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Bericht für den 19. Mai 2011 Falschgeld-System – Drückung
oder Tod? Eines muss man dem
Gold-Kartell zugestehen: Es müht sich redlich, mit immer neuen Methoden den
Goldpreis-Ausbruch zu verhindern. Aber die Erfolge der
Drückungen schwinden immer mehr. Man hat quasi die kompletten Gold-Reserven der
westlichen Notenbanken am freien Markt platziert, räumt die Lager der diversen Gold-ETFs und zwingt nun auch noch Hedge-Fonds,
ihre Goldpositionen kurzzeitig aufzulösen. Mit Liquiditäts-Ausweitung versucht
man die Investoren in die Gold-Kreditfalle zu treiben, um sie dann mit einer
späteren Geldverknappung öffentlichkeitswirksam zu schlachten. Aber diese Aktionen
tragen immer weniger Früchte: Wenn der Goldpreis an einigen Tagen wirklich
kräftig fallen sollte, dann erholt er sich innerhalb kürzester Zeit wieder. So
dass für die Goldkartell-Banken eigentlich keine Gelegenheit mehr besteht, ihre
Short-Positionen ohne Verluste zurückzukaufen. Das macht im Prinzip ja auch
nichts, denn die FED als Auftragsgeber kann genügend Geld zum Ausgleich der
Verluste nachdrucken. Oder die Maßnahmen
treffen andere Asset-Klassen wie die heiligen Aktien
wesentlich stärker als Gold und müssen daher relativ schnell wieder eingestellt
werden. Immer weniger Investoren scheinen zumindest bei Gold in der Kreditfalle
zu stecken – das nachgefragte gelbe Metall wird einfach mit
Eigenkapitalgeld gekauft und gebunkert. Diese Barren oder Münzen kann keine FED
oder andere Zentralbank den Investoren mehr durch Kreditverknappung,
Zinserhöhung oder andere Maßnahmen mehr wegnehmen. Gold nimmt immer mehr
den Status ein, der ihm zusteht: Das ultimative Mittel der Liquidität. Unser Falschgeld-System
steht immer mehr mit dem Rücken zur Wand. Daher wird für das Gold-Kartell
inzwischen die Parole ausgegeben: Drückung oder Tod. Wenig überraschend
verlief der heutige Tag in genau dieser Richtung: Die einen kaufen Gold, um ihr
eigenes Vermögen in die Klasse der höchsten Liquidität umzuschichten. Und die
anderen kämpfen verbittert bis zum Endsieg um ein System, das ihren seit den
80er-Jahren immer größeren Wohlstand beschert hatte. Nicht durch Geschäfte
innerhalb der Real-Wirtschaft – sondern nur durch Finanz-Spekulation und
neue Schulden. Im Prinzip lässt sich
der heutige Tag wie folgt vereinfacht zusammenfassen: Range-Trading im Bereich
von $1.490 bis $1.495 mit erfolglosen Ausflügen in Richtung $1.500 und
unterhalb der Marke von $1.490. Der P.M. Fix mit
$1.493,00 (EUR 1.045,52) und der COMEX-Schlusskurs
mit $1.492,50 (EUR 1.042,25) lagen ziemlich in der Mitte dieses Korridors.
Lediglich der A.M. Fix zum Abschluss des Londoner Vormittags-Handels lag mit
$1.488,75 (EUR 1.045,47) etwas unterhalb der Grenze von $1.490. Aber das lag
wohl daran, dass das Gold-Kartell unbedingt eine Steigerung gegenüber dem
Vortag verhindern wollte. Viel interessanter sind
derzeit die in den System-Medien vorgetragenen Positionen zum Thema
Griechenland und Euro. Wer die Berichterstattung vor einem Jahr mit den
heutigen Brennpunkten, Talk-Shows und anderen Debatten-Sendungen vor einem Jahr
– bei der ersten großen Euro-Krise – vergleicht, dem fallen die langsam
zur Erkenntnis gekommenen Politiker aus. Aber insbesondere diejenigen Kräfte
der Wirtschafts-Elite, die von der Euro-Fraktion desertiert sind und nun mit
vollen Kanonen-Rohren gegen die Gemeinschafts-Währung schießen. Bei Vielen setzt sich
langsam die Erkenntnis durch, dass wir nicht permanent unsere hart erarbeiteten
Produkte auf den Bier-Deckel der Südländer schreiben können. Wenn wir bereits
heute schon wissen, dass dieser Deckel niemals mehr eingelöst werden kann. Wichtige Marktdaten im Überblick
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