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Bericht für den 5. August 2011 Crash oder Erholung – Das
ist die Frage Das Gold-Kartell kämpft
wie ein Bär gegen den ausbrechenden Goldpreis. Erneut hat das gelbe Metall im
Laufe des Vormittags versucht, die Marke von $1.670 nach
oben zu durchbrechen. Und erneut trat die größte Abwärtsbewegung im reinen Future-Handel der New Yorker COMEX auf – mit
$1.649,50 (EUR 1.156,65) beendete Gold den COMEX-Handel auf Tages-Tiefstand. Im Laufe des Tages kamen
sich Gold- und Platinpreis sehr nahe. Es sah zeitweise danach aus, dass das
gelbe Edelmetall das weiße überholen konnte. Zum Ende des Handels konnte sich
Platin jedoch wieder erholen, während Gold
gleichzeitig gedrückt wurde. Der DAX brach im Laufe
des Tages um weitere 2,8 Prozent ein. Kurzzeitig hatten die
US-Arbeitsmarktzahlen sogar für einen leichten Anstieg dieses Aktienindex
geführt. Allerdings waren die Zahlen mit einer offiziell ausgewiesenen
Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent und 117.000 neuen Jobs zwar besser als vom
Markt erwartet. Aber die US-Wirtschaft muss mindestens doppelt so viele neue
Arbeitsplätze schaffen, damit die Arbeitslosenquote in Zukunft signifikant
fallen kann. Außerdem wird die Quote durch einen Trick nach unten gedrückt:
Indem viele Arbeitslose als angeblich nicht mehr nach Arbeit suchend
klassifiziert werden, verschwinden diese Personen aus der offiziellen
Arbeitslosen-Statistik. Die US-Aktienmärkte
eröffneten zwar mit leichten Gewinnen, fielen dann aber wieder in den negativen
Bereich zurück. Um 18:00 Uhr kam dann die Trendwende – und innerhalb
einer Stunde drehte der Dow Jones um insgesamt 400 Punkte ins Positive (+ 100 Punkte). Das war natürlich kein Zufall, zumal es keine
positiven Nachrichten gab. Einzige Erklärung: Das PPT wurde ausgesandt und
beauftragt, mit massiven Einsatz von Geld den Dow zu stützen. Der US-Dollarindex
(USDX) gab um 0,5 Punkte auf 74,6 Punkte nach – im Wesentlichen dem
kräftigen Anstieg des Euros zu verdanken. Die Renditen der 10-jährigen Treasury
Notes verharrten bei 2,5 Prozent. Die nächste Woche wird
nicht nur wegen der massiven Probleme im Euro-Raum spannend. Am Dienstag tagt der
Offenmarktausschuss der FED. Dort können zwar keine weiteren Zinssenkungen
beschlossen werden – denn der Zielzinssatz der FED liegt praktisch schon
bei Null – aber die Herren in Washington finden schon Methoden, die
Märkte mit frischen Dollars zu überschwemmen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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