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Bericht für den 31. August 2011 Weißbuch Gold – ein Plädoyer
für Moral und Freiheit Das gemeine Volk
verkauft derzeit sein Gold. Die Berichte in der Systempresse darüber mehren
sich. So heute wieder in der Frankfurter Rundschau: Jeder,
der irgendwo eine Schatulle mit Schmuck der verstorbenen Oma hat, scheint die
in diesen Tagen herauszukramen. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass der
Goldpreis immer weiter steigt. Am Geldautomaten wird geworben, sogar die
Bildzeitung hat groß darüber berichtet. Da waren doch kürzlich
einige Elliott-Wellen-Idioten nebst der Finanzpresse auf der falschen Fährte,
als sie proklamierten, dass die Gold-Euphorie in der BILD ein Indikator für
eine sich bildende Goldblase sei. Ja, die Goldblase gibt
es schon – aber sie wirkt genau anders herum, als von diesen
vermeintlichen Experten vorhergesehen. Während in Indien Gold
zur Hochzeit als Mitgift für schwere Zeiten verschenkt wird, geben es unsere
Bürger noch zu guten Zeiten in die Obhut der starken Hände. Wie schreibt die
Frankfurter Rundschau völlig korrekt: Schließlich
ist es kein Geheimnis, dass der Goldpreis immer weiter steigt. Ball
Paradox. Warum dann dieses
Herden-Verhalten, das den Mittelstand wie die Lemminge in Richtung des Abgrunds
treibt? Das SCHWARZBUCH GOLD
wurde veröffentlicht – wie der neue
Goldrausch das Grauen über die Welt bringt. In einer Rezension wird
der beschränkte Geist der Autoren jedoch heftig kritisiert: Die Autoren blicken dabei aber nicht über den Tellerrand der
herrschenden Mainstreamökonomie hinaus, sondern suchen Antworten bei denen, die
der Krisenwährung Gold äußerst ablehnend gegenüberstehen: beim
Nobelpreisträger Paul Krugman und dem neuen Star unter den Ökonomen Nouriel
Roubini. Da haben wir sie wieder
einmal zusammen – die Ökonomen mit Professor-Titeln und Auszeichnungen
des Nobel-Komitees. Diese Phalanx aus Volkswirten hat uns die heutigen Probleme
erst eingebrockt, in dem sie ein Ökonomiemodell ohne Rezession und mit massiver
Verschuldung der Staaten, Unternehmen und Privathaushalte predigte. Diese
Professoren stehen nun vor dem Scherbenhaufen ihrer eigenen Theorien, Modelle
und Empfehlungen – die Welt folgte ihnen wie die obigen Gold-Lemmige. Natürlich sind diese
Super-Experten, die sich neulich in Lindau am Bodensee ein Stelldichein gegeben
haben, gegen das gelbe Metall. Denn mit Gold kann man sich nicht unendlich
verschulden. Man kann eben am Ende nur das Geld ausgeben, was man selbst
erwirtschaften kann. Und man kann sich insbesondere nicht mit Theorien und
Modellen zum Geldsystem wichtig machen, um seine Job-Existenzberechtigung
nachzuweisen. Wozu hat dieser
Monetarismus mit negativen Realzinsen, der seit Anfang der 90er-Jahre die
finanzpolitische Doktrin auf dem Globus geworden ist, geführt? Zu der
Deindustrialisierung der westlichen Staaten, Konsum auf Kredit,
Asset-Preisblasen als Placebo für ungehemmte Verschuldung. Und zu einer
Entwertung der Ersparnisse der Bürger. Mit der Verschuldung
wurden zuerst die Unternehmen Sklaven der Banken und Private Equity Firmen.
Dann folgten die Privathaushalte, denen das süße Gift des grenzenlosen Konsums
gereicht wurde. Und zuletzt wurde der Steuerzahler in den Würgegriff genommen.
Alle wurden praktisch versklavt – und wer versklavt wurde, der darf eben
nicht mehr selbstständig über sein eigenes Schicksal entscheiden. Denn wehe,
wehe, wenn der Sklave aufmucken würde – dann ist das Unternehmen
schneller im Konkurs, dem Privathaushalt schneller sein Haus und Leasing-Auto
eingezogen und der Staat schneller in den Bankrott geschickt, als sie gucken können. Wo es einen
(Schulden-)Knecht gibt, da gibt es auch einen (Gläubiger-)Herren. Diese Herren
sind wir ungewusst oftmals selbst – wenn wir dem Staat über unsere
Beiträge zu Lebens- und Rentenversicherungs-Verträgen Kredit geben, dann
verhelfen wir dem Steuerzahler, in die Schuldenfalle zu tappen. Denn der
schnelle Konsum für ihre Wähler, den die Politiker insbesondere vor Wahlen
ermöglichen, lässt die Steuerzahler zu Zins-Knechten werden. Die Folgen sind
inzwischen unübersehbar: Schwimmbäder und Bibliotheken müssen schließen, die
Straßenschäden können nicht mehr beseitigt werden – nirgendwo ist mehr
Geld für die Bürger da. Gold ist ein moralisch
einwandfreies Investment. Man macht mit der Anlage in das gelbe Metall kein
Unternehmen, keinen Privathaushalt und auch keinen Staat zu seinem Knecht. Und
man lässt sich auch nicht durch Inflationierung des Papier-Geldes seiner in
Gold gespeicherten Arbeitsleistung berauben. Moral und Freiheit, das
sind die Werte, die im WEISSBUCH GOLD den Bürgern nahegebracht werden. Also
sprach Zarathustra: Das sind aber nicht die Grundsätze des kältesten aller
kalten Ungeheuer, des Gebildes für die Überflüssigen, des größten Lügners aller
Zeiten – nämlich des Staates. Wichtige Marktdaten im Überblick
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