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Bericht für den 8. Juli 2011 Dollarraum-Rettung nach schlechten
Arbeitsmarktzahlen Gestern hatte ich meinen
Bericht mit folgender Vermutung zum Thema Arbeitsmarktzahlen beendet: Vielleicht muss da eine weitere Situation zwangsberuhigt
werden. Dabei bin ich allerdings
davon ausgegangen, dass das Gold-Kartell im Vorgriff der Verkündung dieser
Zahlen gegen Gold vorgehen wird. Das ist heute aber nur indirekt geschehen.
Denn nachdem die Arbeitsmarkt-Zahlen für den Monat Juni enttäuschten, stieg
Gold in der Folge auf bis zu $1.545 an, um schließlich zum COMEX-Schluss
mit $1.541,80 (EUR 1.081,42) ins Wochenende zu gehen. Die wirkliche
Zwangsberuhigung fand aber im Dollarraum statt: Beide Parameter, der US-Dollarindex
und vor allen Dingen die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen signalisieren
einen wesentlich stabilisierten US-Finanzraum. Und das trotz der schlechten
Arbeitsmarkt-Daten, die einen Rückschlag für die Obama-Administration
darstellen – alles zusätzlich gedruckte Geld der FED nebst dem nur zur Hälfte
mit Steuereinnahmen gedeckten Bundesbudget scheint also nichts geholfen zu
haben. Man muss sich nur vorstellen, wie depressiv die Situation wohl aussähe,
gäbe es diese massive Einschleusung von Falschgeld in den Wirtschafts-Kreislauf
nicht. Der von mir ermittelte
Quotient aus dem US-Dollarindex (USDX) und den Real-Renditen stieg heute um
rekordverdächtige 1,7 Punkte auf 25,1 aus. Dabei gab der Euro gegenüber dem
US-Dollar um fast ein Prozent nach. Den starken Anstieg des Quotienten hat aber
der Einbruch der Real-Renditen der 10-jährigen Treasury Notes verursacht, die
heute von 3,2 Prozent auf 3,0 Prozent einbrachen. Der Nebeneffekt war,
dass Euro-Gold (Basis: Londoner P.M. Fix) einen neuen historischen Höchststand
mit EUR 1.076,17 zum Wochenschluss erreichen konnte (der US-Dollarkurs lautete:
$1.541,50). Im Vorfeld war der Gold-Markt noch praktisch unverändert. Der A.M.
Fix stand mit $1.526,00 (EUR 1.069,08) auf dem gleichen Stand wie vor 24
Stunden. Die Golddrückung-Scharte
der letzten Woche wurde in dieser Woche wieder ausgewetzt. Die Situation des
Weltfinanz-Systems bleibt weiterhin aufs Höchste gespannt, obwohl uns überall und
praktisch täglich Lügenmärchen von einem historischen Aufschwung verkündet
werden. Nur leider scheint der Pseudo-Aufschwung bei Wenigen in der
Gesellschaft wirklich anzukommen. Die Lügen werden inzwischen so unglaubwürdig,
dass in den gestrigen Tagesthemen Jörg Schönenborn im Deutschlandtrend
verkündete, dass 57 Prozent der Bürger angeblich mit der Arbeit des bösen Rollstuhlfahrers zufrieden seien. Wichtige Marktdaten im Überblick
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