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Bericht für den 29. Juli 2011 Its Tea (Party)
Time! Würden Sie gerne einen
Regierungs-Chef hilflos sehen. Und das trotz massiver Hilfe der Notenbank und
der mit ihr zusammenarbeitenden Finanz-Industrie, die ihre Pfründe
davonschwimmen sieht. So etwas geht natürlich
nicht im Land der Umfaller-Merkel, des Kollaborateurs-Schäuble und der antideutschen grünen
Bewegung. Dazu braucht man Eier in
der Hose und eine natürliche Abneigung gegen jede staatliche Bevormundung. Its Tea Party Time in den Vereinigten Staaten. Man
lässt den US-Präsidenten, den Führer der weltweit stärksten Nation seit dem
römischen Imperium, die FED, den allmächtigen Finanz-Kraken, der die ganze Welt
inzwischen schon mit seinen wertlosen US-Dollars überschwemmt hat und natürlich
die Banken-Oligopole, welche überall die Wirtschaft und Politik mit dem Dogma
TINA – There Is No Alternative
= alternativlos – unterwandert und zersetzt haben, einfach in das von
ihnen selbst gewählte Verderben rennen. Denn die FED kann keine Treasuries monetarisieren, wenn
der Staat einfach keine neuen Schulden machen darf. Die Banken als Agenten der
FED müssen sich nicht bemühen, den Zinssatz der zur Versteigerung anstehenden
Anleihen zu senken, wenn es einfach keine neuen Anleihen mehr gibt. Auf gut
deutsch: Die gesamte US-Gelddruckmaschine funktioniert nicht mehr so wie in der
Vergangenheit. Man muss sich die
Dimension dieses Betrugs einmal vorstellen: Im letzten Jahr hat der US-Staat
für jeden ausgegebenen Dollar 50 Cent (netto) leihen müssen. Das heißt die
Steuern und anderen Staatseinnahmen decken nur noch 50 Prozent der Ausgaben.
Das ist um Faktoren schlechter als der griechische Staatshaushalt. In diesem
Jahr müssen noch 40 Cent von jedem ausgegebenen Dollar durch Neuverschuldung
finanziert werden. Dieses Geld kommt direkt – oder indirekt über China
und die Primary Dealer Banken der FED – aus der
Gelddruck-Maschine der FED. Schauen wir doch einmal,
was passiert, wenn die Schuldengrenze nicht Anfang nächster Woche angehoben
wird: Gehen die Vereinigten Staaten dann wirklich in den Bankrott – oder
stellt dies nicht vielmehr eine gute Chance für den amerikanischen Bürger dar,
sich den Fängen der ausbeuterischen Finanz-Industrie zu entziehen. Die Tea Party Bewegung wird
in Europa deshalb so diffamiert und durch den Kakao gezogen, weil sie eben auf
Teufel komm raus die Lufthoheit des ausufernden Staatskraken mit brutalen
Mitteln zerstören will. Ich denke: Lasst uns
weniger Staat und mehr Freiheit wagen. Die Tea Party Bewegung ist genau auf dem
richtigen Wege. Nämlich auszuprobieren, was passiert, wenn der Staat einfach nicht
mehr weitere Schulden machen darf. Wer auf deutsche Arroganz gegen die
angeblich oberflächlichen Amerikaner setzt, der verkennt, dass ein Teil der
Bürger dort wirklich etwas bewegen will. Während bei uns im Lande nur
versprengte Maulhelden herumlaufen. Mit ihrem Überlegenheits-Wahn gegenüber den
US-Bürgern spielen sie eher in die Hände derjenigen Bewegung, die mit dem
ungezügelten Ausbau des Staates die Freiheit jedes einzelnen Bürgers immer
weiter einschränken will. Gemäß dem Motto: Divide et impera – teile und herrsche. Im Prinzip müsste alles
zusammenbrechen. Aber die FED und ihr Banken-Agent JP Morgan, sowie die
Treasury und ihr Beherrscher Goldman Sachs verhandeln schon im Hintergrund, was
im schlimmsten Fall passieren wird (oder soll?). Es ist für mich noch nicht in
Stein gemeißelt, dass trotz der Sturheit der Republikaner im Kongress die
Vereinigten Staaten wirklich Anfang nächster Woche in den Bankrott gehen
werden. Natürlich ist dieses
Vorgehen Cowboy-Mentalität und zum Teil auch Pokern. Aber wie sieht in
Deutschland die Politik unserer Alternativlos-Politiker aus: Bis zum letzten
Moment Nein sagen und dann mit fliehenden Fahnen die Positionen der Gegenseite
akzeptieren. Und weil man noch nicht einmal den Mut hat, diese Schande seinem
Volk zu offenbaren, lässt man in den praktisch gleichgeschalteten Medien die
Niederlage als Sieg umdeuten. Ein preußischer
Offizier wusste seinerzeit, wie er nach einer blamablen Niederlage zu reagieren
hatte, wenn man ihm zur Ehrenrettung zumindest eine Pistole auf dem
Schreibtisch hinterließ. Auf solche Kastraten,
wie sie die deutsche Politik aufzubieten hat, können wir verzichten. Im
Deutschland-Harem, egal ob von CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke bewacht, wird
sicherlich keine Frau schwanger. Drücken wir deshalb
beide Daumen für die Tea Party Bewegung. Wichtige Marktdaten im Überblick
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