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Bericht für den 21. Juni 2011 Vor entscheidenden Beschlüssen Seit Tagen schon tut
sich beim Gold nichts Entscheidendes – weder in die eine noch in die
andere Richtung. Das liegt wohl daran, dass im Vorgriff auf anstehende
Beschlüsse bezüglich Griechenland und der weiteren Geldpolitik der FED die
Märkte derzeit wohl von vorne bis hinten durch die Notenbanken gesteuert
werden. Man möchte den Eindruck vermeiden, dass ein mögliche
Abstimmungs-Niederlage in Griechenland zu einer Lehman 2.0 Situation ausartet. Das gelbe Metall
tendierte heute wie am gestrigen Tag stärker, wobei
der Anstieg des Goldpreises einherging mit einem stärkeren US-Dollar. So ging
es heute früh im asiatischen Handel leicht aufwärts. Zum Londoner
Vormittags-Handel stabilisierte sich Gold bei $1.543 bis $1.544. Der A.M. Fix
kam mit $1.543,00 (EUR 1.077,21) um sechs Dollar höher als noch vor 24 Stunden
zustande. Allerdings wurde dieser Anstieg durch einen noch stärker steigenden
Euro-/Dollar-Kurs mehr als aufgezehrt. Deshalb gab Euro-Gold um zwei Euro nach. Mit Eröffnung des New
Yorker COMEX-Handels wurde Gold zwar um wenige Dollar
gedrückt, konnte sich zum P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ aber wieder auf $1.544,75 (EUR 1.074,91) stabilisieren. Wie man am Euro-Goldpreis im
Vergleich zum A.M. Fix beobachten konnte, fiel der
US-Dollar im Vergleich zum Euro weiter. Im Anschluss versuchte
Gold einen Ausbruch in Richtung der Marke von $1.550, wurde
aber bei $1.548 hart gestoppt. In der Folge wurde das gelbe Metall wieder auf
$1.544 gedrückt. Zum Handels-Schluss konnte sich Gold wieder auf $1.545,60 (EUR 1.074,44) befestigen. Etwas Gravierendes ist
heute erwartungsgemäß also nicht passiert. Der US-Dollarindex
(USDX) gab wegen der Euro-Stärke um 0,4 Punkte auf 74,6 nach. Die Renditen der
10-jährigen Treasury Notes verharrten bei 3,0 Prozent. Wichtige Marktdaten im Überblick
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