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Bericht für den 20. Juli 2011 Falschmeldungen Der gestrige Einbruch
des Goldpreises innerhalb weniger Minuten um über $15 nach Schluss des Handels
an der COMEX verbunden mit dem höchsten Tagesgewinn des New Yorker Aktien-Index
für dieses Jahr sollte angeblich die Reaktion der Märkte auf eine Lösung der
US-Schuldenlimit-Problematik sein. Aber eine Lösung gibt es
hier nach wie vor nicht – während die Marktbewegungen ganz real waren.
Natürlich wird hier nach dem Prinzip price action makes market
commentary argumentiert, um die wahren
Beweggründe dieser Preisbewegungen zu verschleiern. Im Vorfeld des erneuten
Euro-Rettungsgipfels schießt derzeit die internationale Wirtschaftspresse,
dieses Mal angeführt von dem Wall Street Journal (WSJ) und der Financial Times
(FT), aus vollen Rohren gegen Deutschland. Dabei will das US-Börsenblatt mit
seiner harschen Kritik wohl nur vor seinem eigenen vorzeitigen Aus ablenken
– denn das Blatt gehört dem in diverse Presse-Skandale verstrickten
Rupert Murdoch. Und dessen Imperium scheint derzeit genauso zu wanken wie der
Euro. Es wurde an dieser
Stelle bereits öfters darauf hingewiesen, dass sich die sogenannte
Wirtschafts-Presse in der Hand weniger Finanz-Oligarchen
befindet. Diese haben derzeit Angst um ihre Imperien und setzen daher die Armee
ihrer Lohnschreiberlinge in Bewegung. Dass die Journaille damit nicht nur ihren
Körper wie eine Hure ihren Auftragsgebern darbietet, sondern darüber hinaus
noch gewissenlos ihre Seele verkauft, das scheint man billigend in Kauf zu nehmen. Noch viel schlimmer
wirkt jedoch die Anbiederung der sich bislang am linken politischen Spektrum
angesiedelten Parteien – insbesondere der Grünen – an die Herren
der Hochfinanz. Während die Regierung vorsichtig einen Weg aus weiteren Bailouts beziehungsweise der totalen Transfer-Union zu
Lasten des deutschen Steuer-Michels zu suchen scheint, sind Cem
Özdemir und Jürgen Trittin derzeit besonders aktiv, mit konträren Vorschlägen der
deutschen Nation einen tödlichen Dolchstoß zu versetzen. Wir wollen hoffen, dass
diese bezahlten Anti-Deutschen mir ihrer Kampagne keinen Erfolg erzielen mögen. Nach dem gestrigen
Tiefschlag zu später Stunde hatte es Gold heute Vormittag im asiatischen Markt
schwer, wieder richtig Fuß zu fassen. Das gelbe Metall konnte sich nur wenig
von seinem letzten New Yorker Kurs von $1.588,80 erholen. Kurz nach Beginn des
Handels in London kam es dann zu einem erneuten Rückschlag, der Gold bis unter
die Marke von $1.585 sinken ließ. Der A.M. Fix kam mit $1.584,25 (EUR 1.116,77)
um achtzehn Dollar schwächer als gestern zustande. Mit Eröffnung der New
Yorker COMEX wurde ein zweiter Angriff auf die Marke von $1.585 gestartet, der
Gold kurzzeitig bis auf $1.582 fallen ließ. Der P.M. Fix kam eine Stunde später
mit $1.586,00 (EUR 1.117,85) leicht oberhalb dieser Marke zustande. Das war dann die
Gewissheit, dass die Marke von $1.585 halten würde. Im Anschluss kam es dann zu
einer Aufhol-Jagd, die Gold zum COMEX-Ende mit
$1.596,80 (EUR 1.122,14) nur zwei Dollar unter dem gestrigen Stand schließen
ließ. Wichtige Marktdaten im Überblick
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