Bericht für den 25. März 2011

 

Die nächste Euro-Rettung kommt bestimmt

 

Heute haben die europäischen Regierungs-Chefs mit geschwollener Brust die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds beschlossen. Um diesem Instrument an den Finanz-Märkten eine gewisse Autorität zu verschaffen, sollen die Mitgliedsstaaten eine Bareinlage leisten. Allein Deutschland müsste 22 Milliarden Euro dafür schultern. Da die erste Tranche im Jahr der Bundestagswahl, also 2013, fließen müsste, würde das Merkel-Regime nebst dem bösen Rollstuhlfahrer den Wählern ein zusätzliches Haushalts-Defizit von zehn Milliarden Euro zumuten müssen. Da man das aber nicht wollte, wurde diese Barzahlung auf mehrere Jahre verteilt.

 

Hier sieht man: Der mehrere hundert Milliarden Euro umfassende Anteil Deutschlands an diesem Rettungsfond ist nur eine Beruhigungspille für die Finanz-Märkte. Deutschland und seine Steuerzahler könnten niemals solche Unsummen aufbringen. Selbst die läppische Summe von 22 Milliarden Euro bereitet anscheinend schon große Kopfschmerzen – denn hier muss wirkliches Geld bezahlt werden und nicht nur irgendwelche abstrakten Garantien abgegeben werden.

 

Gold konnte sich heute nach seinem gestrigen Tiefschlag im COMEX-Handel wieder leicht erholen. Erneut hatte das Gold-Kartell Mühe, die gestern erreichte Preis-Drückung zu den beiden Londoner Marken, dem A.M. Fix und dem P.M. Fix zu verteidigen. Die physische Nachfrage auf diesem Niveau und im Hinblick auf die derzeitige Weltlage treibt den Preis.

 

Aber man schaffte es zumindest – wahrscheinlich durch erneuten Einsatz von verbliebenen Zentralbank Gold-Reserven – einen weiteren Anstieg des gelben Metalls zu verhindern. Das nächste Ziel sind wohl die physischen Gold-Reserven in Libyen, die um die 140 Tonnen Gold umfassen sollen. Und der agile Franzose will auch noch andere Despoten in den arabischen Ländern notfalls mit Gewalt vertreiben – die Weltregierung zeigt nun ihr wahres (teuflisches) Gesicht.

 

Wird auch Deutschland permanent von dieser Phalanx aus Humanisten und Berufs-Demokraten erpresst, eine Euro-Rettung nach der anderen zu finanzieren, während die dortige Arbeitnehmerschaft trotz Fleiß weitere Real-Einkommensverluste erleiden muss. Denn für einen Einmarsch in Deutschland bedarf es noch nicht einmal einer Entscheidung des UNO-Sicherheitsrats. Da Deutschland laut der weiterhin noch gültigen UNO-Charta (immer noch) ein Feindstaat ist, kann man in dieses Land auch ohne einen Beschluss einmarschieren. Das ist zwar nicht nötig, denn unsere Befreier haben ebenso wie in Japan eine schlagkräftige Armada bereits im Land.

 

Gold war anfangs im asiatischen Handel unverändert, stieg dann aber wieder im Londoner Vormittags-Handel leicht an. Der A.M. Fix lag mit $1.434,00 (EUR 1.012,35) zwar sieben Dollar niedriger als noch vor 24 Stunden – im Vergleich zum gestrigen New Yorker Schlusskurs (Access Handel) konnte das gelbe Metall jedoch vier Dollar zulegen.

 

Mit Beginn des New Yorker COMEX-Handels stabilisierte sich Gold weiter. Der Höchststand lag erneut zum Zeitpunkt des Londoner P.M. Fixes mit $1.436,00 (EUR 1.014,84). Danach schwankte der Kurs lustlos um diese Marke herum.

 

90 Minuten vor Ende des Handels wurde Gold dann erneut um mehr als zwölf Dollar innerhalb kürzester Zeit gedrückt. Das Gold-Kartell verwendete die gleichen Methoden wie gestern. Zum Ende des COMEX-Handels konnte sich Gold nur leicht auf $1.426,50 erholen. Es verblieb also ein Tages-Minus von neun Dollar.

 

Das Kartell musste dafür Hilfe von dem Devisen Trading-Desk anfordern: Der Euro sank plötzlich um 0,7 Prozent gegenüber dem US-Dollar. Dadurch beendete Euro-Gold den heutigen Tag sogar noch mit einem Plus.

 

Wichtige Marktdaten im Überblick

 

Gold-Preis

Heute

Vortag

Veränderung

Gold A.M. Fix (LBMA)

$1.434,00

(€1.012,35)

$1.441,25

(€1.019,70)

- $7,25

Gold P.M. Fix (LBMA)

$1.436,00

(€1.014,84)

$1.447,00

(€1.018,44)

- $11,00

COMEX Schlusskurs

$1.426,50

NA

$1.435,00

NA

- $8,50

Weiße Edelmetalle

 

 

 

Silber Fix (LBMA)

$37,68

(€26,62)

$37,78

(€26,71)

- $0,10

Platin P.M. Fix (LPPM)

$1.752,00

(€1.240,35)

$1.762,00

(€1.247,45)

- $10,00

Palladium P.M. Fix (LPPM)

$754,00

(€533,80)

$758,00

(€536,65)

- $4,00

andere Marktdaten

 

US-Dollar Index (USDX)

76,2

75,7

+ 0,5

Renditen 10-jährige Treasuries

3,4 %

3,4 %

unverändert

Quotient aus USDX und Renditen

22,4

22,3

+ 0,1

 

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