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Bericht für den 18. April 2011 Geduld zahlt sich auch bei
Euro-Gold aus Was für ein Tag: Der
Euro fiel gegenüber dem US-Dollar um bis zu 1,9 Prozent und der Yen stieg
gleichzeitig gegen den US-Dollar um 0,9 Prozent. Im Cross-Rating
EUR zu JPY fiel die europäische Gemeinschafts-Währung um bis zu 2,8 Prozent. Wir kennen diese
Notenbank-Tricks. Mit Abbau von Yen Carry-Trades
möchte man die Rohstoffe unter Kontrolle bringen, in dem man billiges
Yen-Kreditgeld dem Markt durch Verteuerung entzieht. Die Aktien- und
Rohstoffmärkte haben wie erwartet mit zum Teil kräftigen Abschlägen reagiert:
Der DAX gab im heutigen Tagesverlauf 2,2 Prozent ab und notierte nur knapp
oberhalb der 7.000er-Marke. Nur beim Gold hat das
nicht funktioniert. Anstatt dessen setzte das gelbe Metall im Laufe des
Nachmittags zum Sprung über die Marke von $1.500 an. Bei der heutigen
Nachrichten-Lage auch kein Wunder. So hat die Rating-Agentur
Standard & Poors auf der einen Seite zwar das AAA-Rating der Vereinigten Staaten bestätigt. Auf der anderen
Seite diesem Rating ein Minus vorangestellt. Da traut
sich aber einer etwas ... Aber auch Europa hat
seine Probleme. Die Pleite mit Haircut von
Griechenland wird von den Märkten bereits in den Kursen der griechischen
Staatsanleihen eingepreist. Die Rettung von Portugal
steht nach den Wahlen in Finnland unter einem schlechten Stern – Die Partei
der Wahren Finnen konnte ihr Ergebnis auf 19 Prozent vervierfachen. Junge
Männer mit niedrigem Bildungs-Niveau sollen diese Bewegung gewählt haben. Wenn
Entwicklungen den Neue-Weltordnungs-Medien nicht in
den Kram fallen, dann werden eben die Wähler beleidigt – wir erinnern uns
an die faschistoide Verwendung des Begriffs Globalisierungs-Verlierer in
Deutschland, um diejenigen Bürger zu verunglimpfen, welche die Zerstörung der
National-Staaten durch indirekt oder direkt bombende Weltorganisationen wie die
UNO oder die NATO ablehnen. Oder die absichtliche Durchmischung des jeweiligen
Volkes durch möglichst fremde Rassen, die entweder unsere Sozialsysteme weiter
belasten oder die deutsche Bevölkerung wie Vieh durch die U-Bahnhöfe um ihr
Leben rennen lassen. Wer Humanismus, Toleranz und Demokratie nicht akzeptieren
will, der wird eben entweder aus dem Amt gebombt oder der bekommt in den
bekannten Fernseh-Talkshows zu spüren, was Toleranz in Realität bedeutet. Gold startete die neue
Woche im asiatischen Handel praktisch unverändert. Es folgte mit Beginn des
Londoner Vormittags-Handels ein leichter Preis-Rückgang, der allerdings wegen
des stark fallenden Euros zu kräftig steigenden Euro-Goldnotierungen führte:
$1.484,50 (EUR 1.036,81) lautete der A.M. Fix. Euro-Goldbesitzer – jetzt
bekommt Ihr auch Euren sichtbaren Anteil am Goldpreis-Anstieg zu spüren. Man
muss mit dieser wackligen Euro-Währung einfach nur Geduld haben. Zum frühen Nachmittag
wurde Gold dann auf unterhalb von $1.480 gedrückt. Mit Beginn des New Yorker COMEX-Handels ging es dann aber plötzlich steil nach oben:
$1.493 lautete die Notierung eine Stunde nach Eröffnung der COMEX und eine
halbe Stunde später kratzte der Kurs mit $1.498,80 an der Marke von $1.500. Das Gold-Kartell musste
nun die letzten Kräfte dazu aufbringen, diesen Anstieg abzufedern. Denn wenig
später kam der P.M. Fix mit $1.493,00 (EUR 1.046,25) um fünf Dollar niedriger
zustande. Wahrscheinlich mussten die EZB und ihre Mitglieds-Notenbanken mit
physischem Gold aushelfen, um den Anstieg zu begrenzen. Im Anschluss wurde Gold
auf $1.485 gedrückt, konnte sich aber wieder erholen und ging mit $1.491,29
(EUR 1.049,55) aus dem Handel. Euro-Goldbesitzer: Hier habt Ihr den lange
erwarteten Anstieg – vor wenigen Tagen stand Gold noch bei 1.000 Euro. Der US-Dollarindex
(USDX) konnte wegen des schwachen Euros um 0,7 Punkte auf 75,5 zulegen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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