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Bericht für den 26. August 2011 Euro-Rettung bricht mit dem
Ausfall Deutschlands zusammen Die Spatzen pfeifen es
bereits von den Dächern – Deutschland wird demnächst wohl sein AAA-Rating verlieren. Was vor wenigen Tagen noch ein
Gerücht an der Börse war, wird nun auch in der US-Presse kolportiert. Die
Washington Post erwartet in ihrem Bericht unter dem Titel Is a downgrade of Germanys credit rating next?
ein Downgrading innerhalb der nächsten drei Monate: Germanys government debt
may be downgraded
in the next three months after
Moodys decision to cut Japans credit
rating reflects investor concern about developed nation debt, said
Aberdeen Asset Management Plc.
The writing is on the wall for a German government downgrade, Singapore-based fund manager Anthony Michael said by telephone today,
citing weak fiscal fundamentals in the country and risks from the
euro-area structure. Denn der angebliche XXL-Wirtschaftsaufschwung hat sich zuletzt als ein
Strohfeuer herausgestellt und Deutschland hat bereits mit den derzeitigen Rettungsmaßnahmen genug Probleme am Hals. Da kommen neben
den Bürgschaften für den europäischen Rettungsfond und die Griechenland-Rettung
auch noch die Risiken aus den Anleiheankäufen der EZB hinzu, für deren Verluste
der deutsche Steuerzahler im Notfall einspringen müsste. Ganz abgesehen von den
massiven Rettungsmaßnahmen und Verpflichtungen aus dem Banken-Rettungsfond seit
dem Herbst 2008. Und dann hat die Bundesbank über das Euro-interne
Verrechnungssystem noch über 300 Milliarden Forderungen insbesondere an die
Notenbanken der Euro-Südländer. Ob dieses Geld jemals wieder kommt, ist mehr
als fraglich. Damit haben die
Finanz-Märkte nunmehr dem Merkel-Regime das Scheckbuch aus der Hand gerissen.
Die Zeiten der alternativlosen Euro-Rettung scheinen damit vorbei zu sein
– Deutschland hat nun seinen Dispo-Kredit überzogen. Wenn Wolfgang
Schäuble, der Deutschland am liebsten sofort unter die Finanzhoheit der
EU-Diktatoren stellen würde, nicht aufpasst, dann werden
das nächste Angriffsziel der Finanzmärkte die Bundesanleihen sein. Vielleicht möchte das
Finanz-Oligopol aber auch nur drohen, damit Deutschland unter dem angeblich
vorteilhaften Bondmarkt gemeinsamer europäischer Anleihen schlüpft. Die FTD und
andere Finanzmedien machen ja verstärkt Propaganda für diese sogenannten
Eurobonds. Zum heutigen Geschehen
am Goldmarkt: Die Erholung des gelben Metalls setzte
sich nach dem Auslaufen der massiven Drückung mit physischem Gold heute mit
hohem Tempo fort. Zwar konnte Gold nicht die Marke von $1.800 überspringen,
blieb aber mit $1.794,70 (EUR 1.237,56) nur knapp unterhalb dieses Niveaus. Ein
24-Stundengewinn von vierunddreißig Dollar übrigens. Noch höher fiel der Gewinn
zum Londoner A.M. Fix aus: Mit einer
rekordverdächtigen Erholung um $71 auf $1.787,00 (EUR 1.237,19) zeigten die
Investoren in physisches Gold, dass sie trotz des gestrigen Goldabwurfs gewillt
sind, ihre Bestände weiter aufzustocken. Zwar kam es mit Beginn
des Handels an der New Yorker COMEX wieder zu einer leichten Drückung. Diese
verfehlte allerdings ihre Wirkung – oder sie konnte höchstens bewirken,
dass Gold nicht über die Marke von $1.800 steigt. Mit $1.788,00 (EUR
1.242,88) war der P.M. Fix $59 höher als gestern zu der gleichen Tageszeit. Wie schloss Gold nun im
Wochenvergleich ab: Es gingen $55 oder 47 Euro
verloren. Bei dem Feuerwerk, das wir diese Woche miterleben
durften, ein noch relativ milder Ausklang dieser Woche. Wichtige Marktdaten im Überblick
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