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Bericht für den 18. Mai 2011 Soros-Schock schon verdaut? Der für heute erwartete
Angriff der Soros-Krieger auf den Goldpreis blieb
aus. Anscheinend hatte die Nachricht nur für den gestrigen Handel ihre
Drückungs-Wirkung entfalten können. Denn heute ging es schon wieder für Gold
bergauf. Besonders bemerkenswert:
Der Londoner P.M. Fix stand mit $1.496,50 (EUR 1.051,95) um $18 höher als
gestern noch zu derselben Zeit. Die Marke von $1.500
konnte heute etwa eine Stunde vor Schluss des Handels an der New Yorker COMEX
touchiert werden. Aber um diese Marke wird wohl weiter ein mächtiges Gefecht
ausgetragen werden. Dabei ist eigentlich schon jetzt klar, wer als Sieger
hervorgehen wird – Gold nämlich. Vor einem Jahr stand
Gold noch gute $270 niedriger als Heute. Gold sollte wieder in seinen Korridor
von plus 30 Prozent (in US-Dollar) pro Jahr eintreten, damit wir der
derzeitigen Lage angemessene Goldpreise bekommen. Ein solcher Preis würde dann
nur noch zehn Dollar unterhalb der Marke von $1.600 liegen. Nachdem im gestrigen New
Yorker Access Handel der Kurs des gelben Metalls sich wieder bis auf $1.487
befestigen konnte, setzte sich heute früh zu Beginn des asiatischen Handels
diese Erholung fort. Im Londoner
Vormittags-Handel verstetigte sich dieser Trend. Aber der A.M. Fix kam dann
überraschenderweise mit $1.491,25 (EUR 1.046,71) wieder nahe der $1.490er-Marke
zustande. Auf 24-Stundenbasis ein Rückgang von vier Dollar. Der frühe
Nachmittags-Handel verlief ruhig, ebenso wie die ersten 90 Minuten des New
Yorker COMEX-Handels. Erst zum P.M. Fix um 16:00 Uhr
kam es zu einem kräftigeren Anstieg auf $1.496,50. Im Anschluss konnte Gold
sein erreichtes Kurs-Niveau verteidigen und ging mit $1.496,40 (EUR 1.049,14)
um $16 höher als noch gestern zur gleichen Zeit aus dem COMEX-Handel. Der US-Dollarindex
(USDX) veränderte sich nur marginal mit einem Rückgang von 0,1 Punkten auf
75,3. Die Real-Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen stiegen heute wieder
auf 3,2 Prozent an, nachdem sie gestern während der Drückungs-Phase auf 3,1
Prozent gesunken waren. Bemerkenswert ist der
heutige kräftige Anstieg des US-Leichtöls (WTI) um vier Dollar auf $101. Der
Öl-Preis ist wegen der Absorption des Einkommens der Verbraucher insbesondere
in den Vereinigten Staaten ein Objekt permanenter Markteingriffe. $100 scheint
hier als kritische Marke gesehen zu werden. Wichtige Marktdaten im Überblick
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