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Bericht für den 31. März 2011 Gold erholt sich wieder Der heutige Tag verlief
beim Gold mehr als zufriedenstellend. Der einzige Wermuts-Tropfen war der
schwache US-Dollar, der die Dollargewinne beim Gold in Euro zusammenschmelzen
ließ. Nach einem kurzzeitigen
Test der Marke von $1.420 im frühen asiatischen Handel ging es dort stetig
aufwärts – die Marke von $1.425 wurde dabei nach oben durchstoßen. Im Londoner
Vormittags-Handel beschleunigte sich diese Entwicklung, so
dass Gold zum A.M. Fix mit $1.431,00 (EUR 1.006,47) nun bereits schon oberhalb
des gestrigen Tageshochs tendierte. Wer allerdings den Tagesgewinn von zwölf
Dollar in Relation mit dem steigenden Euro setzt, der stellt sogar einen
marginalen Rückgang von einem Euro fest. Man kann eben nicht alles auf einmal
haben – die schwachen Zeiten für den Euro kommen sicherlich früher als
viele Beobachter dies erwartet würden. Im frühen
Nachmittags-Handel ging es bis zur Eröffnung der New Yorker COMEX ruhig zu
– Gold bewegte sich kaum oberhalb der Marke von $1.430. Dann ging es aber
umso schneller in zwei Schritten bis auf $1.440 hoch. Der Londoner P.M. Fix
bestätigte mit Kursen von $1.439,00 (EUR 1.014,52) diesen Anstieg. Das sind $14
mehr als noch vor 24 Stunden. Kurse jenseits der Marke
von $1.440 wollte man heute jedoch nicht zulassen. Das heißt einen neues
historisches Hoch blieb uns heute leider vergönnt. So bröckelte das gelbe
Metall bis zum Schluss des Handels an der COMEX wieder leicht ab und schloss
bei $1.437,50 (EUR 1.012,56). Silber bleibt weiterhin
stark – legte doch der kleine Bruder vom Gold heute erneut über 30 Cent
zu. Auch Platin und Palladium stiegen im Umfeld der ständigen
Papier-Verwässerung unserer Zentralbanker und indirekt auch Politiker. Der US-Dollarindex
(USDX) gab um 0,2 Punkte auf 75,9 nach. Hauptverantwortlich war der heute um
0,7 Prozent gegen den Dollar zulegende Euro. Die Real-Renditen der 10-jährigen
Treasury Notes verharrten auf ihrem derzeitigen Niveau von 3,5 Prozent. Morgen stehen um 8:30
Uhr EST, das heißt 14:30 Uhr MEZ die Daten zum US-Arbeitsmarkt für den Monat
März zur Veröffentlichung an. Im Vorfeld der Verkündigung der
Beschäftigungs-Zahlen wird gerne das gelbe Metall gedrückt. Ansätze dazu können
wir in dem Rückgang des Gold-Preises im Access Handel nach Schluss der COMEX
beobachten. Mal sehen, was das Wahrheitsministerium BLS uns diesmal für einen
Bären aufbinden möchte. Wichtige Marktdaten im Überblick
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