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Bericht für den 12. August 2011 Angriffsziel Gold Die heutige
Drückungs-Aktion gegen Gold erinnert mich stark an die Zeiten vor dem Jahr
2009/2010, wo das Gold-Kartell noch um ausreichend physisches Gold verfügen
konnte, um am Londoner Markt seine im Vortages-COMEX
Handel vollzogene Drückung abzusichern. Das Prinzip damals war
stets das gleiche: Im COMEX-Handel oder im späten
Access-Handel wurde Gold mit Hilfe von Short-Futures
kräftig gedrückt. Und der Kurs wurde im Londoner Handel zum A.M. Fix und P.M.
Fix durch Einschleusung entsprechend großer Mengen an physischem Gold
abgesichert. Sobald die Londoner
Handel um 16:00 Uhr schloss, wurde die nächste Drückungs-Aktion an der COMEX
eingeleitet. Dieses Verfahren
funktionierte jedoch nur so lange, wie die Gold-Kartell Banken über
ausreichende Mengen von physischem Gold verfügen konnten. Ab dem Jahr 2010
scheint ihnen aber dieses zusätzliche Supply
insbesondere aus Beständen der Notenbanken abhanden gekommen zu sein –
eine Indikation dafür, dass ein Großteil der von westlichen Notenbanken nebst
IWF ausgewiesenen Goldreserven schon längst nicht mehr existieren. Und wenn,
dann nur als Bruchteil. Jedenfalls ist das
Gold-Kartell zu größeren Mengen physischen Goldes gekommen, denn ansonsten wäre
die heutige Aktion in ihrer Wirkung so nicht möglich gewesen. Der im frühen
asiatischen Markt beobachtete Anstieg auf fast $1.770 weist darauf hin, dass in
Asien Gold kräftig akkumuliert wird. Während in Europa der absteigende
Mittelstand selbst seine Reste an Goldzähnen bei den vielen vorhandenen
Goldaufkäufern abgeben muss, um weiterhin sein Leben zu finanzieren beziehungsweise
seinem Konsum zu frönen. Man erkennt, wer die Gewinner und wer die Verlierer
des Goldpreis-Anstiegs sind. Europa und die
Vereinigten Staaten stehen mit ihren Währungen kurz vor dem Kollaps. Deshalb
müssen wohl jetzt die letzten physischen Gold-Reserven mobilisiert werden, die
eigentlich für einen Neustart einer Papiergeld-Währung vorgesehen waren, um den
Untergang zu vermeiden. Die Financial Times Deutschland
mit ihren vom Banken-Kartell bezahlten Lohnschreiberlingen machen sich in
zunehmenden Maße in ihren Berichten lustig über Behauptungen der Existenz eines
Plunge Protection Teams
(PPT) und eines Gold-Kartells. Dabei sind die Bewegungs-Muster dieser
Organisationen unzweifelhaft erkennbar. Das heutige Kurs-Muster
von Gold haben wir seit vielen Jahren nicht mehr gesehen – man hat sich
noch nicht einmal die Mühe gemacht, das verwandte Silber mit dem Gold fallen zu
lassen. Ein perfekte Bestätigung
für die These der Gold-Bugs, dass ein stark ansteigender Goldpreis doch eine
Gefahr für die Ordnung des Papiergeld-Systems darstellt. Wer daran bislang
gezweifelt hat, der muss sich nun eines Besseren belehren lassen. Die Perma-Schafe kann man damit natürlich nicht überzeugen. Die
werden noch zu dem Papiergeld-System halten, bis sie ihrer akademischen
Existenzgrund-Lage endgültig entzogen wurden. Im Tagesvergleich auf
Basis des COMEX-Schlusskurs war letztlich der heutige
Goldpreis-Verlust mit $7,40 noch einigermaßen verkraftbar – ich hatte ein
größeres Massaker erwartet, das in der Folge Gold auf bis zu $1.700 drücken
sollte. Die massiven Eingriffe
der Woche haben ein Abrutschen des Systems in eine unkontrollierbare
Deflations-Spirale noch verhindern können. Gold matters
– das haben wir erneut durch die massiven, punktuell auf den Goldpreis
zielenden Drückungsaktionen erkennen müssen. Wer weiterhin dem derzeitigen
Papiergeld-System die Stange hält, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Da wird
nicht nur eine massive Schaf-Schur fällig, sondern eine Schlachtung. Während die WELT und das
Handelsblatt das nicht nur erfasst haben, sondern auch schon aktiv an ihre
Leser kommunizieren, vergehen sich FTD und SPIEGEL an ihren Lesern in
Endsieg-Propaganda. Wichtige Marktdaten im Überblick
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