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Bericht für den 17. Mai 2011 Bärenfalle Soros
– Luftmarschall Juncker Was müssen wir heute von
der schreibenden Zunft der System-Huren erfahren: SPIEGEL ONLINE
übertitelt seinen Bericht mit: US-Starinvestor Soros stößt
(800-Millionen-Euro-Schatz) Goldvorräte ab Und auch die WELT äzt heute: Der Goldrausch
scheint endgültig beendet. Soros und andere
US-Großinvestoren stoßen reihenweise ihre Bestände in Millionenhöhe ab. Lediglich Bloomberg
widmet einen weniger reißerischen Artikel diesem Thema: Billionaire George Soros sold most of his physical gold holdings in the first quarter
as bullion prices rallied toward a record, while hedge-fund
manager John Paulson retained his stake in a bet the rally would continue. Zumindest wird
zugegeben, dass ein anderer wesentlicher Großinvestor noch bullish
für Gold sei. Aber auch dieser Bericht nimmt es mit dem angeblichen Verkauf von
physischem Gold nicht so ernst. Denn der folgende Abschnitt führt aus, dass es
sich nur um Anteile an dem Gold-ETF SPDR Gold-Trust
(GLD) handele. Dieser ETF steht schon lange unter dem Verdacht, dass es sich um
ein trojanisches Pferd des Gold-Kartells handele, welches die angeblich
ausgewiesenen Gold-Reserven schon längst über Leihgeschäfte an die wirklichen
physischen Investoren verloren habe. Es ist schon
verwunderlich, mit welchem großen Medien-Echo dies verkündet wurde. Aber eigentlich ist es
nicht verwunderlich: Man kämpft mit allen Mitteln gegen den Ausbruch des
Gold-Preises. Und mit solchen Nachrichten ermutigt man die Gold-Bären, über Short-Geschäfte einzusteigen und als Kanonenfutter für den
nächsten Goldpreis-Ausbruch sein Vermögen zu riskieren. Aber wehe, wehe, wenn
die nächsten Goldpreis-Einschläge ein Teil dieses Kanonfutters dahinraffen
lassen. Dann bricht dort wilde Panik aus und der Goldpreis wird durch die
panikartige Rückabwicklung der Short-Geschäfte zum
nächsten Sprung nach oben ansetzen. Dieser Anstieg ist sowie schon längst überfällig. Unser Gedächtnis
bezüglich des Wahrheitsgehalts von Äußerungen George Soros
ist nämlich nicht so schlecht, wie die Lohnschreiberlinge und ihre Auftraggeber
vermuten: Soros hatte ja schon vor einiger Zeit vor
einer Gold-Blase gewarnt. Kurz darauf wurde bekannt, dass Soros
massiv Gold gekauft haben soll. Wer einmal lügt, den glaubt man nicht. Ich interpretiere das
Signal als Megabullish für Gold. Die ganzen
verlogenen Euro-Rettungs-Politiker schwenken derzeit auf eine Mini-Haircut der griechischen Schulden ein – sei es
durch Verlängerung der Laufzeit der Schulden oder Zinskürzung. Die sechste
Armee der Euro-Retter gibt zu, dass sie allein den Kessel von Eurograd nicht
mehr verlassen kann – nun muss die Euro-Luftwaffe mit Luftmarschall Juncker verkünden, dass die Truppe ihren Nachschub per Luft
erhält. Natürlich hatte diese
Nachricht heute einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Gold-Preises.
Dazu war sie ja auch extra platziert worden. Auf der anderen Seite war der
Rückgang des Preises des gelben Metalls eigentlich nicht so signifikant, dass
man von einem durchschlagenden Erfolg sprechen konnte. Warten wir also ab, ob
sich eine Drückung wirklich signifikant auf den Goldpreis auswirken wird. Die heutige
Preisentwicklung ist eigentlich nicht spektakulär. Man kann sie vereinfacht
zusammenfassen: Nach der Soros-Nachricht ging es erst
einmal kräftig bergab. Dann ging der Markt aber zur Tagesordnung über. Von
Verkaufs-Panik jedenfalls keine Spur. Wichtige Marktdaten im Überblick
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