Bericht für den 19. April 2011

 

Handlanger der Komintern

 

Der SPIEGEL leitet aus dem Ergebnis der gestrigen Wahl in Finnland einen europäischen Rechtsruck her. Unter dem Titel Auftritt der Anti-Euro-Krieger wird im Sinne der Interessen der Kommunistischen Internationale (Komintern) Stimmung gegen die Wähler dieser Bewegungen gemacht. Denn diese sind Scharfmacher, haben als Feinde den Euro, die EU und den Islam. Als Synonym für die (nationalen) Soldaten der vergangenen Weltkriege werden nun junge männliche Wähler zur Gefahr für Europa stilisiert. Angeblich mit nur einfachem Bildungsniveau und geringem Einkommen ausgestattet.

 

Was für ein klägliches, weinerliches Blatt von um ihr nächstes Gehalt nur so zitternden Lohnschreiberlingen ist bloß aus dem deutschen Nachrichtenmagazin der Nachkriegsgeschichte geworden, welches sich der Tradition des investigativen Journalismus verpflichtet sah. Und vor dem die Politiker-Größen der Nachkriegszeit nur so zitterten.

 

Diejenigen, die solche Parteien wählen, sind nicht die ARD-Schönbornenschen Globalisierungs-Verlierer. Es sind auch nicht die arbeitslosen Jugendlichen, die Angst vor Überfremdung haben. Es sind gerade diejenigen Vertreter des Mittelstandes, die mit ihrer Arbeit, ihren Sozialbeiträgen und ihren Steuern einen Großteil der europäischen Schmarotzer-Gesellschaft noch am Leben erhalten. Diejenigen, die nicht nur mehr verdienen, sondern auch mehr ausbezahlt bekommen als diese schreibende vermeintliche Elite. Diese Leistungsträger kann man auch nicht mit verlogenen Anti-Sarrazin-Parolen wie erst kürzlich am Sonntag bei Anne Will davon ablenken, dass die Feststellungen eines rhetorisch nicht glänzenden Thilo Sarrazins trotzdem den Nagel auf den Kopf treffen.

 

Nur oberflächig anders agiert die Financial Times (FT) beziehungsweise ihr deutscher Ableger FTD und deren Hauptkommentator Werner Münchau. Denn auch diese Lohnschreiberlinge stehen unter der totalen Kontrolle der kapitalistischen Internationale – damit sind die Globalisten, Euro-Befürworter und Weltbürger gemeint, die nicht im Interesse der nationalen Industrie Einfluss auf das Welthandels-Geschehen nehmen. Sondern das internationale Banken-System, das mit der Gründung der Bank of England (BoE) im Jahre 1694 erstmals das Recht erhalten hat, Zinsen für durch Fractional Reserve Banking erzeugtes Geld zu verlangen – also Geld, das im eigentlichen Sinne gar keines ist. Mit der Gründung des Federal Reserve Banking Systems im Jahr 1913 hat das internationale Banker-Syndikat endgültig einen großen Anteil an der One World Bewegung eingenommen, die nach dem Ersten Weltkrieg ihren Ausgangspunkt in dem Völkerbund nehmen sollte und nach dem Zweiten Weltkrieg in der Gründung der UNO gipfelte. Genau diese UNO, die immer noch in ihren Statuten Deutschland als Feindstaat sieht, der ohne Beschluss des Sicherheitsrates mit global legitimiertem Krieg überzogen werden kann. Selbst vor dem Angriff auf Libyen mussten die selbsternannten Weltpolizisten um ein Veto von Russland oder China zittern.

 

Knapp 600 Millionen Dollar zahlt Deutschland an dieses Gremium jährlich (offiziell), welches unser Land weiterhin als Feindstaat sieht und sich bislang nicht in der Lage sah, diesen Passus aus der Charta zu entfernen.

 

Aber zurück zu den Banken.

 

Deren Macht erkannte man spätestens seit der Pleite von Lehman Brothers im Herbst 2008, als das Weltbanken-System mit massiven Steuermilliarden (eigentlich sogar Billionen) gerettet werden musste. Alternativlos versteht sich. Da waren sich eine CDU Angela Merkel, ein SPD Peer Steinbrück, ein FDP Rainer Brüderle, eine Grüne Claudia Roth und selbst ein Linker Oskar Lafontaine schnell einig. Gemäß der Devise: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Banken.

 

Dieses Banken-Syndikat fühlte sich sogar so stark, dass es wenige Monate nach den massiven Verlusten sich wieder mit den Steuer-Geschenken des Staates (also der Bürger) kräftige Boni genehmigen konnte. Und welche Parteien-Vertreter haben dies dann ernsthaft kritisiert und Konsequenzen durchsetzen können – KEINE. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Sind unsere Block-Parteienpolitiker auch nichts anderes als Vertreter der Kommunistischen Internationale, die zwar dem durchschnittlich dumm gehaltenen Wähler unterschiedliche Positionen vermitteln möchten. Aber in Wirklichkeit unter der Kontrolle des Banken-Syndikats stehen. Man möchte ganz diesen Eindruck erhalten, denn nicht nur in Deutschland ist aus einer Parteien-Streitkultur inzwischen ein vollkommen verlogenes Gemisch aus kommunistischer Internationale entstanden, wie wir das nur früher aus der Geschichts-Schreibung der Ostblock-Staaten her kennen.

 

Treten Parteien aus dem Wunsch des Volkes, wirkliches Gehör zu erhalten, als Graswurzelbewegung hervor, dann werden diese entweder als rechtsextrem oder fremdenfeindlich in den vom Banken-Syndikat beherrschten Medien abgekanzelt. Schnell finden sich die demokratischen Söldner zusammen, um eine vermeintlich antifaschistische Front gegen den Wählerwillen zu bilden.

 

Es hat den Anschein, als wenn die etablierten Parteien in den europäischen Demokratien immer mehr zu einer fremd beherrschten Legion verkommen sind: Man kämpft für eine unbekannte Macht, weil man seine eigene Orientierung schon längst verloren hat – man wird zum internationalen Söldner, ob dieser nun für die Sache der EU oder des Euros steht ist eigentlich völlig zweitrangig.

 

Finanzmann und Kommunist sind beide Internationalisten. Beide, mit verschiedenen Begründungen und verschiedenen Mitteln, bekämpfen den bürgerlichen Nationalstaat. Geblendet durch den Erfolg der Französischen Revolution hatte man nicht bemerkt, dass eine Handvoll von Menschen, schweigsam, vorsichtig, unauffällig sich der wirklichen Macht des Königtums bemächtigt hatten: Dem königlichen Privileg, Münzen zu prägen.

 

Erst wenn wir wieder ehrliches und nicht manipulierbares Geld bekommen, wird die Macht dieser Fürsten der Finsternis gebrochen sein. Ehrliches Geld ist jedoch nur jenes, das frei von Verwässerung und Verfälschung dargeboten wird. Gold & Silber sind die wahren Feinde der Handlanger des Bankensystem, der kommunistischen Internationale wie auch national-kommunistischer/sozialistischer Modelle, wie wir sie die letzten hundert Jahre gesehen haben.   

 

Wichtige Marktdaten im Überblick

 

Gold-Preis

Heute

Vortag

Veränderung

Gold A.M. Fix (LBMA)

$1.495,00

(€1.047,58)

$1.484,50

(€1.036,81)

+ $10,50

Gold P.M. Fix (LBMA)

$1.490,50

(€1.042,09)

$1.493,00

(€1.046,25)

- $2,50

COMEX Schlusskurs

$1.494,50

NA

$1.491,20

(€1.049,55)

+ $3,30

Weiße Edelmetalle

 

 

 

Silber Fix (LBMA)

$43,22

(€30,28)

$42,79

(€26,31)

+ $0,43

Platin P.M. Fix (LPPM)

$1.780,00

(€1.245,65)

$1.778,00

(€1.241,20)

+ $2,00

Palladium P.M. Fix (LPPM)

$737,00

(€515,75)

$749,00

(€522,85)

- $12,00

andere Marktdaten

 

US-Dollar Index (USDX)

75,1

75,5

+ 0,4

Renditen 10-jährige Treasuries

3,4 %

3,4 %

unverändert

Quotient aus USDX und Renditen

22,1

22,2

- 0,1

 

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