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Bericht für den 16. Juni 2011 Gescheiterter Goldabwurf der EZB
zum P.M. Fix Im europäischen
Hühnerhaufen (Copyright by Walter Eichelburg) herrscht
derzeit kopflose Panik. Euro-Gold konnte deshalb im Laufe des Tages auf einen
neuen historischen Höchststand von über 1.085 Euro steigen. Dass Griechenland wegen
der Regierungs-Krise und den massiven Protesten praktisch handlungsunfähig ist,
die für die nächsten Rettungs-Milliarden geforderten Sparmaßnahmen und Verkäufe
von Staatsbesitz durchsetzen zu können, bringt das ganze austarierte
Rettungs-System ins Wanken. Es sei denn, die anderen Euro-Länder, insbesondere
Deutschland, zahlen bedingungslos mehr für Griechenland. Morgen ist Nicolas Sarkozy bei Angela Merkel in Berlin – da werden wir
sehen, ob die schon öfters dem eigenen Volk vorgegaukelte harte Linie erneut
geräumt werden muss. Mein Bauchgefühl sagt mir: Die Merkel wird erneut
kontrolliert einknicken und alle ihre Positionen praktisch bedingungslos
räumen. Man hängt zu sehr am Euro und wird diesen bis zum letzten Bluttropfen
verteidigen wollen. Nachdem sich Gold zum
Nachmittag entschlossen hatte, die Marke von $1.530 zu erobern, kam es zum P.M.
Fix um 16:00 Uhr MEZ plötzlich zu einem plötzlichen Preis-Rückgang auf
$1.523,25 (EUR 1.077,49). Im Anschluss konnte sich das gelbe Metall wieder
relativ schnell an die Marke von $1.530 heranarbeiten. Hier hat wohl die EZB in
Euro-typischer Panik eine größere Menge physischen Golds in den Markt geworfen.
Wie man sieht, verlief diese Aktion aber im Prinzip ohne greifbaren Erfolg. Der COMEX-Schlusskurs
lag mit $1.529,50 um fünf (5) Dollar höher als vor 24 Stunden. Platin und Palladium
tendierten erneut sehr schwach. US-Leichtöl konnte sich bei $95 stabilisieren. Der Anstieg des
US-Dollars scheint für das erste einmal gestoppt – der US-Dollarindex
(USDX) war mit 75,7 Punkten unverändert. Die Real-Renditen der 10-jährigen
Treasury Notes gaben aber um weitere 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent nach.
Dadurch stieg der Quotient aus dem USDX und den Real-Renditen um weitere 0,9
Punkte auf 26,1 an. Die Dollar-Stärke zeigt sich nun nur noch indirekt durch
die haussierenden US-Staatsanleihen. Aber deren Kurs wird ja sowieso durch
massive Ankäufe der FED gestützt. Wichtige Marktdaten im Überblick
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