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Bericht für den 5. April 2011 Geht doch – neues Allzeithoch bei Gold Der heutige Tag verlief
zweigeteilt: Auf der einen Seite hatten wir bei Gold und Silber zu den Londoner
Fixings stagnierende oder sogar leicht rückläufige Notierungen. Auf der anderen
Seite hat der Markt dann aber nach Schluss des Handels in London an der COMEX
kräftig angezogen. Erneut gab es Spitzennotierungen
beim Silber, welches zum COMEX-Schluss
mit $39,18 um 70 Cent höher stand als noch vor 24 Stunden. Vergleicht man diese
Notierung mit dem Londoner Fixing von $38,08, dann konnte das weiße Metall im
Tagesverlauf 110 Cent zulegen, während im
Tagesvergleich der Londoner Fixings noch ein Rückgang von 38 Cent zu beobachten
war. Hält diese
Preisentwicklung an, dann können wir am morgigen Tag sogar schon Kurse bis zu
$40,00 sehen. Das würde meine gestern geäußerte Theorie bestätigen, dass das
Gold-Kartell die Kontrolle des Silber-Preises aufgegeben hat. Ähnlich erging es auch
Gold, das im Vergleich des A.M. Fixings - $1.434,50 (EUR 1.011,21)
und damit ein Tagesplus von zwei Dollar – und des P.M. Fixings -
$1.433,50 (EUR 1.011,00) mit eines Tagesminus von zwei Dollar – praktisch
unverändert notierte, dann aber bis zum COMEX-Schluss
auf $1.451,10 zulegen konnte. Macht einen Tagesgewinn von $18,90. Viel wichtiger ist
jedoch, dass die Marke von $1.450 nun endgültig gefallen ist. Die von den
Marktteilnehmern beobachteten wichtigen Preismarken sind dabei der Londoner
P.M. Fix und der COMEX-Schlusskurs. Im Access-Handel konnte
Gold sogar noch weiter zulegen und beendete den Handel in New York bei
$1.456,80. Dieser Anstieg um weitere sechs Dollar während der handelsschwachen
Zeit ist ebenfalls bemerkenswert. So ist es eben, wenn man
ein Metall, das tendenziell steigen muss, versucht mit Drückungs-Maßnahmen
längere Zeit unter Kontrolle zu halten. Irgendwann muss das Gold-Kartell die
Stellung räumen und es kommt zu einer kräftigen Aufwärts-Bewegung mit weiterem
Landgewinn für Gold. Während das Gold-Kartell koordiniert versucht, seine
Stellung ohne größere Verluste zu räumen, werden Spekulanten auf der Short-Seite, die auf eine Abwärtsbewegung gehofft haben,
auf dem falschen Fuß erwischt. In Panik müssen sie dann ihre Short-Positionen
glätten – und die Anstiegskurve beim Gold verläuft um so steiler. Immer wieder interessant
zu beobachten ist auch, wie sich Gold entgegen den Prognosen und Empfehlungen
der sogenannten Markt-Analysten verhält. Erst wenige Tage vorher haben diese
Experten vorgeschlagen, wegen der schlechten Performance von Gold in Silber
umzuschichten. Und dabei prognostiziert, dass Gold sogar bis $1.000
zurückfallen könnte: Price Action makes Market Commentary. Was ist stattdessen
eingetreten: Ein plötzlicher Preissprung um knapp zwanzig Dollar, der wohl die
nächste Anstiegsphase einleiten dürfte. Selbst wenn Gold heute auf $1.470 angestiegen
wäre, läge es noch in dem jährlichen 30
Prozent-Anstiegskorridor. Der US-Dollarindex
(USDX) stieg heute nur marginal um 0,1 Punkte auf 76,0 an. Die Real-Zinsen der
10-jährigen Treasury Notes legten heute wieder auf 3,5 Prozent zu, nachdem sie
gestern noch auf 3,4 Prozent gefallen waren. Viel Bewegung ist hier derzeit
nicht zu verzeichnen. Der von mir ermittelte Quotient aus beiden Werten gab
heute die Gewinne des gestrigen Tages wieder ab und notiert derzeit bei 21,7
Punkten. Wichtige Marktdaten im Überblick
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