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Bericht für den 11. März 2011 Finanzbeben Das erste, was man heute
früh nach dem verheerenden Erdbeben lesen konnte war, dass das Settlement-System der Bank of Japan (BoJ) noch voll
funktionsfähig sei. Und das man mit Liquiditäts-Maßnahmen dafür sorgen wolle,
dass es zu keinem Crash kommt. Wie sensibel müssen die weltweiten
Finanzmärkte bereits sein, dass man kurz nach den Beben zu solchen Maßnahmen
greifen musste. Noch bevor die eigentlichen Schäden und Verluste dieser
Katastrophe sichtbar wurden. Und dann fällt
gleichzeitig auch noch der Preis des Erdöls, und der japanische Yen steigt
gegenüber dem US-Dollar um über ein Prozent – paradoxe Märkte. Eben manipulierte Märkte
– ein Spielball nicht von Angebot und Nachfrage, sondern der
Planwirtschaftler aus dem Politbüro der Zentralbanker. Nachdem sich Gold im
Verlauf des frühen asiatischen Handels wieder leicht oberhalb der Marke von
$1.415 befestigen konnte, ging es eine Stunde nach
Eröffnung des Vormittags-Handels in London wieder abwärts. Zuerst wurde zum
A.M. Fix mit $1.409,75 (EUR 1.024,08) der gestrige
A.M. Fix um $15 unterschritten. Und dann ging es zum frühen Vormittag bis auf
$1.405 abwärts. Das war auch der gestrige Tiefstand. Diese Marke hielt jedoch
erneut und Gold stieg im Vorfeld der COMEX auf knapp $1.415 an. Dieses Niveau
konnte das gelbe Metall halten, bis erneut der zur Gewohnheit gewordene
Einbruch zum P.M. Fix wieder einmal drückte: Mit $1.411,50
(EUR 1.021,35) und damit zwei Dollar niedriger als noch vor 24 Stunden beendete
Gold zum P.M. Fix den Handel in London. Danach ging es mit dem
fallenden US-Dollar nun aber kontinuierlich nach oben. Gold beendete den Handel
an der COMEX mit einem Schlusskurs von $1.422 – das sind acht Dollar mehr
als noch am gestrigen Tag. Im Anschluss wurde Gold
zwar im Access Handel unter die Marke von $1.420 gedrückt. Aber das sind wohl
die verzweifelten Versuche der Euro-Retter, die derzeit in Brüssel tagen. Hier
ist wieder einmal nur das Schlimmste für den deutschen Steuerzahler zu
erwarten. Aber wir haben mit dem Erdbeben in Japan ja nun ein anderes großes
Ablenkungs-Thema für den Michel – obwohl dieses Ereignis wohl nicht von
politischen Strategen eingefädelt wurde. Der US-Dollarindex
(USDX) gab im Laufe des Tages um 0,5 Punkte auf 76,8 nach. Die Renditen der
10-jährigen US-Staatsanleihen blieben mit 3,4 Prozent unverändert. Wichtige Marktdaten im Überblick
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