.414,50. Der US-Dollarindex
(USDX) stieg heute um kräftige 0,6 Punkte auf 77,3. Trotz des angekündigten
Abverkaufs der US-Treasuries durch PIMCO stiegen die 10-jährigen Papiere sogar
noch an, was sich an der um 0,1 Prozentpunkte gesunkenen Real-Rendite dieser
Papiere bemerkbar machte. Der ganze Bondmarkt ist nur noch durch die FED
manipuliert. Bis auf Chinesen, Japaner und die FED beziehungsweise ihre Agenten
scheint kein Investor mehr diese Papiere in seinem Portfolio zu halten. Und das
ist auch gut so. Wichtige Marktdaten im Überblick
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