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Bericht für den 16. Mai 2011 Der Euro – ein Popanz Mit der samstäglichen
Verhaftung von IWF-Direktor Dominique Strauß-Kahn (DSK) verliert der Euro einen
weiteren tatkräftigen Unterstützer. Finanziell hat sich der IWF bislang mit
einem Drittel an den Rettungskosten beispielsweise für Griechenland beteiligt.
Obwohl die Politik, insbesondere der böse Rollstuhlfahrer, dies bestreitet,
wurde die gesamte IWF-Rettung praktisch ohne ernsthafte Sparanstrengungen durch
DSK im IWF durchgeboxt. Aber was sehen wir heute
am Markt: Einen um 0,7 Prozent gegenüber dem US-Dollar zulegenden Euro. Also
genau das Gegenteil davon, was man in einer solchen Situation eigentlich
erwarten dürfte. Und auch ein anderer
Indikator wollte gar nicht mit dem Euro steigen: Die Rohstoff-Preise. Man kann sich ausmalen,
welche massiven Kräfte derzeit im Hintergrund die Märkte beeinflussen. Denn
PRICE ACTION MAKES MARKET COMMENTARY – ein steigender Euro spricht doch
eher für die Theorie der Euro-Politiker. Vielleicht ist aber auch die folgende Nachricht der
Grund für die Dollar-Schwäche (Quelle – Associated
Press): Debt limit reached,
US halts 2 pension investments: Treasury
Secretary Timothy Geithner said Monday that
he will immediately halt investments
in two big government pension plans so the government
can continue to borrow money. Geithner
informed Congress of his decision
in a letter stating that the government
had officially reached its $14.3 trillion borrowing limit. He repeated a warning that if
lawmakers do not increase the borrowing
limit by August 2, the government is at risk of an unprecedented default on its debt. Interessant war gestern
Abend die Diskussion bei Anne Will – nicht wegen der Beiträge der
Politiker und angeblichen Experten. Sondern ein Rolf Hochhut,
Dramatiker, noch dem historisch und nicht globalisierungsgekauftem linken
Spektrum zugehörig, der den Euro als einen Popanz bezeichnete: Ich war immer Gaullist, der das Europa der Vaterländer
propagiert hat. Feste Grenzen, großer Kultur- und Wirtschaftsaustausch. Nicht
ein Sprachbrei, dass alle Welt nur englisch redet. Was haben die
Globalisten aus diesem Europa gemacht: Eine EU, bei der eine nicht demokratisch
legitimierte kleine Weltregierung in Form der Kommission die Bürger der
einzelnen Vaterländer mit immer mehr Vorschriften drangsaliert. Eine EU, bei
der die christlichen Werte mit Füßen getreten werden und die schleichende
Islamisierung Primat zu sein scheint. Eine Kultur der Terror verbreitenden
Globalisten, die mit Methoden der Political Correctnis die letzten Vaterländer vertilgen wollen –
mit der grünen Bewegung als Speerspitze. Ein Euro, der den Wirtschaftsaustausch
– Tausch heißt im Übrigen, dass nicht nur einer liefert und der andere
konsumiert, sondern dass beide Partner die Produkte und Dienstleistungen untereinander
austauschen, die sie am besten können – verhindert anstatt ihn zu
fördern. Der Euro ist also genau das Gegenteil von dem, was de Gaulle und
Adenauer seinerzeit anstrebten – sonst hätten wir die Ungleichgewichte im
Euro-Raum gar nicht. Warum muss denn Einheit sein? Warum
Stempeln müssen, wenn einer in Prag oder Peking es billiger macht? Oder denken wir einmal
über Hochhuts folgende Frage nach: Schweizer haben nie in ihrer Geschichte eine Geldreform
gebraucht, sowie die Engländer nie einen Krieg verloren. Warum machen diese
beiden Nationen zum Beispiel beim Euro nicht mit? Jeder der Runde hat
diese Punkte ignoriert – keiner konnte eine Antwort geben. Dabei sind das
höchst aktuelle und gerechtfertigte Fragen, auf die ein Laie von den
vermeintlichen Experten eine Antwort verlangen darf. Mangels einer Reaktion
liefert der Fragende die richtige Antwort gleich mit: Der Minister (Anmerkung: gemeint ist Wolfgang Schäuble)
gehört ins Zuchthaus. Wegen seines Versuchs, das Leck im
Finanz-Ministerium aufgrund des letzten Freitags stattgefundenen
Geheimtreffens, mit geheimdienstlichen Methoden zu ermitteln. Mit dem Euro droht auch das
Projekt der Zerstörung der National-Staaten zu scheitern. Und damit eine ganze
Generation von gekauften Vaterlands-Verrätern. Wer nicht anderes kann, der muss
eben um seinen Job und auch seinen Kopf bis zum letzten Blutstropfen kämpfen.
Verstehen Sie deshalb, warum alle Rettungs-Aktionen für den Euro alternativlos
sind. Wichtige Marktdaten im Überblick
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