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Bericht für den 26. April 2011 Die Mär der guten Zentralbanken
endet jetzt öffentlich Was haben wir doch alles
wie eine tibetanische Gebets-Mühle die letzten Jahrzehnte – oder wenn man
noch Schüler oder Student ist – die letzten Jahre über uns ergehen lassen:
Die vermeintliche Erkenntnis, dass die Noten- und Zentralbanken als gute und Inflation
bremsende Institutionen unsere Politiker mit ihren grenzenlosen
Ausgabe-Wünschen in Zaum halten und die Stabilität unserer Währung
sicherstellen werden. Gute Zentralbanker
– schlechte Politiker. Auf der anderen Seite
die Sozial-Politiker, Gewerkschaften, Vertreter des
sozialpolitisch-industriellen Komplexes, die den Monetaristen in Frankfurt
& Co vorwerfen, die Stabilität des Geldes, also des Status Quo von wenigen
Besitzenden über die Interessen eines Großteil des Volkes zu stellen. Diesmal: Gute Politiker
– schlechte Zentralbanker. Diese Schein-Gefechte an
der Öffentlichkeit kennen wir ja bereits von unserem heutigen
Block-Parteien-System: Das Volk wird darauf vorbereitet, gemeinsam mit seinen
neuen Führern hinter der roten Fahne der Gerechtigkeit, der Solidarität und der
Gleichheit in sein kommunistisches Verderben zu laufen. Sei es nun der ökosoziale
Blockwart, der jeden denunziert, der Strom aus Kohle oder sogar von
Kernkraftwerken bezieht. Oder diejenigen, die sich noch trauen, ihre nationale
Identität nicht völlig den One-World-Ideologien opfern
zu wollen. Dabei wollte die
freimaurerische Weltbewegung doch anfangs nur die National-Staaten von der
Macht des Adels und der christlichen Kirchen mittels ihrer revolutionären
Wühlarbeit durch das vermeintliche Ideal der Demokratie und des Humanismus
beseitigen. Was daraus geworden ist, wissen wir ja anhand der Ergebnisse der
französischen und russischen Revolution: Nachdem der Mohr seine Schuldigkeit
getan hatte, wurde er selbst, jämmerlich um sein Leben winselnd, von der
nächsten Stufe der Revolution vertilgt. Das Ergebnis war viel schlimmer als
das, was man sich unter Monarchen und Patriarchen jemals vorstellen konnte. Dieses verlogene Gute-Polizisten-schlechte-Polizisten Spiel kommt nun abrupt
auch für die letzten Gläubigen der Mär der guten Zentralbanken zu einem
unglücklichen Ende. Denn spätestens seit der heutigen Erklärung des amtierenden
französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, dass er
offiziell die Kandidatur des italienischen Zentralbank-Gouverneurs Mario Draghi als Nachfolger von Jean-Claude Trichet
unterstützt, ist klar, welche Interessen die EZB in Zukunft verfolgen wird
– nämlich die des internationalen Banken-Oligopols mit Goldman Sachs als
einen der Götter einer globalistischen Weltordnung an der Spitze.. War es nicht dieser Draghi, der in den Jahren 2002 bis 2005 als Vice President von Goldman Sachs
in London Griechenland dabei aktiv beraten hatte, die Zahlen zur wirklichen
Situation des Landes mit Hilfe von Finanz-Derivaten so zu manipulieren, dass
dieses Land dem Euro-Raum beitreten konnte. Hat dieser Draghi nicht die typische Gehirnwäsche der neuen Rasse der Herrenmenschen-Banker
während seiner Zeit bei der US-beherrschten Weltbank
und der Havard University genossen. Und was ist eigentlich
davon zu halten, dass mit Italien ein Vertreter der unsolide wirtschaftenden PIIGS-Staaten nun eine Institution leitet wird, die
ursprünglich als Nachfolger der bundesdeutschen Bundesbank für Unabhängigkeit
und Geldstabilität stehen sollte. Aber mit Nicolas Sarkozy, selbst von ungarisch-griechischer Abstammung mit
starken US-amerikanischen Führungs-Offizieren scheint es längst nicht mehr um
eine Unabhängigkeit der französischen Nation zu gehen wie unter Charles de
Gaulle. Sondern um die fast bedingungslose Unterordnung dieses bislang eher
rebellisch agierenden Landes unter die Rigide der US-Eliten. Und diese sitzen
bekanntermaßen in führenden Positionen der Wall Street. Die EZB – unter Draghi zukünftig nicht nur eine versteckte Inkarnation der
FED, sondern nun ein hündischer Helfershelfer der US-Notenbanker so wie bislang
die Bank of Japan? Aber im Prinzip sind
diese Zusammenhänge dem Geht-mich-nichts-an Michel
sowieso egal. Denn wer versteht denn ernsthaft die Funktion des derzeitigen
Geldsystems als Instrument der praktisch arbeitsfreien Übertragung des
Volksvermögens an internationale Banken-Kartelle. Welche Institution ist denn
sonst in der Lage, aus dem Nichts Kreditgeld zu schöpfen. Und dafür noch Zinsen
zu verlangen und im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners dessen
Eigentum zu pfänden. Solange die Hypotheken
für das angebliche Eigenheim – das de facto aber bereits im Besitz der
Banker ist – noch bezahlt, die Leasing-Zahlungen für das eigene Auto
– vom Anfang bis zum Ende der Nutzung Eigentum der Leasing-Gesellschaft,
die in vielen Fällen ein Ableger der Banken ist – geleistet und die
Privat-Kredite für diverse Anschaffungen irgendwie noch prolongiert werden
können, scheint die Welt für Viele noch in Ordnung zu sein. Aber wehe, wehe
– wenn der Jobs verloren geht, wenn man aufmuckt und die Kredite plötzlich
zur Fälligkeit gestellt werden. Dann merkt man, welchen Besitz und
Lebensstandard man sich in Wirklichkeit erschaffen hat: Kein Besitz und in
Wirklichkeit Schuld-Sklave einer Macht, die jederzeit das mittelständische
Leben mit der Perspektive auf Hartz-IV auslöschen
kann. Sind die letzten
Mittelständler dann auch zu Hartz-IV Bürger metamorphisiert, dann ist auch der Letzte davon erzeugt,
dass das restliche Eigentum enteignet und nur der Staat für das Wohl seiner
Bürger sorgen kann. Die letzten verbliebenen revanchistischen Kräfte werden
dann, urdemokratisch versteht sich, im Namen des Volkes als Schädling per
Genickschuss entsorgt. Bis auf erratische
Bewegungen am Oster-Montag ist während der Feiertage nichts Wesentliches
passiert. Heute und am Mittwoch tagt der Offenmarkt-Ausschuss (FOMC) der FED.
Wer diesen Termin in seinem Kalender präsent hat, weiss,
dass vor der offiziellen Verkündung des Ergebnisses die Edelmetalle eher unter
Druck stehen werden. Die Höchstkurse von Gold
bei $1.517 und Silber $49,80 des gestrigen Tages sind nicht als Indikatoren des
realen Marktgeschehens zu beurteilen. Insoweit stellen die heutigen Londoner
Kurse von Gold (P.M. Fix) mit $1.497,00 (EUR 1.024,98) und Silber mit $45,48
(EUR 31,12) keine Katastrophe dar, sondern sind eher eine marktübliche Reaktion
auf die Preisentwicklung der letzten Tage. Wie heftig und verbittert wurde um
die Marke von $1.000 im Herbst 2009 gekämpft? Im Prinzip kam es im
Vergleich zu den letzten Notierungen der operierenden Märkte am Donnerstag nur
zu marginalen Verschiebungen. Gold zum Londoner A.M. Fix stand mit $1.505,00
(EUR 1.028,64) um lediglich zwei Dollar niedriger als am Donnerstag zur
gleichen Zeit. Und mit dem
Preiseinbruch zum P.M. Fix mit $1.497,50 (EUR 1.024,98) hat das Gold-Kartell
dem Markt signalisiert, dass es die Marke von $1.500 nicht kampflos räumen
will. Müssen sie zwar doch – aber nach ein oder zwei Monaten wird wohl
keiner mehr diesen hohen Kurs als Gefahr sehen. Darauf kommt es den
Manipulatoren an. Zum COMEX-Schluss
tendierte Gold mit $1.502,90 (EUR 1.027,90) bereits wieder oberhalb der Marke
von $1.500. Und das bei praktisch unverändertem Niveau. Es bleibt abzuwarten,
was uns das FOMC zum Ende des Handels morgen nach 20:15 Uhr MEZ verkünden
möchte. Griechenland und der derzeitige Aktionismus von Sarkozy
deuten darauf hin, dass es etwas Gravierendes sein wird. Wichtige Marktdaten im Überblick
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